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Viewtiful Joe: Das Leben ist Viewtiful - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Viewtiful Joe: Das Leben ist Viewtiful - Leser-Test von perfect007
Licht aus, Spot an. Hier kommt Viewtiful Joe, einer der kreativsten Ideen, welche in letzter Zeit von Capcom kamen. Viewtiful Joe gehört zu den exklusiv für Nintendos GameCube angekündigten Spielen, welche in einer größeren Kooperation mit dem Hardwarehersteller Nintendo entstanden sind. Mittlerweile ist ja bekannt, dass man Viewtiful Joe auch für die Playstation 2 veröffentlichen möchte, spätestens der zweite Teil der Serie wird dann für beide Konsolen erhältlich sein. Doch wollen wir dennoch erst einmal beim Erstlingswerk dieser Serie bleiben, welcher ein wahres Meisterwerk darstellt. Viewtiful Joe sollte in keiner guten Sammlung fehlen!

Joe und seine Freundin Silvia gehen mal wieder ins Kino. Einer ihrer Lieblingsfilmen mit dem Superhelden Captain Blue läuft und das können sich die beiden Fans nicht entgehen lassen. Silvia ist total verknallt in Joe und geht gerne mit ihm weg, doch dieses Mal sollte nicht alles nach ihren Wünschen laufen. Der Steifen läuft, der Held kämpft und Silva will mal wieder ein richtigen Schmuseabend erleben. Währen sich Joe und Silvia darüber unterhalten, erscheint der Bösewicht im Film, beendet das Leben von Captain Blue und kündigt den Untergang an. Dieser scheint aus dem Film in die reale Welt hinaus greifen zu können und schnappt sich Silvia. Joe weiß nicht wie ihm geschieht, doch eines ist klar, er lässt seine Freundin nicht allein und landet ebenfalls in dem Kinofilm! Soweit einmal die einleitende Worte, welche den Hintergrund des Abenteuers beschreiben. Hauptziel des Spielers ist es Silvia aus den Klauen des Bösewichts zu befreien.

Der Superheld ward geboren

Wie man im Vorspann schon mitbekommen hat, wird Joes Lieblingsfilmheld Captain Blue das Zeitliche segnen. Doch als geisterhafte Erscheinung tritt er vor Joe im Film wieder auf. Nicht nur dass diese Effekte recht lustig und in bester Comic Manier dargestellt sind, denn auf den ersten Blick erkennt man, dass hier tatsächlich ein interaktives Comic entstanden ist. Die verwendete Cel-Shading Grafik orientiert sich am japanischen Manga-Stil und präsentiert sich für ein solches Action Jump & Run relativ frisch. Die Hintergründe sind auf den ersten Blick in 2D gehalten. Bewegt man Joe ein wenig mit dem rechten Stick hin und her, wird man aber diverse 3D Effekte der Levels sofort erkennen. Paralax-Verschiebungen und 3D Objekte lassen die Levelteile recht einfallsreich und detailvoll erstrahlen. Joe muss nun erst einmal die Grundelemente erlernen, so zum Beispiel das Gehen, Springen und natürlich auch das Kämpfen. Im Gegensatz zu einem normalen Jump & Run hat Capcom hier etwas Kreativität walten lassen und in das Gameplay ein kleines Beat 'em Up eingebaut. Mittels der Y-Taste vollführt der Held Schläge währen die X-Taste für stylische Kicks verwendet wird. Kombinationen sind natürlich auch erlaubt und erwünscht.

All dies will erst mal studiert werden. Doch schon zu Beginn seines Abenteuers bekommt er von Captain Blue die heiß begehrte V-Uhr. Mittels dieser verwandelt sich unser Held Joe endlich in einen Superhelden. Netter Effekt: Solange Joe ein ganz normaler Held ist, präsentiert sich das Spiel wie ein alter Film aus den 60er Jahren mit diversen Grieseleffekten und schwächeren Farben. Nach der Verwandlung erscheint das Bild super scharf und kräftigen Farben. Im Spielverlauf verliert Joe auch immer wieder die Kraft der V-Uhr, nämlich dann, wenn die Energie dazu in den Keller gegangen ist. Denn Joe erlernt im Laufe des Spieles viele verschiedene Möglichkeiten, wie er seine Superkräfte einsetzten kann. Das Verwenden der Spezialfähigkeiten verbraucht aber wie gesagt auch VFX-Kräfte. Hat er keine solche Kraft mehr, sichtbar am oberen Bildschirmrand, verliert er seinen roten Superheldenanzug und wird zum normalen Menschen. Natürlich regeneriert sich die Kraft auch wieder und wenn er im Kampf VFX Flaschen findet, kann die Kraft auch schneller wieder aufgeladen werden, auch wenn diese just in diesem Moment auch eingesetzt wird.

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