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Warcraft 2: Die Kunst des Krieges - Leser-Test von pineline


1 Bilder Warcraft 2: Die Kunst des Krieges - Leser-Test von pineline
Besonders PC-Spielern dürfte der Name "Warcraft" ein fester Begriff sein, denn gerade auf dem PC wurde dieses Echtzeit-Strategiespiel weltberühmt. Dass es davon auch Umsetzungen auf Videospielkonsolen gegeben hat, ist damals fast untergegangen, so war zumindest mein Eindruck, nur äußerst selten verirren sich nämlich Spiele aus diesem Genre auf Spielkonsolen. Jedenfalls möchte ich Euch von "Warcraft 2" erzählen, welches 1997 sowohl für die Sony Playstation als auch den Sega Saturn erschienen war, beide Versionen sollen übrigens nahezu identisch sein, ich erzähle nun aber ausschließlich von meinen Erfahrungen mit der Saturn-Version. Gekauft habe ich es mir für circa 70 DM einige Monate nach dem Erscheinen auf dem deutschen Markt, es wird wohl so im Frühjahr 1998 gewesen sein. Der eigentliche Grund des Kaufs lag darin, dass wir alle zu Hause schon länger nicht mehr ein solches Strategiespiel gespielt hatten und ebenso alle Fans des Fantasy-Genres sind. Warcraft 2 spielt nämlich in einer Fantasy-Welt, also in einer Umgebung, wo noch Schwerter geführt, mit Bögen geschossen und reichlich Magie benutzt wird, so dass ich voller Erwartungen und Vorfreude war, als ich diese CD zum ersten Mal in den Sega Saturn einlegte.

Wir befinden uns in der Geschichte von Warcraft 2 im mittelalterlichen Reich Azeroth. Die Bewohner in diesem Gebiet könnten unterschiedlicher nicht sein, denn es gibt dort nicht nur Menschen, sondern zudem eine großen Elfenstamm und nicht zuletzt auch noch eine beachtlich große Zwergenkolonie. Diese leben aber eigentlich sehr friedlich mit- bzw. nebeneinander, während die Menschen sich friedlich in Siedlungen niedergelassen haben, hat es die Elfen in den Wald verschlagen. Das Volk der Elfen gilt als eine sehr intelligente Rasse, ihre physische Unterlegenheit machen sie oft durch ihre Schläue und ihren sehr guten Umgang mit Pfeil und Bogen wett. Die Zwerge hingegen möchte ich zwar nicht als dumm bezeichnen, doch leben sie doch relativ unkultiviert unter Tage und lieben große Feste bzw. langwierige Saufgelage über alles. Sie sind allerdings zweifellos sehr begabt im Anfertigen, Reparieren und Erweitern von Waffen, ihre Lieblingswaffe ist die Axt. Das harmonische Zusammenleben dieser grundverschiedenen Völker in jener Idylle ist (natürlich) nicht von allzu langer Dauer, als unsere Geschichte beginnt.

Monströsen Einwohnern aus einer Parallelwelt ist unglücklicherweise das Eindringen in unsere friedliche Welt gelungen, leider sind diese durch ein Dimensionsportal praktisch "vor unserer Haustür" gelandet. Jetzt heißt es natürlich zusammenzuhalten und so ist es den Menschen sehr recht, dass sie sich auf die Hilfe bzw. Unterstützung der Elfen und Zwergen im gemeinsamen Kampf gegen die Fremdlinge verlassen können. Dass die Eindringlinge feindlicher Natur sind, merkt Ihr schon sehr schnell, denn es wird klar, dass diese nichts anderes vor haben, als das Reich Azeroth auszuplündern und die wichtigen Rohstoffe abzubauen und für ihre militärischen Zwecke zu nutzen. Diese Eindringlinge sind jedoch niemand anders als Orks, deren Rase in der Fantasy-Welt keine Unbekannte ist. Orks gelten als nicht sonderlich schlau, um ehrlich zu sein, als ausgesprochen dumm. Zudem sind sie nicht sehr schön anzuschauen und eigentlich möchte niemand mit ihnen befreundet sein. Allerdings treten sie immer in gewaltigen Massen auf und verfügen über eine robuste Physis. Sie sind sehr zäh und haben teilweise furchterregende Waffen bei sich, um es kurz zu sagen: sie sind keine sehr angenehmen Zeitgenossen.

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