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UFC Throwdown im Gamezone-Test


1 Bilder UFC Throwdown im Gamezone-Test

Voll auf die Nase!

Bei Ultimate Fighting Championship treffen sie aufeinander: die besten Kämpfer der Welt. Ob Boxer, Karateka, Judoka, Capoeira-Spezialist oder Kick-Boxing-Experte, wer sich in das achteckige Spielfeld der UFC wagt, muss wirklich ein gestandenes Mannsbild sein, sonst verlässt man den Ring nicht nur mit einer gebrochenen Nase.

Das Spiel zum teilweise recht brutalen Vollkontakt-Spektakel machte sich bereits auf dem Dreamcast einen Namen und echte Fans haben sich bereits damals für das Spiel begeistern können. Nun beglückt uns Crave Entertainment mit der passenden Next-Gen Umsetzung.

Es geht wie immer um alles: Wir müssen uns gegen eine Vielzahl von über 28 Kämpfern beweisen und haben im Hauptmenü nicht nur die Wahl zwischen dem klassischen Arcade- und Meisterschafts-Modus sondern auch die Möglichkeiten uns im Legend-Modus, Karriere-Modus, Trainings-Modus, Schaukampf und Tournament zu beweisen. UFC Throwdown bietet zwar lange nicht so viele Schläge und Tritte für jeden Kämpfer wie z.B. Tekken 4, beschränkt sich aber auf das wesentliche, denn das Spiel soll ja realistisch bleiben. Hat man den Gegner erst mal am Boden, kann man ihn mit gezielten Schlägen zum "K.O." bringen oder mit ein paar gemeinen Griffen den "Tap-Out" erzwingen.

Grafisch ist das Spiel nicht gerade herausragend. Zwar sind die Kämpfer schon mit sehr vielen Polygonen gesegnet worden, dennoch wirken die Jungs eher wie Gummipuppen als wie echte Kerle. Das Octagon (der Ring) ist zwar ganz nett anzusehen, wird sich aber nie im Spiel ändern. Genauso wie das Publikum, das zwar vorhanden ist, allerdings eher schemenhaft und obendrein auch noch mies animiert wurde. Zwischensequenzen wie das Einziehen der Kämpfer in die Halle und die Einführung durch den Ringrichter schaut man sich einmal an, danach nie wieder. Die Kameraführung in den Kämpfen kommt dafür ganz gut rüber, die Übersicht bleibt die meiste Zeit gut erhalten.

Sehr negativ aufgefallen ist das Problem, dass man die Siegerehrung am Ende eines Kampfes nicht abbrechen kann. Ein kleiner, aber sehr nervender Fehler, der dazu auch noch von den dämlichsten Publikumsgeräuschen begleitet wird, seit es Kampfspiele gibt. Das in einer Dauerloop laufende, affige "Uh Uh Uh" geht einem spätestens nach dem dritten Kampf so auf die Nerven, dass man schon alleine deshalb den Kauf des Spiels bereut.

  • - GreenAcid"-"
  • "UFC Throwdown" ist zwar eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Kampfspielen, bietet aber auf Dauer nur eintöniges Geprügel mit mittelmäßiger Grafik und einer Geräuschkulisse wie sie schlechter nicht mehr sein könnte. Somit können wir nur noch echten UFC-Fans das Spiel ans Herz legen, denn viele bekannte Namen und Gesichter bieten für Fans dieses Sports sicherlich noch genug Anreiz um sich das Spiel zuzulegen.
UFC Throwdown (GC)
  • Singleplayer
  • 6,4 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
viele Kämpfer
abwechslung zu "normalen" Kampfspielen
UFC-Lizenz
Siegerehrung kann nicht übersprungen werden
nervende "Affen" im Publikum
eintöniges Grafik
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