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Yager: Wing Commander für die XBox - Leser-Test von Khaanara


1 Bilder Yager: Wing Commander für die XBox - Leser-Test von Khaanara
Übermächtige Mega-Konzerne haben sich große Gebiete der zivilisierten Welt einverleibt. Die alten Regierungsformen und Verwaltungsstrukturen spielen keine große Rolle mehr. An ihrer Stelle haben die Mega-Firmen interne Kontrollinstanzen eingerichtet, die ihre Territorien nach den eigenen Vorstellungen und Vorschriften regieren: die einen progressiv, die anderen traditionell-bürokratisch, weitere totalitär oder militärisch. Und es gibt auch einige Personen, die nicht gewillt sind, sich den strikten Regeln der Konzerne zu unterwerfen.

Freie Händler und andere Individuen tummeln sich im rechtsfreien Raum zwischen den Territorien der Mega-Konzerne. Dort gibt es Söldner, die für den Auftraggeber arbeiten, der am besten bezahlt, und Gruppen von Piraten streifen umher, die Schiffe überfallen und Gebäude plündern.

Eine der riesigen Firmen, die Proteus Corporation, wurde in der letzten Zeit durch einige mysteriöse Ereignisse aufgerüttelt. Es gab vermehrt Berichte über Piratenaktivitäten in der Freihandelszone, die an die Hoheitsgewässer von Proteus grenzt. Und die DST, jene finstere Gesellschaft, die das nördliche Territorium regiert, hat sich in der letzten Zeit merkwürdig ruhig verhalten... Irgendetwas stimmt da nicht - höchste Zeit für Proteus, jemanden anzuheuern, der ordentlich aufräumt.

In diesem Punkt kommt der Freelancer Magnus Tide ins Spiel, der Avatar des Spieler bei Yager. Nachdem er nach zweijähriger Abwesenheit in die Freihandelszone zurückkehrt, auf der Suche nach einem Job, ist vieles verändert. Die Piraten, vorher ein loser Haufen, haben sich organisiert und die Angriffe auf die Freihandelszone vermehren sich und sind erfolgreicher, Magnus wird angeheuert um die Hintergründe der Angriffe näher zu erforschen und eine Lösung zu finden.

In den ersten Missionen wird erst einmal die Steuerung des Gleiters SAGITTARIUS und deren Waffensystem geübt. Bei diesem Training wird der Spieler dann auch unvermittelt in die erste Mission geschickt, denn ein ankommender Frachter wird von Piraten attackiert und stürzt brennend auf eine Siedlung zu. Der Spieler muss verhindern, dass es zu einer Katastrophe kommt. Mit Intros in Spielegrafik wird dann die Geschichte weiter erzählt und man kommt auch zu witzigen Einsätzen, zum Beispiel muss man mit einer Flak eine Bareinrichtung, sowie eine riesige Kuh zerschießen und auch in der Landschaft sind einige Goodies versteckt, wie zum Beispiel eine Parkbank vor der Landeplattform, Delphine im Meer, etc.
Bei erfolgreicher Mission werden auch je nach Leistung Bonussachen frei geschaltet und auch in der Landschaft findet man auch einige Extras zur Schiffsaufrüstung.

Die Geschichte ist amüsant und spannend erzählt und erinnert an einen guten SF-Film mit leichten komödiantischen Einschlag. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad bei Yager ziemlich hoch angesetzt und man ist bei einigen Missionen als Gelegenheitsspieler schnell frustriert. Die Grafik ist einfach eine Superlative und auch der Ton kommt als glasklarer 5. 1-Sound herüber, so das man über die Frustration schnell hinwegkommt und in der Geschichte weiterkommen möchte.

Zu dem Spiel gibt es auch ein Roman von Helge Kautz mit dem Titel Die Saggitarius-Verschwörung, welches bei der Special Edition dabei ist.

Fazit: DAS Spiel für den SF-Fan und Wing Commander-Veteranen. Leider ein zu hoher Schwierigkeitsgrad.

Negative Aspekte:
Hoher Schwierigkeitsgrad

Positive Aspekte:
Grafik, Soundtrack und amüsante, abwechslungsreiche Handlung

Infos zur Spielzeit:
Khaanara hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Khaanara
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 7/10
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