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Wave Race: Blue Storm - Nicht nur für Wasserratten - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Wave Race: Blue Storm - Nicht nur für Wasserratten - Leser-Test von perfect007 [Quelle: Nintendo]
Zum Launch des Nintendo 64 erschien erstmals Wave Race. Der Schöpfer Shigeru Miyamoto zeigte mit diesem Spiel wieder einmal, was Kreativität bei Nintendo heißt. Wave Race 64 überzeugte nicht nur mit guter Grafik, sondern auch mit einem ausgefeiltem Gameplay und einer bis dahin noch nie dagewesene Wasserphysik. Pünktlich zum Launch des Nintendo GameCube erschuf der Mario-Erfinder eine Neuauflage des Nintendo 64 Klassikers. Man versuchte natürlich, das Original in jeder Hinsicht zu toppen.

An dem recht guten Spielprinzip hat man auch in dieser Version gar nichts geändert. Noch immer darf man sich mit seinem Jet-Ski ins kühle Nass begeben, muß den tobenden Wellen standhalten und Bojen auf der richtigen Seite umfahren. Letztendlich muß man sich natürlich auch noch gegen die Konkurrenz durchsetzen, wobei hier schon das erste Update auffällt. Statt nur gegen drei Fahrer anzutreten, muß man sich hier gegen ganze sieben Kontrahenten durchsetzen. Natürlich stehen alle acht Fahrer auch zur Auswahl. Drei der Originalfahrer wurden übernommen (Ayumi Stewart, Dave Mariner und Ryota Hayami), dazu gesellen sich noch fünf neue Helden, die den begehrten Wave Race Titel gewinnen möchten. Jeder Fahrer unterscheidet sich dabei in fünf Kategorien. Neben den Fahreigenschaften wie Höchstgeschwindigkeit, der Beschleunigung und Wendigkeit gehört auch die Technik des Fahrers und seine Kraft dazu. Sehr gut ist dabei, dass man in einer Extramenü noch ein paar Einstellungen am Fahrzeug vornehmen kann. So kann man die Lenkung einstellen und bestimmen, ob man eher auf Beschleunigung oder auf Höchstgeschwindigkeit setzt. So kann man sich das Fahrzeug individuell einstellen. Dazu kann man noch die Farbe des Jet-Skis seinem Geschmack anpassen. Ist alles erledigt, kann man sich ins Wasser begeben und kann seine Rennen bestreiten.

Zur Auswahl stehen sechs verschiedene Spielmodis und ein Optionsmenü. In den Optionen kann sich alle Rekorde für jede Strecke, die man bisher freigespielt hat, nochmals genauer anschauen. Sobald man irgendwo neue Rekorde aufstellt, fragt das Spiel automatisch nach dem Rennen, ob man diese Rekorde speichern und somit für die Ewigkeit aufbewahren möchte. Hier hat man dann Einsicht zu allen Rekorden. Zudem kann man hier noch den Sound auf seinen Geschmack anpassen. Musik, Soundeffekte und Kommentator können so ausgestellt oder dementsprechend die Lautstärke eingestellt werden. Falls man die Möglichkeit hat, die GameCube Soundquelle an eine Surround Anlage anzuschließen, sollte man dies auch unbedingt in dem Spiel einstellen, da man so die besten Effekte und räumlichen Klang bekommt. Letzendlich lässt sich hier noch die Memory Card überprüfen und das Rumble Feature individuell für jeden Kontroller ein oder aus stellen.

Falls man noch etwas Übung gebrauchen sollte, kann man sich im Hauptmenü entweder für Free Roam (Spritztour) oder Training (Tutorial) entscheiden. Im Free Roam Modus kann man sich für eine der Strecken entscheiden und diese nach Herzenslust auskundschaften. Keine Zeit und auch keine Gegner stören einem hier. Man kann sich frei auf den Strecken bewegen und alles absuchen. So kann man die eine oder andere Abkürzung noch finden. Zusätzlich hat man hier noch einen Kompaß und eine Karte, damit man sich zurecht findet. Im Training dagegen lernt man durch kleiner Aufgaben die Grundkenntnisse und später auch die Tricks und Stunts die man mit den Jet-Skis ausführen kann. Man kann sich immer für eine Aufgabe entscheiden. Dann wird einem angezeigt, wie man den Move ausführt und muß es auf einem Kurs selber ausprobieren. Ist alles richtig gemacht, hat man die Aufgabe erledigt und diese wird im Menü abgehakt. Letztendlich kann man hier auch die schwierigsten Stunts ohne in die Anleitung hinein zuschauen schnelle erlernen.

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