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WarCraft 3: Reign of Chaos - Blizzard strikes back - Leser-Test von Dieter


1 Bilder WarCraft 3: Reign of Chaos - Blizzard strikes back - Leser-Test von Dieter
Es ist soweit. Endlich ...

Der lange erwartete neue Spielspaß von Blizzard ist nach 4 jähriger Wartezeit endlich da. Doch auf gute Spiele wartet man bekanntlich etwas länger. Da bei Blizzard Perfektionisten am Werk sind feilt man solange, bis man 100% zufrieden ist. Das diese Vorgehensweise auch bei den Kunden ankommt, sieht man an den Verkäufen von Warcraft 2, Diablo 2, sowie den enormen Vorbestellungen für diesen Titel. Doch ist nun dieser jahrelang aufgebaute Hype berechtigt ?

Um es vorwegzunehmen, ich meine Ja. Ich habe selten ein so perfektes bugfreies Spiel gesehen. Dabei sieht man dem Spiel die langen Entwicklungsjahre nicht an. Die Grafik ist auf der Höhe der Zeit und erstmals in 3D. Doch nun genug der Lobhudeleien. Sehen wir uns mal im Detail an was Blizzard mit Warcraft abgeliefert hat.

Die Story:

Im Wesentlichen bietet "WarCraft 3" gegenüber der Genrekonkurrenz zwei entscheidende Neuerungen: eine umfangreiche, in Missionen integrierte Story sowie 12 stark rollenspielinspirierte Helden. Letztere stellen die Verbindung zwischen den Missionen und der Geschichte dar, spielen sie doch hier wie dort die Hauptrolle. "WarCraft 3" teilt sich in vier verschiedene Kampagnen mit insgesamt 32 Missionen auf. Jede Kampagne steht für eine eigene Rasse. Die Story des Spiels wird dabei durch die Helden der verschiedenen Parteien weitererzählt.Erst im Laufe der Kampagne wird der Zusammenhang zwischen den Kampagnen ersichtlich. Die Orcs müssen vor den Menschen in eine neue Heimat fliehen. Doch auch hier warten bereits die Untoten. Welche dunkle Macht steckt dahinter? Ich will hier nicht zu viel verraten. Der vierte Abschnitt fügt die Handlungsstränge schließlich zusammen.

Die Helden:

Die Helden spielen während den eigentlichen Missionen eine entscheidende Rolle. Wie Rollenspielcharaktere werden sie im Laufe der Zeit besser und stärker, erlernen neue Zauber und Fähigkeiten. Die Helden verfügen sogar über ein Inventar. Hier passen bis zu sechs Gegenstände rein. Es gibt verschiedene Zauber- sowie Heilsprüche, zum anderen besondere Artefakte, die Fähigkeiten des Heroen dauerhaft verbessern können.Wie in einem Rollenspiel gewinnen die Helden dadurch ständig an Erfahrung und werden immer stärker.

Die Rassen:

Die vier Rassen spielen sich so unterschiedlich, wie schon die Rassen in StarCraft. Die Menschen sind Allrounder. Sie haben weder besonders schwache noch starke Einheiten. Einsteiger werden mit ihnen schnell ins Spiel finden. Spezieller sind die Orks. Die eher behäbigen Riesen sind auf den Nahkampf ausgelegt. Dabei benötigen sie relativ lange für den Aufbau der Basis und dem Rekrutieren neuer Einheiten. Dafür verfügen sie über die stärksten Nahkampfeinheiten, die Tauren. Leider haben sie eklatante Schwächen bei Luftangriffen. Die Untoten erinnern ein wenig an die Zerg von Starcraft. Sie produzieren schnell billige Einheiten, wodurch sie wie die Zerges in Starcraft für eine schnellen Rush prädestiniert sind.Die Nachtelfen schließlich sind nichts für Einsteiger. Die ersten Einheiten sind vergleichsweise schwach, verfügen nur über Pfeil und Bogen. Mit der Zeit wachsen die Kräfte der Nachtelfen aber, taktisch genießen sie zumeist mit starken Gryphonreitern die Lufthoheit. Insgesamt wurde keines der Völker bevorteilt, obwohl sie sich komplett unterschiedlich spielen. Dabei hat jede Einheit Vor-und Nachteile.

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