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Wave Race: Blue Storm - Spielerisch einwandfrei! - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Wave Race: Blue Storm - Spielerisch einwandfrei! - Leser-Test von HALLofGAME
Mit Waverace Bluestorm setzt Nintendo nun schon zum zweiten Mal bei einer Konsoleneinführung auf die Zugkraft der rasanten Jet Ski Racer. Ein kluger Schachzug, denn nach dem großen Erfolg des Vorgängers warten schließlich unzählige Fans von Big N inzwischen schon seit vielen Jahren auf dieses Sequel! Und soviel sei jetzt schon verraten: Das Warten hat sich gelohnt!

Wie schon im Vorgänger stehen auch diesmal wieder mehrere Spielmodi zu Verfügung, die mit einem der acht Jet Ski Fahrer aus aller Welt bestritten werden können. Gerade für Waveraceanfänger kommt es hier bereits auf die richtige Fahrerwahl an, da sich von der Brasilianerin Serena Del Mar bis hin zum Kanadier Richy Winterborn alle Charaktere in fünf verschiedenen Attributen deutlich spürbar voneinander unterscheiden. Das Booklet lügt nicht: Mehr als bei vielen anderen Games ist hier wirklich nicht jeder Fahrer für jeden Spieler geeignet! Typisch für Nintendos Liebe zum Detail ist übrigens auch die jeweilige Begleitung der Sportler. Jede Wasserratte bringt nämlich ihren eigenen Teamchef mit, der die Rennen verbal begleitet und natürlich hat man es sich nicht nehmen lassen, für jede Rolle einen eigenen, engagiert klingenden Sprecher einzusetzen!

Nicht ganz so großzügig war man dagegen leider in Punkto Streckenanzahl. Für mehr als sieben Kurse hat auch jahrelanges Warten nicht gereicht. Immerhin bieten aber die verschiedenen Spielmodi, vom Championship über das obligatorische Zeitfahren, bis zum Stuntmodus auch unter diesen Umständen genügend Langzeitspielspaß. Wer Lust hat, darf sogar alle Kurse frei erkunden, auch im Multiplayermodus gegen bis zu drei menschliche Mitspieler per Splitscreen antreten und das eine oder andere Goodie muß auch erst freigespielt werden. Und last but not least haben es sich die Entwickler des internen Studios Nintendo Software Technology auch nicht nehmen lassen, durch zahlrreiche Kunstgriffe jede nur denkbare Abwechslung aus den vorhandenen Grundstrecken rauszukitzeln!

Kernstück der feuchten Raserei ist natürlich der mehrstufige Championship Modus. Los geht es relativ moderat im 5 Tage bzw. Rennen umfassenden Normal-Wettbewerb. In vier, von Beginn an auch in den anderen Modi zur Verfügung stehenden Kursen gilt es, bestimmte Punktevorgaben zu erreichen, um dann auch im letzten Rennen, dem sogenannten Finale, antreten zu dürfen. Landet man am Ende mindestens als Dritter auf dem Siegertreppchen, gilt der Schwierugkeitsgrad als geschafft und die schwerere Sechs Tage Tour wird freigeschaltet. Wer konstant gut fährt ist hier übrigens im Vorteil, da ungewöhnlicherweise nicht die Platzierung im Finale zählt (was den Anspruch in allen Schwierigkeitsgraden etwas angehoben hätte), sondern auch die vorher erzielten Punkte mitzählen. Unter Umständen reicht so auch schon mal ein letzter Platz im Finale, um trotzdem weiterzukommen! Sei's drum, denn spätestens im siebentägigen Profimodus gehts dermassen zur Sache, das man den Erfolg verdient, egal wo und wie er zustandegekommen ist.

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