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Vanishing Point: Racer der Eytraklasse - Leser-Test von Payne


1 Bilder Vanishing Point: Racer der Eytraklasse - Leser-Test von Payne
Vanishing Point erschien nach einiger Wartezeit dann doch noch auf der Dreamcast, welche weitaus gelungener ist als die Diashow auf der PlayStation.

Erstmal muss erklärt werden, was VP überhaupt ist. VP kennt im Arcade-Modus Turnier, Einzelrennen, Zeitfahren, Stuntfahrer und CWG-Rally. Das Besondere an VP ist, dass man nicht direkt gegen andere Autos fährt, eher stellen diese eine Zeit auf, gegen die man fährt. In regelmäßigen Abständen wird dem Spieler der Platz eingeblendet, auf dem man sich gerade befindet. Auf der Fahrbahn befinden sich weiterhin noch "zivile" Autos.

Das Turnier funktioniert nach einem Punktesystem. Man braucht eine bestimmte Punktanzahl, um ins nächste Rennen zu kommen. Mehr Punkte kriegt man, umso besser man fährt. Bevor der Spaß losgeht, wählt der Spieler sein Vehikel. Anfangs stehen nur der Ford Explorer und der Ford Mustang Cobra bereit, jedoch können eine Menge Autos freigespielt werden. Natürlich kann der Spieler noch zwischen manueller und automatischer Schaltung wählen.

Im Einzelrennen wählt man wieder sein Auto, danach lassen sich die schon freigespielten Strecken anwählen. In diesem Mode kann man gut trainieren.

Zeitfahren bietet nichts Neues. Nur eben die Zeit ist der einzige Gegner.

Der Stuntfahrer-Modus ist der abwechslungsreichste. Hier gilt es verschiedenste Aufgaben zu bewältigen & besonders viele Punkte für den Stund zu bekommen, damit sich das nächste Event freischaltet. Aufgaben sind zum Beispiel ein Megasprung, Slalom fahren, über eine Sprungschance zu springen um in der Luft Luftballons zu zerstören usw.

Über CWG-Rally kann ich noch nichts erzählen, den Modus muss ich mir erst freispielen ;)

Im komplexen Tune-Up Shop, lassen sich die Autos tunen, wie der Name schon sagt ;)

Weiterhin gibt es im Menü den Punkt "Internet-Herausforderung". Hier erstellt man sich zuerst einen Online-Account, um dann gegen Spieler aus aller Welt fahren zu können.

Im Menüpunkt Extra lassen sich kurze Sequenzen wie das spektakuläre Intro noch einmal ansehen, weitere Filme können freigespielt werden. In diesem Menü lassen sich auch die Spielstatistiken, sowie die "Mitwirkenden" einsehen. Diashow und Geheimnisse erklären sich von alleine.

Schließt man einen weiteren Controller an die Dreamcast, so schalten sich ein paar weitere Menüpunkte frei, die dem Multiplayer dienen. So gewinnt im Kopf an Kopf-Modus der Spieler, der als erstes durchs Ziel fährt.

Nun zur Grafik: Vanishing Point war schon damals nicht wirklich der Hingucker schlechthin, wer jedoch sagt, das Spiel habe eine schlechte Grafik, dem kann ich nicht zustimmen. Vanishing Point lässt dem Spieler am Anfang die Wahl zwischen 50 und 60 Hz. In 50 Hz funktioniert das Spiel garantiert auf jedem Fernseher, in 60 Hz dagegen gibt es nicht die berühmten "Pal-Balken". Außerdem flimmert das Bild weniger und das Spiel läuft ein paar Prozent schneller (technisch bedingt laufen PAL-Spiele in der Regel etwas langsamer). Was noch negativ wäre ist die Tatsache, dass VP nur eine Ansicht, nämlich die hinter dem Auto, kennt.

Zum Sound: Auch nicht wirklich etwas besonderes, der Track im Menü ist doch aber irgendwie cool :) Dass sich die Motorengeräusche der einzelnen Waagen unterschiedlich anhören, bemerkt der Spieler kaum, so wie die Musik, die sich bewusst im Hintergrund während des Rennes hält.

Fazit: 10 € habe ich für Vanishing Point bezahlt. Dafür bietet das Spiel ohne jeden Zweifel viel Abwechslung und Spielmotivation. Doch irgendwie ist es dann doch traurig, dass vor einem Jahr die Läden all ihre Dreamcast-Spiele für so einen Preis heraushauten...

Negative Aspekte:
Eine Rennansicht, macht nicht jedem spaß

Positive Aspekte:
Grafik, nicht eintönig

Infos zur Spielzeit:
Payne hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Payne
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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