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Worms 2: Das beste Worms - Leser-Test von Andy1977


1 Bilder Worms 2: Das beste Worms - Leser-Test von Andy1977
Mit Worms hat Team 17 1995/1996 für Furore gesorgt: Mehrere Teams voller Würmer bekriegen sich gegeneinander mit den aberwitzigsten Methoden. Das Spiel besaß, trotz des hohen Multiplayer-Spielwertes, drei Nachteile: Die Grafik war ziemlich mickrig, die Steuerung zu umständlich und ein Spiel gegen den Computergegner zu schnell langweilig. Worms 2 ist zwar nicht so innovativ wie der erste Teil und wieder fast nur für Multiplayer-Spiele geeignet, verbessert aber konsequent die meisten Schwächen des Vorgängers.

Noch immer ist der Krieg unter den Würmern in vollem Gange: Bis zu vier Parteien mit jeweils vier Würmern dürfen abwechselnd ziehend versuchen, den Gegner zu vernichten. Dafür hat der Spieler, der gerade am Zug ist, bis zu 90 Sekunden Zeit, seinen Wurm zu bewegen und mit einer geeigneten Waffe so effektiv wie möglich den oder die Gegner zu dezimieren. Jeder Wurm besitzt eine Energie von 100 Punkten. Die meisten Waffen ziehen mit bei einem Volltreffer 50 Punkte ab, manche nur 20 oder 30, manche aber auf 75 Punkte.
Im ersten Teil konnte man die eigenen Würmer nur in einer festen Reihenfolge ziehen. Nun können Sie, wie schon in der Data-Disk von Worms 1, in den ersten Sekunden Ihres Zuges sich einen Wurm aussuchen, den Sie steuern möchten. Mit diesem können Sie, in der seitlich dargestellten und sehr abstrakt wirkenden Landschaft, laufen, springen und eine Waffe benutzen. Sobald Sie eine Waffe benutzt haben oder Ihre Zeit abgelaufen ist, ist der nächste Spieler am Zug.

Die Standard-Waffe ist die Bazooka: Mit dieser können Sie in einem bestimmten WInkel eine Rackete abfeuern. Diese wird von Erdgravitation und Windstärke/-richtung beeinflußt. Dort, wo Sie landet, entsteht in jedem Falle ein großer Krater (außer Sie landet im Wasser). Falls sich ein Wurm in der Nähe der Explosion aufgehalten hat, wird dieser durch die Wucht nicht nur verletzt, sondern auch weg geschleudert.
Eine Granate kann ebenfalls in einem beliebigen Winkel geworfen werden, wird aber nicht vom Wind beeinflußt. Zudem explodiert die Granate nicht beim Aufprall, sondern innerhalb von wenigen Sekunden, dessen Anzahl der Spieler zuvor einstellen kann. Eine Variante der Granate ist die Splittergranate, welche nach ihrer Explosion mehrere kleine Splitter hinterläßt, welche zusätzlichen Schaden anrichten können.

Eine Homing Missile versucht an einen Punkt zu fliegen, der vom Spieler bestimmt wird. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass die Missile den direkten Weg nehmen wird und zudem bei einer Drehung einen weiten Bogen fliegt. Falls sie bei ihren Manövern an ein Hinderniß kracht, explodiert sie.
Ebenfalls witzig ist das Gewehr: Es ist die einzige Waffe, bei der Sie nach einmaliger Benutzung einen zweiten Schuß haben und diesen auch gleich nutzen dürfen. Das Gewehr hat eine leichte Streuweite und trifft genau den Punkt, den Sie anvisiert haben, ohne jegliche Beeinflußung von Wind oder Gravitation. Ähnlich sieht es mit dem Maschinengewehr aus, welches jedoch mehrere kleine Kugeln hintereinander abfeuert.

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