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Urban Strike: Nett - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Urban Strike: Nett - Leser-Test von CONQUEROR
Es nimmt einfach kein Ende: Helden kennen das: Wann immer sie ihren mega-bösen-ich-bekämpf-ihn-bis-aufs-Blut-Erzfeind endlich erschossen, in die Luft gejagt oder auf ähnlich eindrucksvolle Art und Weise ins Jenseits befördert haben, machen diese es sich zur lieben Gewohnheit einfach ein Comeback zu starten, sehr zum Ärger der einstigen Helden. Nun, genau das wiederfährt auch unserem kühnen Helden, der schon in Jungle-Strike die Waffen zum glühen brachte. So taucht sein vernichtet geglaubter Widersacher wieder auf und will diesmal wirklich ziemlichen Stress anzetteln. Wieder müssen sie in den (bzw. die) Kampfhelikopter steigen, um dem Bösen mit Hilfe des gesamten Waffenarsenals zu zeigen, dass es so was lieber lassen sollte. Wie im vorgänger nehmen sie wieder mehrere hochbrisante Aufträge entgegen, die sie gewöhnlich in mehreren Untermissionen absolvieren. Sie sehen ihren Helikopter von schräg oben und manövieren über die Karten, immer Hindernissen wie Gebäuden ausweichend und gegnerische Panzer, Infanterie so wie gelegentlich Gebäude mit ihren Waffen zerbröselnd. Ihre gewöhnliche Bewaffnung besteht aus einem mehr oder weniger schlagkräftigen MG, schnellen Hydra-Raketen mit mittlerer sowie recht langsame Hellfire-Raketen mit hoher Durchschlagskraft. Während sie ihre Missionen fliegen müssen sie sowohl auf ihre Munition, wie auch auf ihren Treibstoff und ihre Panzerung achten. Ohne Treibstoff enden sie schnell als Wrack am Boden, gleiches gilt für ihre Panzerung, an der gegnerischer Beschuß kontinuierlich nagt. Glücklicherweise besitzen sie einen Bordcomputer mit Karte, auf der sie sich Versorgungskanister, Kisten usw. anzeigen lassen können. Einmal aufgesammelt stehen ihnen die Vorräte sofort zur Verfügung, allerdings sollten sie mit dem Aufnehmen warten bis ihr Vorrat erschöpft ist, da die wertvollen Kästchen nur begrenzt vorhanden sind. Wie schon gesagt müssen sie in jeder Mission mehrere kleine Aufgaben erfüllen. Dies beinhaltet zum Beispiel die Zerstörung von Radarstationen, das Absetzen oder einsammeln von Spezialeinsatzkommandos. Haben sie alle Aufgaben erfüllt, können sie zur Basis zurückkehren und den Einsatz beenden . Sie haben mehrere Leben, allerdings stehen nach deren Erschöpfung nur die Codes für die Levels zur Verfügung, die sie nach dem Abschluß derselben bekommen. Neuanfänge sind aber aufgrund der Teils recht langen Levels nicht jedermanns Geschmack und auf jeden Fall sehr nervig. Die Grafik und der Ton lassen nach all den Jahren freilich zu wünschen übrig, genau wie die unspektakulären „Zwischensequenzen“ die sie zwischen den Szenarios erwarten. Wenig Farben und keine Sprachausgaben machen das Spiel nicht wirklich zu einem Augen- und Ohrenschmaus. Lustig: Von Zeit zu Zeit verlassen sie auch ihren Helikopter und infiltrieren den Gegner zu Fuß. Diese Perspektive steuert sich aber genauso wie die des Helikopters und ist leider meist noch unspektakulärer. Die Zeit der Strike-Serie mag lange vergangen sein, allerdings ist es immer noch recht amüsant die Aufträge unter dem ständigen Ressourcen-Druck zu erfüllen und man freut sich über jeden zerstörten Panzer und jeden erreichten Levelcode. Falls sie das Glück haben sollten, eine der alten MegaDrive – Konsolen zu besitzen, sehen sie doch mal ob sie Urban-Strike nicht auf einem Flohmarkt entdecken. Angenehme Stunden sind mit diesem Spiel sicherlich garantiert – wenn man gegen gelegentliche Frust-Anfälle resistent ist, die durchaus auftreten können wenn sie mit dem letzten Tropfen Treibstoff im Tank 3 Meter vor dem rettenden Benzinfaß in den Boden krachen.

FAZIT: eingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
technisch total veraltet

Positive Aspekte:
Amüsant, immer noch recht fesselnd

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 3.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 1/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 1/10
    Atmosphäre: 8/10
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