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XIII – Neue Infos und weitere Screenshots


1 Bilder XIII – Neue Infos und weitere Screenshots
Vor gar nicht allzu langer Zeit hat der französische Publisher Ubi Soft den Egoshooter XIII angekündigt, der Anfang des nächsten Jahres für den PC und alle drei Next Generation-Konsolen erscheinen soll. Im Zuge einer Presseveranstaltung in Montreal hat das dort ansässige Entwicklerteam erstmals bewegte Bilder aus dem Spiel gezeigt und die Pressevertreter aus aller Welt bekamen so ein erstes Video zu sehen. Bei Computer and Video Games wurden schon vor ein paar Tagen passende Screenshots veröffentlicht (die auch hier erwähnt wurden) und jetzt ist endlich der dazugehörige Artikel aufgetaucht. Zusätzlich gibt es vier weitere Screenshots zu sehen. Im Text findet man die ersten genaueren Informationen zur Story und ein paar andere Details.
XIII basiert bekanntlich auf einer belgischen Comicserie, die sich vor allem in Belgien selbst und in Frankreich großer Beliebtheit erfreut (die Comics sind aber auch in anderen Ländern erschienen). Es gibt insgesamt fünfzehn Bände, aber das Spiel orientiert sich laut Computer and Video Games nur an den ersten fünf. Die Entwickler haben außerdem sehr viele Freiheiten, so dass die Story teilweise von der Vorlage abweichen kann. Das Spiel wurde vom zuständigen Produzenten Julien Bares vorgeführt und dieser zeigte den Pressleuten als Einführung ein Video, in dem die Ermordung von John F. Kennedy zu sehen war. Im Spiel geht es nämlich um ein ähnliches Attentat und es gibt daher einige Parallelen. Der fiktive Präsident Sheridan wird Mitte der 80er Jahre ermordet und die Öffentlichkeit ist empört. Niemand versteht wie man zu einer solchen Tat fähig sein kann und das ganze Land ist auf der Suche nach dem feigen Mörder. Der einzige Hinweis ist dabei ein Amateurvideo. Der Held der Geschichte ist ein Mann, der eines Tages am Strand gefunden wird. Er hat sein Gedächtnis verloren und seine einzige Verbindung zur Vergangenheit ist eine geheimnisvolle Tätowierung (die Zeichen „XIII“, also dreizehn). Dieser Held wird unfreiwillig in die ganze Sache verwickelt und er wird sogar als Mörder bezeichnet. Neben XIII gibt es noch drei andere wichtige Charaktere, die in der gesamten Geschichte zu finden sind. Da wäre zum einen die Martial Arts-Expertin Jones, die zum Schutzengel des Helden wird. Amos ist ein geheimnisvoller einarmiger Mann, der behauptet dass XIII der gesuchte Attentäter ist. Der dritte Hauptcharakter ist Carrington, ein Captain der Army der den Mörder ausfindig machen soll. Im Spiel geht es nicht zuletzt um die Zweifel des Helden, denn dieser glaubt schon fast selbst dass er den Präsidenten auf dem Gewissen hat. In XIII kommt bekanntlich die Zeichentrick-artige Cel Shading-Grafik zum Einsatz wie man sie aus Jet Set Radio kennt. Dieser Comicstil wird durch verschiedene typische Effekte unterstützt. Bei einer Explosion hört man so nicht nur das passende Geräusch sondern man sieht auch das geschriebene Wort „Boom“, das auf den Helden zufliegt. Das gilt natürlich auch für andere Soundeffekte. Die Entwickler wollten endlich mal ein Spiel erschaffen, in dem es nicht nur um den puren Realismus geht. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass XIII für PC-Fans nicht so interessant wird, weil das Spiel eher an die Konsolen angepasst ist. Manchen Leuten wird das Game möglicherweise kindisch vorkommen und man will diese Skeptiker unter anderem durch die vorbildliche künstliche Intelligenz überzeugen. In der Demoversion (die aus dem PC-Spiel stammt) war ein verschneites Gebiet namens Hualpar zu sehen. Das Spiel befindet sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium und viele Elemente wie etwa Spezial- oder Soundeffekte wurden noch nicht eingebaut. Aber das Gameplay muss wohl schon recht interessant gewesen sein und XIII ist wirklich kein Kinderspiel sondern ein waschechtes Actiongame, in dem unter anderem Schleicheinlagen zu bewältigen sind. Zusätzlich zum Story-basierten Einzelspielermodus werden im fertigen Spiel auch Multiplayermodes auftauchen. Die PC- und die Xbox-Version unterstützen Netzwerk-Partien und die Playstation 2-Version wird möglicherweise ebenfalls einen Online-Modus enthalten (das kommt darauf an wann Sony passende Pläne für den Westen bekannt gibt). Die Konsolen-Varianten haben außerdem alle einen Splitscreen-Mode zu bieten. Auf der E3 soll eine spielbare Vorabversion gezeigt werden.

Ceilans Meinung:
Endlich wurden mal ein paar genauere Details verraten, denn bisher hielten sich die Informationen noch ziemlich in Grenzen. Jetzt weiß man immerhin schon worum es in etwa geht. Was ich lustig finde sind die Wörter die angezeigt werden wenn ein lautes Geräusch zu hören ist. Man kann nur hoffen dass diese Idee ordentlich umgesetzt wird, damit die Effekte den Spieler nicht behindern. Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen weil das Ganze irgendwie nicht zu den dreidimensionalen Umgebungen passt. Aber das ist wahrscheinlich einfach nur etwas ungewohnt. Der Grafikstil wird sicherlich nicht jedem Egoshooter-Fan gefallen und die Screenshots sehen bis jetzt auch noch nicht unbedingt atemberaubend aus. Man muss natürlich bedenken dass die Bilder aus einer frühen Version stammen. Das fertige Spiel sieht bestimmt wesentlich besser aus.

Quelle: www.computerandvideogames.com

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