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Zoocube im Gamezone-Test


1 Bilder Zoocube im Gamezone-Test

Seit Tetris wissen wir ja, dass Puzzlegames für Nächte beschäftigen können. Ebenso suchen die Spielemacher seitdem nach Variationen des Themas, welches es entweder um neue Features erweitern oder in die dritte Dimension heben. In diese Kategorie darf man "Zoocube" getrost stecken, welches nicht nur für Nintendo's Handeld, dem Gameboy Advance, sondern auch für seinen großen Bruder, den Gamecube, erscheint.
Bei "Zoocube" dreht sich, im wahrsten Sinne des Wortes, alles um den Würfel. Dieser befindet sich in der Mitte des Screens und kann mit dem Steuerkreuz in alle Richtungen gedreht werden. Die Sinn des Spiels besteht nun darin, die aus den drei Dimensionen anfliegenden Symbole am Würfel andocken zu lassen, wobei sich zwei gleiche Symbole bei Berührung in Luft auflösen. Haben sich an einer Seite fünf Symbole angesammelt explodieren sie und werfen uns eine Stufe zurück. Um die Sache etwas einfacher zu machen, da es weit mehr als sechs verschiedene Symbole gibt, können wir das jeweils unterste Symbol per Tastendruck nach oben holen. Trotzdem werden wir mit steigendem Schwierigkeitsgrad ziemlich gefordert, denn nicht nur die Geschwindigkeit wird erhöht, sondern auch die Abstände zwischen den anfliegenden Symbolen werden immer kürzer, was uns in der Praxis gleich mehrere Symbole gleichzeitig am Screen präsentiert die abgefertigt werden wollen. Sollten wir zu sehr in Schwierigkeiten stecken stehen uns eine geringe Anzahl an SmartBombs zur Verfügung, welche den Würfel von allen Anhaftungen befreien.

Die auf den ersten Blick recht amüsante Spielidee entpuppt sich nach der Eingewöhnungszeit als genauso langweilig, da sich das Gameplay kaum ändert und im Gesamten der Schwierigkeitsgrad nicht besonders ansteigt. So ist nach kurzer Zeit der Aha-Effekt verpufft und hinterlässt ein ziemlich einfach gestricktes Puzzlegame ohne besondere Langzeitmotivation. Dafür bietet uns "Zoocube" einen Link-Modus um gegen einen Kameraden oder eine Kameradin anzutreten, was durchaus einen gewissen Reiz hat.

Über die Grafik kann man nicht meckern, man merkt dem Spiel das Bedürfnis der Macher an, dem Auge des Spielers immer wieder Neues zu bieten. Dies wurde anhand ständig wechselnder Hintergründe realisiert, die uns gleichzeitig die erreichte Stufe anzeigen. In Kombination mit dem relativ gut gestalteten Würfel und der teilweise abstrusen Symbole (Tonne mit Schnecke außen 'rum) entsteht eine nette Präsentation.

Die Soundkulisse bietet uns was man auch schon von anderen Puzzlegames her kennt. Diverse Klackergeräusche und das des drehenden Würfels mischen sich mit der auf Wunsch abschaltbaren Hintergrundmusik. Nicht umwerfend aber auch keinesfalls schlecht.

Die Steuerung ist ebenso einfach wie schnell zu erlernen. Praktisch ohne Anleitung hat man nach wenigen Versuchen die notwendigen Griffe heraußen und kann sich voll auf die Aufgabe konzentrieren.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Zoocube" ist ein nettes Puzzlegame ohne besonderen Anspruch. Der Einstieg fällt leicht und für wenigstens einen Durchgang kann es ausreichend motivieren, so dass keine Enttäuschung über den Kauf aufkommen sollte. Dann allerdings dürfte es vermutlich im Regal verschwinden und nur noch für ein Game zu zweit herausgeholt werden. Trotzdem darf man dem Game eine gewisse Innovation nicht absprechen, denn die Spielidee ist gut und ebenso gut umgesetzt worden.
Zoocube (GC)
  • Singleplayer
  • 6,2 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Lustiges und gut umgesetztes Puzzlegame für zwischendurch
Kaum Langzeitmotivation
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