Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Vampire Hunter: Anime zum Spielen - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Vampire Hunter: Anime zum Spielen - Leser-Test von HALLofGAME
Wir schreiben das Jahr 12090 nach Christus. Seit über zehntausend Jahren regieren Vampire die Welt, doch Ihre Zeit läuft langsam ab. Charlotte, die Tochter des reichen Kaufmanns John Elbourne wird vom mächtigen Vampir Meier Link entführt. Als Vampirjäger erhaltet Ihr nun den Auftrag, das Mädchen aus den Klauen des Vampirs zu befreien, oder wenigstens ihr Leiden zu beenden.

Euer Name ist D und Ihr seid ein Dunpeal: halb Mensch, halb Vampir! Ihr vereint sowohl Stärken, als auch Schwächen beider Welten in Euch. So ertragt Ihr z.B. Tageslicht, aber kein fließendes Wasser.
Euer einziger Verbündeter ist Eure linke Hand, ein seltsames handförmiges Wesen, das mit Euch in Symbiose lebt. Linke Hand hat einen eigenen Willen, gibt immer wieder kluge Ratschläge, stellt Euch aber auch seine magischen Kräfte zur Verfügung. Und die werdet Ihr schnell schätzen lernen, denn zu allem Überfluß habt Ihr es nicht nur mit Meier Link und seinen Kreaturen zu tun. Da Elbourne's Sohn auch menschliche Vampirjäger angeheuert hat, seid Ihr oft nicht nur Jäger, sondern auch Gejagter.

Nach dem ausführlichen Renderintro und der Wahl des Schwierigkeitsgrades beginnt die Suche nach Charlotte. In bewährter Third-Person Perspektive streift Ihr durch die vorgerenderten Kulissen des gewaltigen Vampirschlosses Chaythe, immer verfolgt von der automatischen Kamera. Andere Locations, von dem obligatorischen Ausflug in die Kanalisation abgesehen, gibt es nicht. Dafür kann sich die Größe des Schlosses allerdings sehen lassen. Glücklicherweise haben die Entwickler, neben vielen anderen nützlichen Goodies, die nur darauf warten eingesammelt zu werden, auch die eine oder andere Karte liegen lassen, welche die Orientierung im Vampirgemäuer sehr erleichtert.

Bevor Ihr nun jedoch den ersten Feinden entgegenstürmt, solltet Ihr Euch dringend mit der etwas komplexen Steuerung vertraut machen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Action-Adventures steht
dem Vampirjäger eine wahre Flut verschiedener Aktionen zur Verfügung. So habt Ihr z.B. genretypisch die Wahl zwischen Laufen und Rennen, die Möglichkeit zu springen und sich mit seinem Cape vor Angriffen zu schützen ist da schon seltener. Auch der koordinierte Einsatz von Schwert, Extrawaffen und Magieattacken ist entscheidend für Euren Erfolg. Zusätzlich gilt es, ständig drei verschiedene Healthmeter von D und seinem Symbionten im Auge zu behalten und diese durch die Nutzung von Gegenständen aus dem Menü oder das Aussaugen von Lebensenergie im richtigen Moment zu stärken.

Erschwerend kommt die nicht ganz zufriedenstellende technische Umsetzung der Steuerung hinzu. Die Steuerung könnte wesentlich präziser sein, hätte man sich entschlossen, den Analog Stick zu unterstützen. Um den Ärger in Grenzen zu halten, empfiehlt es sich hier, die Konfiguration so zu ändern, daß Ihr die Standardbewegung des L1 Buttons von Walk auf Run setzen. Das erleichtert die Steuerung, ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß die Unterstützung des Analog Sticks im Jahr 2000 längst hätte Pflicht sein sollte! Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Tatsache, daß nicht die X-Taste die Standardaktionstaste ist, sondern, wie in Japan üblich, die Kreistaste. Einen dicken Pluspunkt verdienen die Entwickler dagegen für die Möglichkeit, jederzeit und unbegrenzt speichern zu können.

e_gz_ArticlePage_Default