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Z: Durchchnitt - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Z: Durchchnitt - Leser-Test von CONQUEROR
Ein Raumschiff dümpelt antriebslos durchs All. An Bord sind jedoch keine Leichen und auch kein klebrig-ekliges Alien. 2 Roboter sitzen am Steuer und schlafen. Da geht der Wecker an, die beiden räkeln sich und einer stößt sich beim aufstehen prompt auf eine Dose Raketentreibstoff (eine Art Cola für die Blechkumpels). Hat man sich erst gestärkt, werden die Nachrichten gecheckt. General Zod bedankt sich höflich für die Verspätung des Nachschubs und endet mit den Worten "...wenn ich rauskriege dass ihr euch wieder verpisst habt, trete ich euch beiden in eure Bleiärsche, ihr hirntoten Wi..."...Ende der Übertragung. Sie übernehmen in Z zwar nicht die Rolle der beiden Roboter aus dem eben beschriebenen Intro, aber dafür das Kommando über die Robotarmeen des Zod. Ihre Aufgabe: Planeten erobern, Gegner plätten. Klingt simpel, ist es aber nicht. Wenn sie das Spiel das erste mal starten, erkennen sie gleich einige Unterschiede zu herkömmlichen Echtzeit-Strategietiteln: Die Karte ist in Sektoren aufgeteilt, die jeweils mit einer Fahne markiert sind. Die Landschaft ist nicht leer, sondern enthält Fabriken, und die beiden Forts der Spieler. Ihr Fort ist ihr wichtigstes Gebäude. Es kann mit bis zu vier Abwehrgeschützen bestückt werden und darf nicht verlorengehen, sonst geht das Spiel für sie verloren. Am Anfang haben sie als einige Einheiten und ein Fort, das schon produziert. Sie bestimmen ob der heimische Prachtbau Einheiten oder Geschütztürme produzieren soll. Hier sollten sie jedoch abspeichern, denn der Spielanfang ist so ziemlich eine der wichtigsten Stellen des Spiels. Sie müssen nämlich die Sektoren möglichst schnell erobern und der Gegner (der meist mehr Einheiten am Anfang hat) wird das gleiche tun. Die Anzahl der Sektoren, die sie kontrollieren, ist entscheidend für Sieg oder Niederlage. Haben sie mehr Sektoren, dann haben sie auch mehr Fabriken und ausserdem verkürzt sich die für die Produktion frischer Einheiten benötigte Zeit. Es ist also so gut wie unmöglich, gegen einen Gegner zu bestehen, der mehr Sektoren hat als man selbst. Und deswegen herrscht im gesamten Spiel eine furchtbare Hektik, denn wer am Anfang Fehler macht, hat meist schon verloren. Sie befehligen Sowohl Roboter als auch Fahrzeuge. See- und Lufteinheiten sucht man vergebens. Die Roboter gibt es in verschiedenen Variationen. Die ziemlich blöden Anfangsmodelle sind nur mit einem schwachen Gewehr bewaffnet. Psychos (ja, so heißen die) sind nicht viel schlauer, aber dafür mit MPs bewaffnet. Flammen und Laserschützen sowie Einzelkämpfer mit Raketenwerfern sind auch mit von der Partie. Eine ganz besondere Rolle kommt dabei den Scharfschützen zu. Diese intelligenteste aller Roboterarten ist zwar nur mit einem Gewehr bewaffnet, aber dafür überaus zielsicher. Jedes Fahrzeug muss nämlich bemannt werden und dadurch dass der Fahrer manchmal aus dem Luk schaut, ergibt sich die Chance ihn rauszuschießen und das Fahrzeug zu cashen. Außerdem schauen die Schützen andersrum auch nicht so oft aus Fahrzeugen, weichen Schüssen besser aus und schießen zielgenauer. Ihre einzige Möglichkeit zu gewinnen besteht darin, eine Einheit ins gegnerische Fort zu bringen oder es schrottreif zu schießen. Dann werden sie mit Jubel aus den eigenen Reihen belohnt und bekommen coole, doch leider sich schnell wiederholende Videos zu sehen. Mit fortschreitendem Spiel bekommen sie mehr und mehr Auswahl bei den Einheiten und sind auf Eis, Wüsten, Stadt und Dschungelwelten unterwegs.

Negative Aspekte:
ZU schnell, hektisch, dumme Einheiten

Positive Aspekte:
lustig, schnell

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 5.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 6/10
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