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Neue Infos zu Warrior Kings


1 Bilder Neue Infos zu Warrior Kings
In einem Interview verrät ein Mitarbeiter des aufstrebenden britischen Entwicklerteams "Black Cactus" einige interessante Details zu Warrior Kings, dem 3D-Echtzeitstrategiespiel (und gleichzeitig auch ersten Game) der Firma. Lange Zeit war nicht klar welcher Publisher Warrior Kings auf den Markt bringen wird, aber seit Dezember steht fest dass Microids den Vertrieb für die USA und Frankreich übernimmt während in es in Deutschland von Virgin Interactive veröffentlicht wird. Im Text geht es unter anderem um die Zusammenarbeit mit Microids und um die Frage ob der Publisher irgendwelchen Druck auf die Entwickler ausübt (was offensichtlich nicht der Fall ist).
Warrior Kings ist in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt angesiedelt, in der viele kleine Königreiche um die Macht kämpfen, wobei neben normalen Truppen auch Dämonen und andere übernatürliche Wesen zum Einsatz kommen. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Königs, welcher aus den Trümmer eines ehemals mächtigen Landes eine neue Nation aufbauen soll. Damit das Reich in alten Glanz auferstehen kann müssen all die kleine Länder und die zerstrittenen Völker vereint werden. Doch zuerst muss man eine funktionierende Wirtschaft und ein schlagkräftiges Heer aufbauen. Man baut Burgen, sucht nach Ressourcen, lässt neue Technologien (z.B. das Schießpulver) erforschen und in den Werkstätten werden mächtige Kriegsschiffe und Belagerungsmaschinen zusammengebastelt. Darüber hinaus kann sich der junge König aber auch mit anderen Nationen verbünden und innerhalb der Singleplayer-Kampagne gibt es drei große Wege, die man einschlagen kann (Imperial, Renaissance oder Pagan). Die Anhänger der Imperial-Richtung nutzen die Macht der Kirche um Wunder und auch Katastrophen zu bewirken, was natürlich sehr beeindruckend ist. Die Pagan-Schergen verbünden sich im Gegenzug mit den Kreaturen der Dunkelheit, lassen ihre Burgen von aggressiven Gargoyles bewachen und sie schmieden Höllenmaschinen, welche die Gegner rücksichtslos vernichten. Der Mittelweg (Renaissance) ist ganz auf die Technologie ausgerichtet. Man kann Kanonen, Musketiere und andere moderne Einheiten benutzen. Wenn sich der Spieler erst einmal für eine der drei Seite entschieden hat, gibt es kein Zurück mehr und die jeweilige Geschichte orientiert sich an der gewählten Gruppe. Um das Spiel gut an den mittelalterlichen Hintergrund anpassen zu können, haben die Entwickler ausgiebige Nachforschungen angestellt und das wird unter anderem in der Einstellung deutlich, welche die Spielfiguren zu den wichtigen Themen wie etwas Gott und Dämonen haben. Natürlich ist Warrior Kings trotzdem keine historisch korrekte Simulation, was man schon an der Fantasy-Thematik merkt. Die 3D-Engine des Games hat entscheidende Auswirkungen auf das Gameplay und Höhenunterschiede können beispielsweise Vorteile (aber auch Nachteile) im Kampfgeschehen mit sich bringen. Dem Spiel wird kein Editor beiliegen, aber man wird diesen irgendwann nachreichen. Vor dem Release wird auch eine Demo zu Warrior Kings erscheinen. Ein genauer Releasetermin für das Game wird nicht genannt, aber es wird auf jeden Fall in den nächsten Monaten so weit sein. Im Text werden noch einige andere Aspekte (z.B. der Multiplayer-Teil) angesprochen.

Ceilans Meinung:
Die Beschreibung im Interview hört sich sehr vielversprechend an und die Entwickler haben sich offensichtlich einiges vorgenommen. Wenn Warrior Kings wirklich so gut ist wie es scheint dürften Strategiefans wohl kaum um das Spiel herumkommen. Was die Grafik betrifft muss sich das Game wohl auch nicht verstecken, denn die Screenshots sahen bis jetzt immer recht gut aus. Und das Fatasy-Szenario mit den drei verschiedenen Wegen dürfte ziemlich abwechslungsreich werden. Ich bin gespannt.

Quelle: www.homelanfed.com

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