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XGRA: Der vierte Schlag - Leser-Test von perfect007


1 Bilder XGRA: Der vierte Schlag - Leser-Test von perfect007
Mit Schallgeschwindigkeit raste Acclaims Extreme-G Serie in die Charts und begeisterte seinerzeit wohl recht viele Nintendo 64 Besitzer. Unglaubliches Streckendesign, hohe Geschwindigkeiten und ein gelungenes Waffensystem sorgten wohl für den Erfolg dieses Spieles. Nach dem zweiten exklusiven Ableger für das Nintendo 64 folgte mit Extreme-G 3 der erste Part für alle derzeit aktuellen Konsolen (GameCube, Xbox sowie Playstation 2). Der eher mäßige Erfolg des dritten Ablegers schreckte den Entwickler und Publisher aber nicht wirklich ab, uns letztendlich auch noch mit einem vierten Teil zu versorgen. Kurzerhand hat man die Serie nur mal umgetauft und veröffentliche nun XGRA, die Extreme G Racing Association.

Dabei ist dies nicht irgend ein Begriff, die Association betitelt eine Organisation des extremen Motorsports im Jahre 2080. Der Dachverband ist für die Rennen zuständig und hat extra für die neueste Saison 14 neue Strecken konzipiert. Die neusten Pisten lassen nicht nur extremere Rasereien zu, sondern bietet in ihrer Vielfalt auch neue Arten von Rennen. Anhand dieser ersten Sätze erkennt man sehr schön, dass Acclaim rund um das Gameplay nicht nur eine Geschichte, sondern eine komplett neue Welt geschaffen hat. Leider zeigt sich dies in der Form mehr oder weniger nur auf dem Papier. Im Spiel selber wird man lediglich vom Livesender SINN (Sports Interactive News Network) über die aktuellen Meldungen informiert. Dies haben die Entwickler aber recht gelungen umgesetzt. Während die Menüs schlicht aber dennoch futuristisch daher kommen, werden oben zum Beispiel Meldungen eingeblendet. Vor jedem Rennen wird zudem die Strecke mittels einer Kamerafahrt präsentiert. Die enthusiastischen Sprecher erläutern alle Fakten und vermitteln die neuesten Infos zum folgenden Rennen. Die Richtige Atmosphäre kommt auf alle Fälle schon mal auf.

2080 - Rennen rund um die Galaxie

Das Große Ereignis ist natürlich die Saison 2080, wobei sich Veteranen auf einige Neuerungen in der Extreme-G Karriere gefasst machen müssen. Seit neuesten kann das Team während einer Saison gewechselt werden. Leider verspricht dies mehr, als es halten kann. Denn einzig allein die unterschiedliche fahrbaren Untersätze machen den Wechsel des Teams auch wirklich spürbar. Dementsprechend entscheiden die Merkmale der mit Ionen angetriebenen PS Monster die Wahl. Die Leistung der Bikes wird in fünf Kategorien bewertet. Manche Zweiräder haben zum Beispiel ein besseres Fahrverhalten, andere sind schneller oder haben eine bessere Beschleunigung. Eine Karriere fängt natürlich in einer der unteren Ligen an, wo die Sponsoren nur mäßige Krafträder zur Verfügung stellen. Mit dem Erfolg in den unterschiedlichen Klassen werden aber nicht nur die Bikes aufgerüstet, mit dem Aufstieg erhält man auch neue und bessere Fahrzeuge.

Den Einstieg in die Saison findet der Anfänger in einer kurzen Einführungsphase. Die Invitation Klasse ist ein offener Wettbewerb über zwei Runden. Nur wer hier den Sponsoren zeigen kann, dass er das Geld wert ist, kommt auch weiter. Für jedes Rennen werden je nach
Platzierung Punkte vergeben. Um in die nächste Klasse aufsteigen zu können, muss nur eine Mindestpunktestand erreicht werden. Dies ist schnell erreicht und mit Subsonic erwartet den Spieler die erste wirklich richtige Klasse. Eine Vielzahl an verschiedener Wettbewerbsarten und Veranstaltungen fordern erstmals von Rennfahrer einigen. Neu im vierten Teil sind die unterschiedlichen Renntypen. Bei "Langstrecken" muss der Spieler zum Beispiel zusätzlich weitere Runden absolvieren. Somit zieht sich ein Rennen ganz schön, vor allem weil diese dann auch auf extra lange Pisten ausgetragen werden. Bei "Peacekeeper" dagegen ist der für Extreme-G bekannte Waffeneinsatz nicht erlaubt. Einzig allein das Können entscheidet. Bei "Tempolimit" dagegen dürfen keine Turbos eingesetzt werden. Zudem sorgt ein ständig aktiviertes Schild dafür, dass der fahrbare Untersatz keinen Schaden nimmt. "Burnoff" sind dagegen kurze Sprints. Als letztes werden noch "Extremwetter Rennen" angeboten. Hier finden die Veranstaltungen unter extremen Witterungen statt. Ob starker Sturm, Schnee oder Regen - die Sicht wird hier deutlich eingeschränkt sein!

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