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Wanted: Dead or alive - Neues Interview und Screenshots


1 Bilder Wanted: Dead or alive - Neues Interview und Screenshots
Bei Zombie Studios - bekannt unter anderem durch die Entwicklung von Zork: Nemesis und "Disneys Atlantis"- befindet sich zur Zeit ein 3D-Actionspiel unter dem Namen Wanted:Dead or Alive in Entwicklung - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Taktikspiel von Spellbound. In einem Interview gab John Williamson, Entwickler bei Zombie Studios, neue Informationen zu diesem im Wilden Westen angesiedelten Spiel bekannt. Er spricht in dem Interview ausführlich über das Leveldesign, die Waffen und die Multiplayermodi. Für einen ersten optischen Eindruck sorgen 3 Screenshots, die man auf der Quellseite bewundern kann.

Als Grundlage für "Wanted: Dead or Alive" dienen die guten alten Western Filme aus den 50er und 60er Jahren, wie High Noon. Zeitlich beginnt das Spiel mit dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges. Die einzelnen Level des Spieles sollen stark an einzelnen Folgen aus den bekannten TV Western-Serien erinnern: Jeder Level erzählt wie bei TV-Serien seine eigene Story, die zusammen und über einen längeren Zeitraum zu einem größeren allumfassenden Handlungsstrang zusammenwachsen. Neben den in jedem Level wiederkehrenden Charakteren soll es außerdem in jedem Level ein paar "special Guests" geben. Auf diese Weise soll es dem Spieler möglich sein, einzelne Level auszulassen, ohne dabei den roten Faden für die Gesamtstory zu verlieren. Der Spieler wird im Laufe des Games den gesamten Wilden Westen von Missouri bis nach Kalifornien bereisen. Dabei wird er sowohl Geisterstädte als auch verlassene Minen erforschen und sich per Pferd, Bahn und Raddampfer fortbewegen. Natürlich stehen auch Begegnungen mit Indianern an und ein Abstecher führt sogar nach Mexiko. Außerdem kann man sich als Bankräuber betätigen oder selber die Gauner jagen. Wer es friedlicher mag, versucht sich als Kartenspieler. Viele Missionen wird man abhängig von den eigenen Entscheidungen auf unterschiedliche Art lösen können. Diese Entscheidungen sollen dann auch Auswirkungen auf die später folgenden Szenarios haben. Hilft man bei einem Bankraub beispielsweise den Banditen wird man zu einem Outlaw, was die nachfolgenden Missionen deutlich erschwert, weil einem die Stadtbewohner nicht mehr helfen werden. Andererseits kann man sich als Bankräuber mit dem geraubten Geld natürlich bessere Waffen kaufen, die einem die nachfolgenden Kämpfe erleichtern.

Die Erschaffung des eigenen Charakters erfolgt interaktiv im ersten Level: Der Spieler wartet mit andern Spielern auf seine Heimreise am Ende des Bürgerkrieges. Dabei werden ihm von den anderen Personen Fragen bezüglich seiner Person gestellt, die anschließend die Charakterwerte des Spielers bestimmen. So wird man zum Beispiel gefragt, was man vor dem Krieg gemacht habe und erhält dann eine Auswahl möglicher Berufe: Wählt man beispielsweise "Spieler" bekommt man einen Bonus auf seinen Glückswert, als ehemaliger "Büffeljäger" kann man besser mit größeren Waffen umgehen usw. Außerdem legt man in diesen Fragen seine Heimatstadt fest und kann sich anschließend in einen Kaufhaus seine erste Ausrüstung aussuchen.

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