Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Virtual Chess: Das Spiel der Könige - Leser-Test von GameSpy


1 Bilder Virtual Chess: Das Spiel der Könige - Leser-Test von GameSpy
Virtual Chess, dass von der frz. Firma Titus entwickelt wurde, erschien im Juni 1998 über Konami als Publisher bei uns. Es ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Schachsimulation und zwar die einzige für das N64. Als solche verfügt es logischerweise nicht über eine Story. Zudem wurde das Spiel erfreulicherweise komplett übersetzt und beitet somit die wichtigsten europäischen Sprachen wie Englisch, Französich, Italienisch oder Deutsch.
Der wesentliche Sinn einer Schachsimulation besteht natürlich darin, ohne einen menschlichen Mitspieler jederzeit eine Partie spielen zu können. Dies wurde erfolgreich gelöst. In fünfzehn Schwierigkeitsgraden könnt ihr im Einspieler Modus gegen den Computer antreten. Während auf Stufe eins so ziemlich jeder gewinnen kann, kommt bei der höchsten Stufe so wohl jeder Schachmeister ins grübeln. Es kann dann sogar passieren, dass das N64 eine halbe Stunde lang seinen nächsten Zug plant. Natürlich gibt es auch einen Zweispieler Modus für den Fall, dass einfach mal kein Schachbrett bereitsteht. In diesem könnt ihr jeweils einen eurer Freude zum spanneden Duellen herrausfordern. Sogar ganze Turniere können unter euch veranstaltet werden. Aber auch für Anfänger, die von Schach überhaupt keine Ahnung haben hat das Spiel etwas zu bieten, nämlich einen überaus gelungenen Lernmodus in deutscher Sprache. Hier wwerden sowohl die Grundregeln als auch hilfreiche Taktiken unkompliziert vermittelt. Und wer dann meint er habe immer noch nicht genug, der kann sich einige gespeicherte historische Partien echter Großmeister ansehen. Daneben haben die Entwickler noch einige ihrer eigenen Partien im Spiel mit eingebaut.
Während des Spiels kann das virtuelle Schachbrett auf zwei Arten dargestellt werden. Zum einen in schlichtem 2D, welches wie die typischen Tafeln aus Schachkursen aussieht, oder in modernem 3D. Hier kann das Schachbrett sogar über die vier C-Knöpfe stufenlos in alle Richtungen gedreht werden, sodass man stehts den Überblick über das Geschehen und über die Positionen der einzelnen Figuren behält. Die Grafik ist natürlich relativ unspektakulär, aber was soll man auch an Grafik von einer Schachsimulation erwarten? Die Figuren und das Brett sehen sauber und sehr edel aus. Sonst sind da auch noch die Kämpfe hervorzuheben. Sobald eine Figur eine generische schlägt, gibt es ein witzige Animation. Ein Beispiel: Die schwarze Königin schlägt einen weißen Bauern. Dabei wird die schwarze Königin als dicke Walküre und der Bauer als ein weiß gekleideter Mann dargestellt. Der Mann rennt weg, die Königin hinterher, sie springt von oben auf ihn drauf und er ist platt. Oder ein anderes Von diesen Animationen gibt es viele verschiedene. Jede Konstellation hat eine eigene. Sogar bei der Farbe der Figur variieren sie. Sie sind zwar ganz unterhaltsam, aber auf Dauer nerven sie ziemlich. Zum Glück lassen sie sich aber auch abstellen.
Der Sound des Spiels ist leider nicht so ganz gelungen. So wie etwa bei Tetris gibt es Wahlweise drei verschiedene Hintergrungmusiken, die alle einwenig nervig und langweilig sind. Ich würde aus diesem Grund die Musik ganz einfach ausstellen und Radio hören.
Alles in allem ist Virtual Chess eine gelungene Schachsimulation, die sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet ist. Wer eine gute Alternative zu einem teuren Schachcomputer sucht, der ist mit dem Spiel bestens bedient.

Negative Aspekte:
Schlechter Sound

Positive Aspekte:
Gutes Lernprogramm

Infos zur Spielzeit:
GameSpy hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    GameSpy
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 8/10
e_gz_ArticlePage_Default