Login
Passwort vergessen?
Registrieren

X-Squad im Gamezone-Test


1 Bilder X-Squad im Gamezone-Test
Storyline:
In einer nicht allzu fernen Zukunft haben sich ein paar fiese Terroristen eine wichtige Forschungsstation unter den Nagel gerissen, in der an dem mysteriösen "Project Medusa" gearbeitet wird. Nachdem sich schon geraume Zeit einige Mitglieder dieses Vereins sehr merkwürdig verhalten hatten, fand eine der Wissenschaftlerinnen beunruhigende Informationen, woraufhin sie verschwand und die Forschungsstation besetzt wurde.

Gameplay:
Die Aufgabe des Spielers ist es nun, in Gestalt des muskulösen Ash und seiner kleinen Spezialeinheit diese Einrichtung zu infiltrieren und die Geiseln zu befreien, wozu der Truppe ein großes Waffenarsenal zu Verfügung steht.Nachdem man nun Ash und seine Kumpels mit Schrotflinte, Flammenwerfer oder Maschinenpistole ausgerüstet hat, geht s auch schon in die erste Trainingsmission, die einem das Gameplay "schonend" beibringt. Zwar handelt es sich um ein Third-Person-Spiel, die Steuerung erinnert jedoch eher an die eines Ego-Shooters. Mittels des linken Analogsticks wird Ash gesteuert, während mit dem rechten Stick die Lauf- und Schussrichtung bestimmt wird. Geschossen wird mit der rechten Schultertaste, die linke ist für Aktionen wie Klettern oder das Betätigen eines Schalters zuständig; über die Aktionstasten wird das Item-Menü sowie die Befehlsleiste für Ashs Mitstreiter betätigt. Zudem können hier die Waffen direkt im Spiel nachgeladen werden. In den verwinkelten Räumen der Forschungsstation wird möglichst auf leisen Pfoten die Umgebung Stück für Stück nach Gegnern, Fallen oder Selbstschuss-Anlagen abgesucht. Kommt es zu Feindkontakt, wird sich per automatischer Zielfunktion der Unholde entledigt. Allerdings sollte Ashs Truppe tunlichst vermeiden, in das direkte Schussfeld der Feinde zu geraten, denn entgegen der eigenen Zielgenauigkeit treffen die Gegner meistens haargenau, so dass die Flucht meistens die einzige Möglichkeit, um dem sicheren Tod zu entkommen. Als Gruppenführer kann Ash seinen Kollegen Befehle geben und festlegen, ob diese dabei eher leise und strategisch vorgehen oder offensiv alles angreifen sollen, was sich bewegt.
Obwohl dieses Feature eigentlich mehr als willkommen ist und für sehr viel strategische Abwechslung sorgen könnte, haben die Entwickler leider vergessen, den Sidekicks eine den Gegebenheiten angepasste KI mit auf den Weg zu geben. So passiert es nicht selten, dass Ashs Kumpels in irgendwelchen Ecken hängenbleiben oder einfach mitten im Sperrfeuer stehen, wo sie gemütlich ausharren und warten bis das eigene Lebenslicht erlischt. Leider hat es auch wenig Sinn, die einzelnen Agenten mit speziellen Waffen wie der Sniper Rifle auszurüsten, da sie nicht fähig sind von diesen adäquaten Gebrauch zu machen. Schade um die schöne Idee, denn letztlich verkommen diese Charaktere zu Statisten, die sich eigentlich nur als Kanonenfutter eignen, um im Eifer des Gefechts von der eigenen Person abzulenken. Grundsätzlich besteht das Gameplay daraus, à la "Fighting Force 2" die einzelnen Level unbeschadet zu überstehen, indem man sich der Terroristen geschickt erwehrt, simple Schalterrätsel löst und dem Endboss entgegenstürmt. Innerhalb der einzelnen Missionen kann nicht gespeichert werden, diese Option steht erst nach Abschluss eines Abschnitts zur Verfügung. Gemildert wird das durch den Umstand, dass in jedem Level drei Rücksetzpunkte verteilt sind, von denen aus man bei eventuellem Ableben wieder beginnen kann, ohne die Mission von vorne beginnen zu müssen. Nach erfolgreichem Abschluss gibt s nach einer hübsch inszenierten Lagebesprechung, in der man die gut modellierten Protagonisten bei ihren japanischen Geplänkeln belauschen und sich über den Fortgang der Geschichte informieren kann, ein Menü, in dem der Spieler neue Waffen, zusätzliche Munition, Heilungsitems oder Schutzschilde erwerben kann. Diese können danach auf die einzelnen Gruppenmitglieder verteilt werden, bevor es in den nächsten Abschnitt geht.

e_gz_ArticlePage_Default