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Lost Continents – Neue Infos


1 Bilder Lost Continents – Neue Infos
Lost Continents ist ein Online-Rollenspiel, das von VR1 Entertainment entwickelt wird. In einem neuen Interview verrät der Community-Manager Travis McGeathy einige interessante Details. Das Spiel ist in einem Szenario angesiedelt, welches stark an typische Abenteuerfilme oder die dazugehörigen Bücher erinnert. Man kann sich das Ganze in etwa wie eine Mischung aus Indiana Jones und den Geschichten von Jules Verne vorstellen. Die Spieler streifen durch die afrikanische Wildnis und geheimnisvolle ägyptische Pyramiden und später werden vielleicht auch noch die anderen Kontinente oder sogar Gebiete fernab unserer Erde hinzukommen. Man nimmt an Expeditionen teil, sucht legendäre Schätze, löst Rätsel und kämpft gegen uralte Monster.

Im ersten Teil des Textes geht es erst einmal um die Anstrengungen, die unternommen werden um das Spiel zu perfekt wie möglich zu machen (Qualitätssicherung, Customer-Support usw.). Unter anderem sorgt ein Teams aus erfahrenen MMORPG-Spielern dafür, dass die Fehler anderer Games dieser Art nicht wiederholt werden.
Im zweiten Teil des Interviews geht es dann um verschiedene charakteristische Merkmale von Lost Continents. Innerhalb des Spiel wird es so genannte „Private Zones” geben (den Begriff hat man sich offenbar sogar rechtlich schützen lassen). Die Gebiete werden speziell für jeden Spieler oder seine Party zusammengestellt, wenn man eine bestimmte Zone betritt. Je nachdem was man schon in der Welt von Lost Continents erlebt hat kann man dort auf völlig andere Situationen treffen. So soll sich jeder Spieler auch wirklich wie ein Held in seiner eigenen Geschichte fühlen. Außerdem wird durch die Zonen auch dafür gesorgt, dass man nicht von anderen Spielern belästigt oder ausgeraubt wird falls man zwischenzeitlich „tot“ ist. Man spielt nur mit den Leuten zusammen, mit denen man auch wirklich durch die Welt des Games ziehen möchte. Innerhalb des Spiels gibt es nicht nur eine Hauptstory sondern gleich sechs verschiedene. Die sechs großen Gruppen heißen SKULL, OMNI, The Knot, The Institute, The Triad und The Shadow und mit der Zeit werden sich die einzelnen Geschichten immer stärker zusammenfügen.
Im Text gibt es dann noch ein sehr interessantes Beispiel für die Auswirkungen der Private Zones: Zwei Neulinge betreten ein unerforschtes Paradies, in welchem wie im Film noch einige Dinosaurier und sonstige prähistorische Kreaturen zu finden sind. Da beide Spieler noch in keiner der anderen Zonen aktiv waren bekommen sie zuerst genau die selbe Welt zu sehen. Aber durch ihre Handlungen können sie alles auf Dauer verändern. In der geheimnisvollen Welt trifft man auf SKULL-Wissenschaftler, welche Maschinen zusammenbasteln um das Land zu erforschen und vor allem um es auszubeuten. Spieler 1 rennt in das Camp und tötet alle Wissenschaftler, weil er nicht möchte dass diese einzigartige „Lost World“ zerstört wird. Spieler 2 hingegen spaziert in das Lager und fängt an sich mit einem der SKULL-Wissenschaftler zu unterhalten. Dieser bittet ihn darum einige dieser „lästigen“ Kreaturen zu beseitigen, welche die Forscher bei der Arbeit stören. Also zieht Spieler 2 los um Dinosaurier zu jagen. Nach einiger Zeit verlassen beide Spieler die Zone und wenn sie später wieder zurückkehren bekommen sie völlig unterschiedliche Welten zu sehen. Während bei Spieler 1 alles beim Alten geblieben ist (weil er die Wissenschaftler getötet hat) ist die Welt von Spieler 2 jetzt mit zahlreichen Industrie-Anlagen überzogen und seltsame mechanische Dinos stapfen durch die verschmutze Landschaft.
Im Text werden auch noch einige weitere Themen (z.B. die Grafikengine)angesprochen. Screenshots gibt es leider immer noch nicht zu sehen. Lost Continents soll im nächsten Jahr erscheinen. Wann genau steht noch nicht fest.

Ceilans Meinung:
Das ist irgendwie etwas länger geworden als ich es eigentlich geplant hatte *g* Aber das Interview ist auch sehr ausführlich und die Sache mit den Private Zones finde ich äußerst interessant. Ich kann mir immer noch nicht richtig vorstellen, dass das Ganze auch wirklich funktioniert aber falls es doch klappt ist das Prinzip irgendwie genial. Das Beispiel mit der vergessenen Welt klingt sehr vielversprechend, denn dauerhafte Veränderungen kann man in anderen Online-RPGs ja eigentlich nur ansatzweise bewirken (z.B. durch das Bauen von Häusern). So erlebt wirklich jeder Spieler seine eigene Geschichte, wobei ich mich frage wie die Welten ansonsten aufgebaut sind. Denn außerhalb der Private Zones muss es ja auch noch „normale“ Gebiete geben. Ich bin mal gespannt auf weitere Infos zu diesem Spiel.

Quelle: www.rpgc.net

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