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Wacky Races: Alte Comic-Chaoten nun auf DC - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Wacky Races: Alte Comic-Chaoten nun auf DC - Leser-Test von Tobsen KLees
Fun Racer sind für den Dreamcast doch relativ rar. Nun schickt Infogrames einen neuen Titel ins Rennen welcher auf der bekannten gleichnamigen Serie basiert. Die Serie ist bei uns in Deutschland besser bekannt unter dem Namen " Das unglaublichste Rennen der Welt", und konnte in den 80 Jahren viele Anhänger finden. Nun stellt sich die Frage ob es Infogrames geschafft hat die Klasse der Serie auf den Dreamcast zu portieren und einen guten Racer daraus zu machen.

Aufbau:

Nach einem eher etwas lauen Intro kommt man auch schon direkt ins Hauptmenu, welches in Spielgrafik gehalten ist und bei dem man schon sein gewähltes Fahrzeug steuern kann. Das Hauptmenu wirkt eher wie eine große Oberwelt, vergleichbar mit denen von Jump an Runs.
Hier hat man die Auswahl zwischen den verschiedenen Spielmoden, die sich aber alle doch sehr gleichen. So gibt es eine Art Championmodus bei dem man Punkte sammelt um neue Strecken frei zu schalten. Dazu gesellt sich noch eine Zeitrennen- Modus, bei dem man versucht die Bestzeiten zu schlagen. Ebenfalls ist auch der für Renn- Spiele obligatorische Mehrspieler- Modus enthalten. Diesen kann man mit bis zu 4 Personen spielen, und bietet kaum Abstriche im Bereich der Grafik.
Des Weitern ist es den Programmieren sehr gut gelungen, fast alle wichtigen Charaktere der Serie mit ein zu bringen. So zum Beispiel Beispiel Unteroffizier Großmaul und Rekrut Kleinhirn oder etwa Rufus Rundholz und Sammy Sägemehl. Da sich fast immer zwei Charaktere in einem Gefährt befinden, feuern und beschiffen sie sich ganz der Serie like mit den Orginal Deutschen- Synchron- Stimmen.

Grafik:

Die Grafik des Games ist sehr gut gelungen und gehört mit zu den ersten Games, welche Cel Shading unterstützen. Die Grafik sieht hierdurch sehr dem realen Vorbild ähnlich und wird sehr plastisch. Auch sehen die Charaktere sehr gut aus, sie sind sehr gut modelliert und animiert und können durch flüssige Animationen überzeugen. Weiterhin ist es sehr lobenswert dass das Spiel dern 60 Hz- Modus des Dreamcast unterstützt und hierdurch noch mal flüssiger läuft. Wem es immer noch nicht reicht , sollte mal probieren das Cel Shading abzuschalten, da dies sehr viel Ressourcen des Dreamcast frisst. Auch ist die Gestaltung der einzelnen Umgebungs- Sets spitze gemacht. Im großen und ganzen gehört die Grafik mit all ihren Feinheiten zum besten was man bis jetzt auf dem Dreamcast gesehen hat.

Sound:

Der Sound des Spiels ist wirklich erste Sahne, im Hintergrund läuft den einzelnen Welten angepasste Mucke. Leider ist der Kommentator nicht besonders hilfreich und nervt immer wieder mit den selben Kommentaren, aber diesen kann man ja zum Glück ausschalten. Die Motorgeräusche hören sich an wie in der Serie sind aber nicht besonders gut.

Gameplay:

Die Fahrzeuge steuern sich sehr gut und auch Anfänger werden sicherlich schnell in das Spiel hineinfinden. Leider kommt es jedoch zu starken Remplern mit den Gegnern, welche einen auf den letzten Platz zurück werfen. Da hätte die KI noch etwas verbessert werden müssen.

Fazit:

Unter Strich bleibt ein sehr gutes Spiel und stellt eine echte Alternative zu den bisher erschienen Racer für den Dreamcast da. Besonders Fans der Serie werden ihre wahre Freude an dem Game haben, aber auch Personen die dem Genre Fun- Racer etwas abgewinnen können.

Negative Aspekte:
KI, Schwierigkeitsgrad zu hoch

Positive Aspekte:
Grafik, Gameplay, 4 Spieler

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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