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WWF Attitude: Ein gutes Spiel dieses Genre - Leser-Test von jansk


1 Bilder WWF Attitude: Ein gutes Spiel dieses Genre - Leser-Test von jansk
Age of Wonders ist ein Produkt von Take2 und kostet momentan ca. 20 Euro. Man kann Age of Wonders alleine und mit bis zu 12 Personen per Internet, email oder LAN spielen.
Um Age of Wonders spielen zu können benötigt man mindestens: Pentium II 266, 32 MB RAM, 350 MB HD, 4xCD ROM, 3Dgrafikkarte.
Nach dem Öffnen der Packung fällt zunächst das gut 200 Seiten starke, ausführliche Handbuch auf. Hier kann aber Entwarnung gegeben werden, ein guter Teil davon befasst sich mit der Hintergrundgeschichte die sich liest wie ein Roman und gut auf das Geschehen einstimmt. Es sind auch einige wenige Englische Passagen mit reingerutscht, diese stören aber nicht weiter. Nach dem Spielstart kann man wählen zwischen einer Kampagne und Einzeszenarien. In der Kampagne spielt man entweder für die Elfen (also die guten) oder die Dunkelelfen (die bösen). Eng an die Hintergrundgeschichte angelehnt wird hier das Schicksal des Fantasyreiches nachgespielt. In den Szenarien übernimmt man die Rolle eines von 12 Völkern (z.B. Untote, Menschen, Orks, Elfen, Halblinge, oder Echsen) und versucht, die ganze Karte zu unterwerfen. Hierzu werden Stadte eingenommen und befestigt (oder geplündert und niedergebrannt, ganz nach Gesinnung), Armeen ausgehoben, Kraftknoten und Minen besetzt und natürlich Schlachten geschlagen. Bei letzteren ist nun neu, daß man mit mehreren Armeen gleichzeitig angreifen kann und nicht nur nacheinander. Manche Städte muß man aber nicht unbedingt erobern: gehören sie einer freundlich gesinnten Spezies schließen sie sich für eine kleine Spende freiwillig an.
Kämpfen darf man aber dennoch mehr als genug, stören marodierende neutrale Banden und Helden den Frieden doch erheblich. Helden hat man übrigens auch selbst. Diese können unter anderem Ruinen durchstöbern und mit den dort gefundenen Schätzen (z.B. magische Schwerter) ihre Werte verbessern. Neu an der Heldengeschichte ist aber, daß der erste Held der Spieler selbst ist! Wird dieser in der Schlacht getötet heißt es : Game over. Das gilt aber auch für alle anderen Reiche, was eine interessante taktische Variante ermöglicht: Wird ein Gegner übermächtig kann man immer noch dessen "Chefhelden" meucheln, was sein ganzes Reich eliminiert - sprich: seine Städte werden wieder neutral.
Hat man eine Stadt erobert hat man meist ärger mit deren Bevölkerung - sie rebelliert meist nach Abzug der Truppen. Hier hat man nur 2 Möglichkeiten: entweder starke Garnisonen zurücklassen oder ein freundlich gesinntes Volk ansiedeln und die ursprüngliche Bevölkerung vertreiben. Die Umsiedelung empfiehlt sich, da Truppen, die in solchen Städten ausgehoben wurden, früher oder später desertieren.
Die Grafik ist durchaus gut und solide, haut einen aber nicht gerade vom Sessel. Besonders in Schlachten auf freiem Feld lassen sich Truppen manchmal nur anhand des roten Lebensbalkens über ihnen aufgefunden werden. Besser ist da der Sound, welcher aus Kampflärm und netten Soundeffekten für das Spiel besteht sowie einigen guten Musikstücken, die als Hintergrundmusik dienen und aus einer Liste selbst zusammengestellt werden können.
Auch die Steuerung bereitet keine Probleme, besonders denjenigen, welche die im Urteil erwähnten Spiele schon kennen.
Fazit: Ein nicht so bekanntes Spiel dieser Genre, trotzdem hat es einen hohen Spielspass und wird erst nach einiger Zeit langweilig. Die Schlachten sind leider etwas unübersichtlich aber im großen und ganzen ist es ein gutes Spiel.

Negative Aspekte:
Mittelprächtiger Sound

Positive Aspekte:
Eindrucksvolle Schlachten

Infos zur Spielzeit:
jansk hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    jansk
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 10/10
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