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Wing Commander: Prophecy - Klasse ! - Leser-Test von CONQUEROR

Jahre ist es her, dass der junge Blair den Kilrathi, katzenähnlichen 'Wesen die die Menschheit bedrohten, kräftig den Hintern versohlt hat. Mittlerweile ist Blair gealtert, er befindet sich zur Zeit auf dem riesigen Träger "Midway", zusammen mit den anderen Piloten, unter ihnen der frisch angekommene Casey, dessen Rolle sie übernehmen.


1 Bilder Wing Commander: Prophecy - Klasse ! - Leser-Test von CONQUEROR
Die Midway wird auch dringend gebraucht: Eine neue Rasse Ausserirdischer fällt mit riesigen Schlachtschiffen und Horden kleiner Jäger über Menschheit und Kilrathi her. Ein fall für den Spieler und seinen bewährten Joystick, Tastatur, oder was auch immer sie bevorzugen, jdedenfalls werden sie von ihrem Eingabegerät heftig gebrauch machen müssen, um der neuen Bedrohung Einhalt zu gebieten. Die Aufmachung des Spiels ist, wie von Wing Commander gewöhnt, mal wieder Spitze. Bevor sie ihren schweren Arbeitstag beginnen, hängen sie ein wenig in der Pilotenbar herum und unterhalten sich mit den Kollegen. Einige alte Bekannte werden sie dabei wiedersehen. "Maniac" ist auch wieder dabei und nervt mal wieder mit seiner mordsmäßigen Angeberei. Allerdings werden sie am Anfang erst mal ins "Diamondback"- Geschwader gestopft. Tja, sie müssen sich erstmal einen Namen verdienen, bevor sie ins berühmt berüchtigte "Black Widow"- Geschwader aufgenommen werden. Alle Videos, von denen in der Bar bis hin zur Einsatzbesprechung sind mit echten Schauspielern gedreht, die Atmosphäre dementsprechend gut. Während sie am Anfang nur kleine Einsätze durch führen, werden ihnen im Laufe der Zeit immer höhere Aufgaben zu Teil und sie bekommen auch andere Schiffe. Ganz selten dürfen sie sogar zwischen 2 Raumern wählen. Erst einmal im Weltraum angelangt, kommen sie per komfortablen Zeitraffer-Autopilot sehr schnell zum Einsatzgebiet, wo sie dem Gegner mit allerlei Geschützen, Raketen usw. einheitzen.
Die Gener und auch sie besitzen Schutzschilde. DIesen können sie, wie auch den Waffen und dem Antrieb, mehr von der Schiffsenergie zuweisen- auf Kosten der anderen Systeme versteht sich. Die Gegner bedanken sich bei ihnen für die nette Aufmerksamkeit mit gigantischen, wunderschönen Explosionen und Abtrittsgeschrei. Ihre Kameraden honorieren Abschüsse mit flapsigen Kommentaren wie "Kiss my Ear, Spock !". Während sie Mission um Mission bestehen, werden sie folgende Feststellung machen: Ich hasee Eskortmissionen. Dies sind mitunter die nervigsten und frustrierendsten aller Einsätze. Sie beschützen das Ding so gut es geht, eine ganze Mission lang und dann kommt doch so ein Gegner und lässt das Ding mit Karacho hochgehen. Eigens speichern darf man nur zwischen den Einsätzen. ziemlich mies, da diese meist schwer und manchmal auch recht ausgedehnt sind. Die Story wird in Videos weitererzählt und nach jeder Mission gibt es ein Abschlussbriefing. Immer mehr geht es den Alieninvasoren an den Kragen und zeitweilig verbünden sie sich sogar mit den Kilrathi. Ein alter Hase unter den Piloten findet das nicht so doll, und sie müssen sich entscheiden ob sie ihm helfen wollen oder nicht. Das hat aber auf den letztendlichen Ausgang der Story keinen Einfluss. Wing Commander 5 ist ein Schönling unter den Weltraum-Simulationen, wenngleich es schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Es ist längst zum Budgetpreis erhältlich. Daher können nun auch Zweifler unbesorgt zugreifen.
FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert

Anmerkung: Mittlerweile wurden über Internet neue Missionen unter dem Namen Secret-Ops herausgebracht.

Negative Aspekte:
manchmal frustrierend

Positive Aspekte:
Klasse Grafik, klasse Story

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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