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Wario Land 4: Schatzjagd in der Pyramide - Leser-Test von Theo


1 Bilder Wario Land 4: Schatzjagd in der Pyramide - Leser-Test von Theo
Nachdem der dritte Teil von Wario Land auf dem Game Boy Color erschienen ist, kommt der neueste Teil mit der Nummer Vier auf Nintendos neuesten Handheld, dem Game Boy Advance. Der Anti-Held Wario erfährt von einer mit Schätzen gefüllten Pyramide und macht sich gleich auf Schatzjagd. Dummerweise schliesst sich die Tür und Wario ist gefangen. Wario muss die einzelnen Level durchforsten und jeweils den Schlüssel zum nächsten Level und vier Teile eines Diamanten finden, der ein Warp-Loch öffnet. Leider jedoch nur für eine kurze Zeit, so dass man schleunigst das Loch finden muss, bevor es sich wieder schliesst. Ausserdem gibt es an verschiedenen Stellen auch noch Endbosse, die sich mit der richtigen Strategie aber auch gut besiegen lassen. Die Level sind in vier Sektionen unterteilt, die jeweils ein anderes Design haben, wie zum Beispiel das alte Ägypten oder eine gruselige Geisterwelt. Bevor es allerdings mit den richtigen Levels los geht, muss man zuerst ein Tutorial-Level durchspielen, in dem man mit der Steuerung vertraut gemacht wird. Wario Land 4 nutzt alle vier Buttons des Game Boys, wobei für manche Aktionen auch Buttons kombiniert werden müssen. Wario kann rennen und Blöcke zertrümmern, auf Gegner springen oder diese mit einer Attacke aus dem Weg räumen. Ausserdem gibt es noch verschiedene Metamorphosen, die Wario durchmacht, wenn ihn ein Gegner trifft, mit denen er aber auch sonst unerreichbare Areale erreichen kann. Nach einem Bienenstich wird er aufgeblasen und schwebt zu höheren Plattformen, zu denen er normalerweise nicht kommt, er kann Feuer fangen und so neue Wege öffnen, von einem Hammer plattgeklopft werden und durch kleine Öffnungen kriechen und schwer an Gewicht zulegen, um so an einigen Stellen den Boden zu durchbrechen.
Wario kann Edelsteine einsammeln, für die er nach erfolgreichen Durchspielen eines Levels an einem von drei Automaten spielen kann. Durch diese Minispiele kann man Medaillien gewinnen, die man wiederum gegen Spezialwaffen eintauschen kann. Es gibt ein Baseballspiel, ein kleines Action-Spiel, bei dem man Feinden ausweichen muss und eine Art Memory, bei dem man Warios Gesicht kurz sieht und dann die richtigen Augen, Nase und Mund finden muss. Ein weiteres nettes Extra sind die in den Levels versteckten CDs, die man hinterher im Soundraum anhören kann.
Wo wir auch schon beim Sound sind. Der Sound ist wirklich gut, jeder Level hat ein eigenes Stück, in einem Level gibt es sogar seichten Japanpop mit Gesang, der mir wirklich gut gefällt. Die Grafik ist ebenfalls spitze, vor allem Wario und seine verschiedenen Veränderungen sehen klasse aus. Die Steuerung ist anfangs etwas kompliziert, doch man gewöhnt sich schnell daran. An manchen Stellen ist es verdammt knifflig, so dass man lange zu tun hat. Glücklicherweise kann man die vier Sektionen in beliebiger Reihenfolge durchspielen, so dass man auch einfach zu einem anderen Level wechseln kann, wenn man irgendwann genug hat. Wario bietet langen Spielspass und irgendwie ist einem der ach so böse Wario doch irgendwo sympathisch, so dass man ihn gerne auf seiner Schatzjagd begleitet und einige Stunden mit ihm verbringt. Ich freue mich jedenfalls schon auf ein erneutes Wiedersehen mit Wario, was sicherlich auch bald noch kommen wird.

Negative Aspekte:
manchmal zu schwer

Positive Aspekte:
Sound, Grafik

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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