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Warcraft 2: The Dark Saga - Orks und Menschen - Leser-Test von The Mole


1 Bilder Warcraft 2: The Dark Saga - Orks und Menschen  - Leser-Test von The Mole
Tja es gibt viele Startegie Spiele auf dem Markt. Neben Kill Krush and Destroy und Command and Conquer gibt es mit der warcraft Reihe noch eine beliebte Serie. Nachdem der erste Tei meiner Meinung nach mies ist , waren die Erwartungen an den zweiten recht niedirg. Aber hier wurde ich eines besseren belehrt.

Orks und Menschen konnten sich ja noch nie sonderlich ab. Sie haben auch schon oft Krieg geführt , aber irgendwann soll auch Schluss sein. Ihr übernehmt nun entweder die Orks oder die menschen und müsst sie durch die Schlachten um strategisch wichtige Plätze und um die Macht führen.

Grafisch wird auch hier leider wieder nichts tolles geboten. Die grafik wirkt noch schlichter als die der beiden oben genannten Strategie Spiel Serien. Allerdings verschafft sich Warcraft einen Vorteil. Die etlichen verschiedenen Einheiten sind noch besser und fantasievoller gestaltet als bei Kill Krush and Destroy , welches ja Command and Conquer in diesem Punkt schon überlegen ist , und ausserdem sind diese auch etwas aktiver was Animationen angeht. Bei Command and Conquer und Kill Krush and Destroy können die Figuren laufen , schiessen und sterben. Alleine die Peons (Arbeiter) haben mehr drauf. Sie haben Animationen für Kampf , Reparatur von Gebäuden , Holzabbau , laufen , sterben , Aufbau von Gebäuden und Transport von Gold. Damit sind sie zwar auch die aktivsten Einheiten aus Warcraft zwei , aber die anderen (zum Beispiel die Drachen später) haben auch mehr drauf als die bei der Konkurrenz. Explosionen und ähnliche Effekte sind bei den anderen Serien besser , aber auch hier noch lange nicht im schlechten Bereich. Die Umgebungen sind ausserdem hier noch vielfältiger als bei den anderen genannten Games. Da die Grafik aber weder ruckelt noch Fehler enthält und sich auch von der PC Version aum unterscheidet , ist die Grafik auf jeden fall oberer Durchschnitt.

Der Sound reiht sich in der Reihe der in diesem Bereich mittelprächtigen Games ein. Die Soundeffekte bei Kampf und Explosionen sind ganz gut , aber noch lange nicht dem Mittelfeld entkommen. Die Sprachausgabe ist hier allerdings ganz ansprechend geworden. Die Stimmen passen zu den Figuren und klingen vernünftig. Auch die Vielfalt ist durchaus im guten Bereich.
Nur an der Musik hätte man noch etwas arbeiten können , da diese etwas mehr in den Vordergrund gehört und den Kampf auch voran treiben sollte. Daher dann doch nur fünf Punkte.

Das mit der Bedienung ist immer so eine Sache. Übers Steuerkreuz ist die Bedienung halt langsamer und träger. Aber wenigstens wurden auch hier die Menüs sehr übersichtlich gehalten. Das Steuerungsgefühl ist allerdings etwas besser als bei Command and Conquer oder Kill Krush and Destroy. Ausserdem macht man sehr viel auch über die Figuren an sich und nicht nur aus Menüs. Insgesammt kann die Bedienung aber Überzeugen.

Jetzt der Hauptvorteil dieses tollen Games. Das Gameplay ist recht komplex geworden. Command and Conquer und Kill Krush and Destroy haben bei ihren Nachfolgern die ein oder andere Sache von hier übernommen. Erstmal die Kampfareale . Bei den anderen beiden Games kämpft man am Boden und nirgendwo anders. Hier kommen sowohl Luft- als auch Wasserkampf dazu. Die Wasserschlachten kommen auch schon recht früh im Spiel vor , die Luftschlachten erst gegen Ende. Dann die Ressourcen. Überall anders braucht man nur eine (Command and Conquer = Tiberium , Kill Krush and Destroy = Öl) hier gleich drei. Man braucht Holz , klar wegen den Waffen und Rüstungen , Öl (bekommt man mit den ersten Booten), für Schiffe und etwas mehr Technik orientierte Gebäude , und zu guter letzt Gold , wohl für Bezahlung der Einheiten und anderen Kosten Faktoren. Also hier geht es recht realistisch ab. Um an Holz zu gelangen (braucht man eigentlich für alles) muss man den Arbeitern / Peons befehlen Bäume zu fällen , für Öl müssen Schiffe zu den Öl Bohrtürmen auf See fahren und Gold wird aus der Mine von Arbeitern / Peons abgeschleppt. Dann gibt es noch einen Punkt der alles noch komplexer macht. Ihr könnt eure Einheiten zum Beispiel verstärken lassen , indem ihr zum Schmied geht und die Waffen aufbeswern lasst. So geht das mit recht vielen Fähigkeiten. Ihr könnt auch neue Aktionen (zum Beispiel Magien für Magier) erlernen. So ist das Game schon mal wesentlich komplexer und strategischer angelegt als die beiden anderen.
Jetzt zum eigentlichen Spielablauf. Der ähnelt den anderen Spielen. Ihr baut eure Basis auf , stärkt die Verteidigung und bereitet euch auf einen Angriff vor. Aber oft fällt das schwerer als bei der Konkurrenz , da ihr oft erst über einen Fluss hinübersetzen müsst oder Barrikaden einreißen müsst. Ausserdem solltet ihr sowohl für Land- , als auch für Wasser- und Luftschlachten genug jeweilige Einheiten haben , sonst bekommt ihr echt ein Problem. Ewtas Abwechslung kommt dadurch hinein , dass ihr auch Aufträge habt in denen ihr Personen retten oder eskortieren müsst.
Die Motivation ist recht gut. Da es viele Einheiten gibt, die alle ihren Nutzen haben und auf beiden Seiten ausgeglichen stark sind , kann man auf mehrere Arten den Sieg davon tragen. Dann ist die Auftragszahl der beiden Parteien zusammen auch ausreichend gross um erstmal eine Zeit lang am Bildschirm zu halten. Auch der Schwierigkeitsgrad ist fordernd aber immer fair.


Fazit :
Eines der besten Strategie Kriegsspiele . Spielerisch recht komplex und motivierend und auch mit einer guten Playstation Konvertierung , macht dieses Spiel sehr viel Spass.

Negative Aspekte:
Technik nichts atemberaubendes

Positive Aspekte:
Komplexer als andere Strategie Games zu der zeit

Infos zur Spielzeit:
The Mole hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    The Mole
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 10/10
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