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Zone of the Enders: Krawall im All - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Zone of the Enders: Krawall im All - Leser-Test von HALLofGAME [Quelle: Kojima Productions]
Die Zukunft ist düster... Wir schreiben das Jahr 2172 auf der Kolonie Antilia, die unscheinbar in der Umlaufbahn des Jupiters ihre Bahn zieht. Plötzlich rasen aus der Tiefe des Weltalls feindliche Geschwader, sogenannte Orbital Frames auf Antillia zu und greifen an! Sie sind auf der Suche nach zwei speziellen Orbital Frame Modellen, die sie unbedingt zerstören wollen, doch trotz des klar umrissenen Ziels nehmen sie keinerlei Rücksicht auf den Rest der Kolonie und die dort lebenden Menschen. Innerhalb kürzester Zeit verwandeln sie Antilia in einem wahren Amoklauf in ein einziges Schlachtfeld.

Mitten im tödlichen Chaos läuft auch der Starssenjunge Leo um sein Leben. Nachdem er offenbar schon einige seiner Freunde verloren hat, entkommt auch er immer wieder nur um Haaresbreite den mörderischen Invasoren. Doch sehr der Junge auch Haken schlägt, der Feind ist scheinbar überall. In aussichtsloser Situation, den Tod vor Augen landet er zufällig bei einem der beiden eigentlichen Zielobjekte, dem Orbital Frame Jehuty. Ehe er es sich versieht, sitzt er in der Kampfmaschine und obwohl ADA, der Bordcomputer des Jehuty ihn nicht als den vorgesehenen Framerunner identifizieren kan, lässt sie ihn gewähren. Mit ADAs Unterstützung gelingt es Leo, seine Verfolger zu zerstören und nach kurzer Zeit scheint es fast so, als wäre der Orbital Frame Jehuty doch wie geschaffen für ihn. Das trifft sich gut, denn wie immer in solchen Videospiel-Plots stellt sich der kleine Leo wenig überraschend schnell als die letzte Hoffnung der Kolonie, vielleicht sogar der ganzen Zivilisation heraus...

Im Grunde ist alles ganz einfach. Sobald der kleine Leo im Orbital Frame Jehuty sitzt gilt es sich von Schauplatz zu Schauplatz zu arbeiten und die diversen Standard Mech Squads wahlweise aus der Ferne oder im Nahkampf aus dem Weg zu räumen. Dafür erhält man regelmässig nötige Paßwörter und findet auch immer wieder Zugang zu speziellen Computerterminals, an denen sich die Möglichkeiten des Jehuty erweitern lassen, bzw. Primär- und Sekundärwaffen upgegradet werden können. Ansonsten bleibt dem PS 2 Framerunner nichts weiter zu tun, als sich zurückzulehnen und den Fortgang der Story mit Hilfe der zahlreichen, hübschen Videosequenzen (vorgerendet und in Spielegrafik) zu geniessen!

Überhaupt stellt vorwiegend die Optik des Games den eigentlichen Höhepunkt von Zone of the Enders dar! Die Präsentation von Zone of the Enders ist hervorragend! Auf Schritt und Tritt merkt man das niemand Geringeres als MGS-Mastermind Hideo Kojima für diese Weltraumspektakel verantwortlich zeichnet! Mit Zone of the Ender gelang Konami damals ein spürbarer Qualitätssprung auf der bis dahin oft gescholtenen PS 2. Eine ansehnliche, weitgehend fehlerfreie Grafik mit unglaublich vielen grafischen Details, gespickt mit tollen Lichteffekten und perfekt gelungenen Orbital Frames (zumindest was den Jehuty und die verschiedenen Boßgegener anbetrifft) fesselt neben Mech-Liebhabern auch schnell jeden Freund guter Grafik für Stunden vor den Bildschirm.

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