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Zone of the Enders: Das Spiel von den MGS-Machern - Leser-Test von Sunflyer


1 Bilder Zone of the Enders: Das Spiel von den MGS-Machern - Leser-Test von Sunflyer
Zone of the Enders ist bestimmt nicht das bekannteste Spiel auf dem PS2- Markt, dennoch sollte man es nicht ganz außen vorlassen, da es wirklich ein gutes Spiel ist und eigentlich als einziges Game sein Genre würdig vertritt. Es handelt sich nämlich bei Z. O. E. , um eine Roboterflugsimulation, also das soll heißen, dass man in einem fliegenden Mag gegen andere Roboter kämpfen muss. Und diese Luftkämpfe sehen wirklich nicht schlecht aus. Aber dazu später mehr, jetzt erst ein Mal etwas zur Geschichte des Spiels, diese ist übrigens aus der Feder des Regisseurs und Produzenten von MGS 2 entsprungen.
Die Geschichte spielt im 22. Jahrhundert, wo ein plötzlicher Krieg beginnt, in den die Hauptfigur Leo Stenbuck mitten hineingeschleudert wird, da sein Wohnort, eine Kolonie auf dem Jupiter angegriffen wird und er mit anschauen muss wie seine Freunde vor seinen Augen niedergemetzelt werden. Obwohl diese Freunde oft gemein zu ihm waren, so wie das halt manchmal vorkommt, war ihr Verlust trotzdem ein Schock. Durch dieses große Unglück ist Leo ganz allein und völlig durcheinander. Er macht sich sogar für den Tot seiner Mitmenschen verantwortlich, da er in Panik geraten ist und ihnen nicht helfen konnte. Daraufhin läuft er total verwirrt von dem Ort des Geschehens weg und stoßt versehentlich auf den Orbital Frame „Jehuty“. Dieser Roboter ist eine übermächtige Waffen, in einer fast menschlichen Gestalt. Er besitzt den Schlüssel der Zivilisation und ist auch der Hauptgrund des Krieges.
Und in genau diesem Roboter macht man sich dann auch auf den Weg den Krieg zu beenden. Während dieses Weges muss man allerlei gegnerische Roboter vernichten und Zivilisten schützen. Die feindlichen Roboter sind hierbei zum größten Teil kein großer Problem, die Endgegner haben es aber wiederum in sich. Bei manchen dieser riesigen Giganten reicht es auch nicht aus sein gesamtes Waffenarsenal auf ihn abzufeueren, sondern man braucht schon eine Taktik, damit man gegen sie Fuß fassen kann, z. B. muss man erst eine bestimmtes Ablenkungsmanöver erlernen, damit man gegen einen der Gegner etwas ausrichten kann. Da wären wir auch schon bei einer der vielen Möglichkeiten und Überraschungen, die das Spiel für einen bereit hält. Man kann wie gerade erwähnt nämlich neu Angriffe oder Ablenkungsmanöver erlernen. Was auch noch ein wenig Abwechslung in den Spielverlauf hineinbringt, ist die Möglichkeit an einer Stelle des Storymoduses eine anderen Mag zu fliegen. Man sieht, die Entwickler haben sich bemüht kein Einseitiges Kampfspiel zu fabrizieren und so ist es sogar möglich gegeneinander anzutreten, um diesen Spielmodus aber freizuschalten muss man erst einmal das ganze Spiel durchspielen.
Nun zur Steuerung, diese ist gut gelungen und hält einem viele Möglichkeiten offen. Man kann zum Beispiel einen gegnerischen Roboter, mit der Kreistaste packen und gegen eine Hauswand schleudern. Natürlich braucht man eine gewisse Eingewöhnungszeit um die komplexe Steuerung aus dem FF zu beherrschen, dennoch macht es einen heiden Spaß durch die Lüfte zu schweben und gegen feindliche Roboter zu kämpfen. Das Fliegen steuert man im allgemeinen mit dem linken Analogstick, der Dreieckstaste fürs Steigen und der X- Taste fürs Sinken. Die restlichen Tasten haben die Funktionen, wie Zielerfassung, Turbo einschalten, Auswahl der Zweitwaffe oder Ansicht ändern usw. Man sieht, es gibt alles was man braucht.
Die Grafik ist sehr gut gelungen und es macht Spaß sich die tollen Effekte, wie das Explodieren von Fensterscheiben oder die Darstellung des Schutzschildes anzuschauen. Die Texturen der Roboter sind gut geworden und sehen realistisch aus. Was ein besonderes Schmankerl ist, sind die Rändersequenzen. Die Gesichter der Figuren haben einen leichten Anime- Stil und passen hervorragend in das Spiel hinein.

Fazit:
Man sieht das Spiel ist nicht schlecht und es lohnt sich auf jeden Fall sich das Game anzueignen. Was auch noch einen Kaufgrund darstellt, ist die Tatsache das dem Spiel eine exklusive Demo- DVD zu MGS 2 beiliegt, jedoch ist dies jetzt schon langweilig da es das Spiel zum Demofilm ja schon gibt.

Negative Aspekte:
Spieldauer

Positive Aspekte:
Grafik und Bedienung

Infos zur Spielzeit:
Sunflyer hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Sunflyer
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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