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Zone of the Enders: The Fist of Mars - Schmalspur-Optik - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Zone of the Enders: The Fist of Mars - Schmalspur-Optik - Leser-Test von HALLofGAME
Wir befinden uns im Jahr 2173...

Nachdem die überbevölkerte Erde bereits am Rand des Kollaps gestanden hatte, sorgten einige bahnbrechende Erfindungen für Entspannung, indem sie endlich die Besiedelung anderer Planeten im großen Stil möglich machten. Und so brachen bald Hunderttausende und später Millionen Weltraumsiedler auf, der Enge der Erde zu entfliehen. Für fast alle war es eine Reise ohne Wiederkehr, denn auch diejenigen, die auf Planeten wie Mond, Mars und Jupiter eine neue Heimat fanden, waren bald auf der Erde nicht mehr wohlgelitten. Für die Daheimgebliebenen waren sie nun nur noch die „Ender“, Abschaum, der am Ende der Zivilisation dahinvegetierte...

Trotzdem blieb für viele die Anziehung der Kolonien ungebrochen und so macht sich eines Tages auch das Auswandererschiff Bonaparte III auf den Weg zum roten Planeten Mars, mit an Bord der junge Cage und sein bester Freund Ares. Alles verläuft ruhig und planmässig, doch unmittelbar vor der Ankunft am marsianischen Zielhafen wendet sich das Blatt. Die Bonaparte III wird von einem unbekannten schwarzen Frame angegriffen und stürzt kurz vor der Landung ab.

Mit Hilfe des mysteriösen Mädchens Myona gelangt Cage kurz vor dem unausweichlichen Ende an Bord eines unregistrierten LEV (Laborious Extra-orbital Vehicle) namens „Testament“ und kann mit dem vermeintlichen Arbeitsfahrzeug, das jedoch ein Geheimnis birgt, der Katastrophe sicher entkommen. Womit das Pärchen aber alles andere als gerettet ist, denn auf der Oberfläche des Mars nimmt sie keine Rettungstrupp in Empfang, vielmehr werden die beiden wegen Diebstahls geheimer Waffensysteme verhaftet und eingesperrt. Noch während Cage ratlos über sein Schicksal brütet, naht die unerwartete Rettung in Gestalt von Freund Ares, der auf mysteriöse Weise ebenfalls der Katastrophe entkommen konnte und der BIS (Born In Space), einer Anti-Erde-Freiheitsliga. Die beiden Gefangenen werden befreit und finden genau wie Ares Aufnahme in die Riege der Freiheitskämpfer. Gemeinsam machen sie sich ans Werk, die dunklen Geheimnisse, die hinter dem Absturz der Bonaparte III liegen, zu ergründen.

Bevor die Zone of Enders Reihe im Frühjahr 2003 mit The Second Runner ihren zweiten Next-Generation Auftritt im neuen Cel Shading Gewand feiert, gibt es erst mal ein tragbares Wiedersehen auf Nintendos GameBoy Advance. Und wie angesichts der unterschiedlichen Hardwaregrundlagen auch nicht anders zu erwarten war, haben die Games, bis auf den Namen und die grobe Rahmenhandlung nichts miteinander gemein. Im Gegenteil, aus einem PS2 Action-Spiel wurde für das Handheld ein weiterer Strategietitel geschmiedet, wie man sie derzeit mit Titeln wie Advanced Wars, Tactics Ogre (US) oder als Echtzeitvariante Mech Platoon immer häufiger auf dem GBA antrifft. Spielerisch läßt sich das kleine Modul praktisch in drei unterschiedliche, sich immer wieder abwechselnde Abschnitte aufteilen. Da wären zum einen die Dialoge und Zwischenabschnitte, in denen die Story im wesentlichen durch bebilderte Dialoge der Figuren vorangetrieben wird. Unterbrochen wird das ganze Gerede immer wieder von den sogenannten taktischen Abschnitten, in denen das eigentliche Spiel, sprich die Kämpfe stattfinden. Streng rundenbasiert führt man hier auf unterschiedlich gestalteten Spielfeldern seine Züge und Angriffe durch und löst damit regelmäßig das dritte Teilsegment des Spiels aus: Den IAS-Kampfmodus (Interactive Action System)!

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