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Xbox One X: "Nicht jeder Nutzer legt Wert auf 60 Frames pro Sekunde", sagt Xbox-Chef

In einem Interview mit dem britischen Metro-Magazin sprach Xbox-Chef Phil Spencer über die Xbox One X und einer potentiellen Grenze für die Bildwiederholrate mancher Titel auf Microsofts neuer Pro-Konsole.

5 Bilder Laut Phil Spencer verstehe nicht jeder den Unterschied zwischen 30- und 60 Bildern pro Sekunde. (1) Laut Phil Spencer verstehe nicht jeder den Unterschied zwischen 30- und 60 Bildern pro Sekunde. (1) [Quelle: Microsoft]

In einem interview mit dem britischen Metro-Magazin sprach der Xbox-Chef Phil Spencer über verschiedene Dinge. Primär ging es um die Veröffentlichung der neuen Microsoft Konsole, der Xbox One X. Eines der wichtigsten Themen des Interviews war sicherlich die Frage nach 60 Fps - denn trotz 4K-Auflösung und überragenden Spezifikationen wird nicht jedes Spiel auf der Xbox One X mit 60 Bildern pro Sekunde laufen. Spencer gibt mehrere Gründe für die Entscheidung Microsofts, weniger als 60 Fps nicht als Ausschluss-Kriterium für Spiele-Titel zu nutzen. Die Entwickler wüssten laut dem Konsolen-Chef am Besten, was die beste Spielerfahrung für die Nutzer ist.

Es sei nicht sehr schlau, sich als Plattform-Betreiber in die Angelegenheiten der Entwickler einzumischen. Darüber hinaus würde nicht jeden kümmern, mit wie vielen Frames per Second ein Titel laufe: "Nicht jeder versteht was 60 Fps vs 30 Fps heißt. Die meisten Nutzer kennen sich mit Technik nicht so gut aus, wie zum Beispiel ein Hardware-Redakteur." Mit dieser Aussage liegt Spencer nicht falsch - er spricht jedoch auch gleichzeitig den Nutzern der Xbox die Fähigkeit ab, einen Unterschied zwischen 30- und 60 Bildern pro Sekunde zu erkennen und wertzuschätzen. Darüber hinaus soll die Xbox One X eigentlich die Pro-Konsole Microsofts werden - entwickelt für Nutzer, die Wert auf Performance legen. Ob 30 Fps ein Problem für potenzielle Käufer der Xbox One X ist, wird sich an den Verkaufszahlen zeigen. Immerhin soll es bald eine Menge neuer exklusiver Titel für die Xbox geben.

Quelle: metro.co.uk



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