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XG3: Extreme-G Racing - Fast and Furious - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder XG3: Extreme-G Racing - Fast and Furious - Leser-Test von axelkothe
Nach zwei exklusiven Folgen des rasanten Futurerenners für das Nintendo 64 präsentiert Acclaim den dritten Teil erstmals auf der Playstation 2. Doch bevor die Nintendo-Freaks aufheulen – es ist auch eine Version für Nintendos Spielewürfel Gamecube erhältlich.

Das Besondere an den ersten beiden Teilen war die extrem hohe Geschwindigkeit. Als der erste Teil für das N64 erschien war die Fachpresse komplett aus dem Häuschen und vergab durchweg Höchstnoten – und das, obwohl man vor lauter Nebel kaum die Strecke sah und sich die Bikes praktisch nicht ohne Bandenberührung durch die Kurven steuern ließen. Beim zweiten Teil wurden die meisten Probleme entschärft, aber nicht ganz beseitigt. Mal sehen, wie sich der dritte Teil auf der Playstation 2 macht...

Bevor ihr euch auf eines der Zweiräder schwingen könnt, müsst ihr euch für eins der sechs Rennteams entscheiden. Diese haben verschiedene Charaktereigenschaften, die sich allerdings nicht auf den Spielverlauf auswirken. Allerdings solltet ihr auf der Strecke auf euren Teamkollegen acht geben, und ihn vor eurem Kugelhagel bewahren.

Jetzt geht es auf die Piste: Die ersten paar der insgesamt zehn Kurse sind noch recht konventionell designt, später jedoch warten die Strecken mit Korkenziehertunneln, haarsträubenden Gefällen und Loopings auf. Da müsst ihr euer Bike schon voll unter Kontrolle haben, wenn ihr da Erfolg haben wollt.
Nützlich sind dann die Bremsklappen, mit denen ihr deutlich besser um die Kurven herumkommt.

Die erste halbe Runde geht alles noch recht friedlich zu, doch sobald diese abgeschlossen ist, werden die Bordsysteme aktiv. Ab sofort könnt ihr euren Turbo zünden und die Bordwaffen sprechen lassen. Beide Funktionen zehren jedoch an einem Energievorrat, so dass diese nur beschränkt eingesetzt werden können. Die Turboenergie wird zudem noch von der Schildenergie des Zweirads abgezogen, so dass man ständig zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit abwägen muss.
Sind die jeweiligen Energievorräte verbraucht, lassen sich keine weiteren Waffen oder Turboschübe zünden. Doch zum Glück gibt es, ähnlich wie in Wipeout und F-Zero auf jeder Strecke entsprechende markierte Streckenabschnitte, wo die Energie nachgeladen werden kann.

Für ein erfolgreiches Rennen erhaltet ihr ein schönes Preisgeld, das einerseits für das Weiterkommen in der Liga benötigt wird, andererseits im Tuningshop für die Bikeaufrüstung mit z. B. besseren Motoren und größeren Energietanks ausgegeben werden sollte. Auch lassen sich in den Shops bessere Waffen einkaufen: Per Egel entzieht ihr dem anvisierten Gegner Energie, die euren Tanks hinzugefügt wird. Das E. M. P. setzt zeitweilig die Bordsysteme des Gegners außer Konkurrenz und mit Minen bringt ihr hinter euch fahrende Konkurrenten in Bedrängnis.

Für das kurze Spielchen zwischendurch bietet sich der Arcademode an. Hier könnt ihr auf allen Strecken, die ihr im Meisterschaftsmodus freigespielt habt, antreten. Das gleiche gilt für die Time Attack Rennen. Allerdings sind die Rennen nicht umsonst. Erst gegen eine Gebühr erhaltet ihr eine Starterlaubnis, dafür gibt’s von euren Sponsoren eine Belohnung, wenn ihr den aktuellen Streckenrekord unterbietet.

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