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Worms 2: Tote Würmer sind gute Würmer - Leser-Test von Tobioo


1 Bilder Worms 2: Tote Würmer sind gute Würmer - Leser-Test von Tobioo
Mit Worms 2 hat Team 17 in den Jahren 1995/1996 einen echten Kracher gelandet. Das Spiel gilt als bestes der Worms Reihe, die ihren Anfang auf dem Gameboy fand.

Die einzigste Aufgabe die man im Spielgeschehen erfüllen muss, ist seinen Gegner umzubringen. Dies kann man mit einer Vielzahl von Waffen vollbringen. Die Waffen die man benutzen kann sind in verschiedene Kategorien eingeordnet. Es gibt Schußwaffen wie eine Maschinenpistole, verschiedene Granaten wie Mörser, Luftangriffe wie Briefbomben und Nahkampfwaffen wie einen Karateschlag. Bei den Luftangriffen beordert man einfach ein Flugzeug damit eine bestimmte Stelle zu bombardieren. Bei den anderen Kategorien schießt ein ausgewählter Wurm mit einem ausgewählten Geschoß. Man nimmt dann den Wurm der am strategisch günstigsten Ort steht. Mit dem Wurm den man dann genommen hat kann man dann auch eine begrenzte Zeit herumlaufen und mit einem Bungeeseil, das man so oft einsetzen kann wie man will, über kleinere Klippen springen. Jeder Wurm hat eine Lebensenergie zwischen 100 und 200, dies kann man vor dem Spiel einstellen, eine Mannschaft hat 1-6 Würmer, dies ist auch einstellbar. Es gibt Waffen die bei einem Volltreffer glatte 200 Lebenspunkte abziehen. Diese Waffen kommen aber ziemlich selten im Spiel vor. Man findet sie in Kisten, die ab und zu mal mit einem Fallschirm auf das Spielfeld geworfen werden. Das Spielfeld besteht meistens aus vielen Bergen. Aber immer ist am unteren Bildrand Wasser. Das Wasser steigt jede Runde und irgendwann säuft auch der letzte Wurm ab. Natürlich kann man auch versuchen einen gegnerischen Wurm in das Wasser zu schießen. Dies hat dann den gleichen Effekt als wenn alle Lebenspunkte weg währen, nämlich den Tod.

Das Herzstück des Spieles ist wohl die Kampagne. Hier muss man viele verschiedenen Missionen bewältigen. Der Schwierigkeitsgrad steigt natürlich bei jeder Mission. Leider kann man nicht abspeichern und muss sich nach jeder Mission ein relativ langes Passwort merken. Dafür sind es sehr viele Missionen und man braucht Wochen um endlich in die letzte Mission zu kommen.

Natürlich kann man auch nur eine Spiel gegen einen Gegner spielen. Am meisten Spaß aber macht es gegen einen oder mehrere Freunde zu spielen. Hier kommt so richtig Spielspaß auf. Man kann auch seine eigene Mannschaft zusammenstellen. Dieses Menü ist sehr gut ausgearbeitet und man kann neben den Namen der einzelnen Würmer auch noch die Soundeffekte die sie machen sollen bestimmen.

Der Karteneditor des Spieles ist auch super gelungen. Man kann sich die 2D Karte sozusagen selber malen. So hat man eine individuelle einzelne Karte. Man kann sie auch sehr gut auf eine Waffe, mit der man sehr gut umgehen kann, abstimmen. Wenn man dann seine Karte fertig gemalt hat kann man noch bestimmen wie schnell das Wasser steigen soll. Man kann auch bestimmen wie viel die einzelnen Waffen abziehen und wie sich das Gelände verhalten soll. Das Gelände kann sehr weich oder sehr hart sein. Wenn man mit einer Waffe in ein extrem weiches Gelände schießt, verschwindet ein großer Teil der Karte. Wenn man jedoch in ein hartes Gelände schießt kommt nur ein sehr kleines Loch.

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