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UFO: Enemy Unknown - Immer noch gut ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder UFO: Enemy Unknown - Immer noch gut ! - Leser-Test von CONQUEROR
Haben wir es nicht schon immer gewusst? Es gibt intelligentes Leben im All. Dass die kleinen Grünen Männchen jedoch nix gutes im Schilde führen, und ihre Zeit lieber mit Terrorangriffen als mit Staatsbesuchen verbringen, wissen wir spätestens seit Mars Attacks und Independence Day. In den Filmen sind es meist 1-2 Kühne Helden, die den Aliens kräftig saures geben, doch was tun, wenn mal keine zur Verfügung sind? Im Taktikspiel UFO: Enemy unknown übernehmen sie die Rolle des Kommandanten der X-Com, einer Organisation, die zur Abwehr von Alienübergriffen gegründet wurde. Ausgerüstet mit den besten verfügbaren Waffen sollen sie und ihre Männer den Aliens die Suppe gründlich versalzen. Ihre erste Amtshandlung ist die Errichtung eines Stützpunktes, von dem aus sie Abfangaktionen usw. starten. Dort bauen sie mit ihrem Startkapital Hangars, Wohn- und Laborräume, Werkstätten, Radar und Abwehrsysteme. Später kommen noch Einrichtungen wie Alien-Quarantäneräume usw. Die Aliens sind derweil nicht müde und fliegen mit ihren Raumschiffen, die es in verschiedenen Größen gibt, munter kreuz und quer über den Planeten, Starten Terrorangriffe usw. Ihre Aufgabe besteht nun darin, die Aliens möglichst effizient zu bekämpfen. Dazu heuern sie Soldaten an, kaufen Waffen und stecken alles zusammen in einen Transporter. Kommt dann ein UFO vorbei, schicken sie einen Abfangjäger, der das Ding (hoffentlich) vom Himmel holt. Ist das erreicht, und das UFO abgestürzt, schicken sie ihren Transporter samt Team zur Abschussstelle und starten dort den Einsatz. Von da an sehen sie ihre Männer von Schräg oben und führen Aktionenwie Bewegen, Schiessen usw. mit Hilfe von Aktionspunkten aus. Hierbei ist Taktik gefragt, denn die Aliens verschanzen sich schonmal und verkaufen ihre Haut so teuer wie möglich. Sie sollten darauf achten, möglichst keine Männer zu verlieren, da diese an Erfahrung gewinnen und mit der Zeit immer besser werden. Haben sie dann alle Ausserirdischen erledigt oder kampfunfähig geschossen, folgt eine Abschlussstatistik die ihnen zeigt, was sie geborgen haben. Alien-Artefakte können erforscht und selber eingesetzt werden, was auch dringend nötig ist. Die anfänglichen Waffen sind später fast völlig wirkungslos gegen die Invasoren und die späteren Riesenraumschiffe können sie mit ihren popligen Anfangsabfangjägern dann auch nicht mehr aufhalten. Während sie die Welt verteidigen, müssen sie immer ihre Geldgeber (die einzelnen Nationen) im Auge behalten. Wenn sie z.B. däumchendrehend dasitzen, während die Aliens ganz Nordamerika mit Terrorangriffen plagen, kürzen die ihre Beiträge schnell und gehen am Ende vielleicht sogar einen Vertrag mit den Ausserirdischen ein. Umgekehrt ist es natürlich auch möglich Zuschüsse für besonders gute Arbeit zu bekommen. Tun sie gar nichts, werden sie irgendwann abgesetzt und das Spiel ist verloren. Allerdings können sie das Spiel auch nicht durch das Ständige Abfangen von Ufos und das Verhindern von Terrorangriffen verhindern. Irgendwann müssen sie Neue Fluggeräte erforschen und mit einem Team zum Mars fliegen, um der Bedrohung endgültig Herr zu werden. Doch bis dahin ist es ein langer Weg und sie werden jede Menge neuer Waffen, Rüstungen und Spezialgeräte erforschen müssen. UFO ist auch heute noch ein ungemein motivierendes Spiel, das durchaus an den Monitor fesseln kann, und das zum Budgetpreis. Vorrausgesetzt sie bekommen es, wie so viele alte Spiele, auf ihrem PC überhaupt noch zum Laufen.

Negative Aspekte:
technisch total veraltet

Positive Aspekte:
Spannend, motivierend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 4.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 1/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 3/10
    Atmosphäre: 8/10
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