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Unreal: Gestrandet ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Unreal: Gestrandet ! - Leser-Test von CONQUEROR
Vom Regen in die Traufe: Sie sitzen an Bord eines Sträflingsschiffs in ihrer Zelle und denken, es kann nicht schlimmer kommen. Wenig später werden sie eines besseren belehrt. Das Schiff stürzt auf einem fremden Planeten ab und sie sind einer der wenigen Überlebenden. Sie raffen also notgedrungen alles an Ausrüstung zusammen was sie finden können und machen sich auf den Weg, aus dem Schlamassel zu entkommen. Was sie im ersten Abschnitt des Spiels, dem Sträflingsschiff noch nicht so gut sehen offenbart sich ihnen beim betreten der Grasgrünen Planetenoberfläche um so mehr: Die Grafik ist wunderschön und das ist stark untertrieben. Wasser rauscht in einem riesigen Wasserfall, Tiere hüpfen über die Wiesen, oder fliegen hoch am Himmel. Während sie noch mit am Boden schleifender Kinnlade dastehen, fliegen ihnen auch schon die Raketen um die Ohren und sie müssen sich gegen die Bösartigen Aliens wehren, die diesen Planeten bewohnen. Die einzige Hilfe die sie zu erwarten haben, kommt vom friedlichen Volk der Nali, die, solange sie sie in Ruhe lassen, Geheimtüren öffnen und Gegenstände beschaffen. Auf ihrer Reise durch die neue Welt besuchen sie viele Orte, die allerdings allesamt Eines gemeinsam haben: Eindrucksvolle Architektur und wunderschöne Optik. Besonders beeindruckend ist der Sunspire, ein riesiger Turm in einem See aus Lava. Wenn sie sich auf die Spitze stellen und herunterspringen, können sie die Sekunden bis zum Aufprall lange zählen. Damit sie in der gefährlichen Welt von Unreal bestehen können, stehen ihnen einige ziemlich exotische Waffen zur Verfügung. Die Automag ist da noch normal und feuert mit handelsüblichen Patronen. Eine andere Waffe die sie bald darauf finden feuert Kristallsplitter. Im Laufe des Spieles feuern sie den Gegnern so rasiermesserscharfe Klingen um die Ohren, oder bomabardieren ihn mit ätzendem Schleim. Praktisch alle Waffen haben mehrere Schussmodi, etwa eine Zoomfunktion beim Scharfschützengewehr. Doch ihre Gegner stellen sich nicht blöd an: Die aggressiven Skaarj etwa rollen ihren Schüssen aus dem Weg und führen geschickte Manöver durch, um schwerer getroffen zu werden. Hin und wieder finden sie mal eine alte Inschrift, die sie per Universalübersetzer entziffern. Auch tote Mannschaftsmitglieder inklusive letzter Notizen finden sie. Das Spiel ist sehr Umfangreich und bietet eine Menge Schauplätze, bis sie sich ihrer finalen Nemesis gegenüber sehen: Der Riesigen Königin der Skaarj. Auch für den Multiplayermodus ist mehr als gut gesorgt. DIe Spieler kämfen in ausgefallenen Arenen gegeneinander und nutzen dabei Waffen und Ausrüstung aus dem Solospiel. Nicht zuletzt wegen dem optischen sind diese Matches ein wahrer Genuß. Übrigens: Auch wenn sie kein Netzwerk und keinen Internetanschluß haben können sie sich an Multiplayerpartien erfreuen-die Opponenten werden durch intelligente Bots ersetzt. Lustig ist auch das Darkmatch, indem sich die Spieler in einem komplett abgedunkelten Level befinden und mit Suchlichtern und Fackeln Jagd aufeinander machen. Spannung ist also auch hier garantiert. Unreal ist also ein Spiel, welches man zurecht grandios nennen kann. Mittlerweile ist es zum Budgetpreis erhältlich und somit gibt es keinen Grund mehr, dieses Meisterwerk nicht in seine Spielesammlung aufzunehmen. FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert. Das Addon Return to NaPali ist übrigens bereits erschienen.

Hinweis: Das momentan in der Entwicklung befindliche Unreal 2 verspricht ebenfalls ein Knüller zu werden.

Negative Aspekte:
schwer zu sagen

Positive Aspekte:
Super Grafik, Spannung pur, super KI

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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