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Tweety and the Magic Gems: Schlechter Mario Party - Klon - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Tweety and the Magic Gems: Schlechter Mario Party - Klon - Leser-Test von axelkothe
Nachdem eigentlich jede aktuelle Konsole ihren Mario Party – Klon hat (oder eben das Original), dachte sich Kemco wohl, dass es eine gute Idee sei, auch auf dem nagelneuen Game Boy Advance ein solches Spiel zu veröffentlichen.

Die Geschichte des Spiels ist folgende: Tweety findet im Wald eine merkwürdige Kiste, die er, neugierig wie er ist, natürlich sofort öffnen muss. Doch oh weh, oh Schreck, in der Kiste war das Böse des Waldes gefangen, und nun beginnt Tweety zu versteinern! Nun ist es an Tweetys Freunden, die Kraft der fünf Edelsteine einzusammeln, die auf der ganzen Welt verstreut sind. Mit diesen Kräften lässt sich der Fluch der auf Tweety liegt aufheben.

Bevor das Spiel beginnt, könnt ihr euch das Spiel am Bildschirm ausführlich erklären lassen. Dann habt ihr die Wahl zwischen einem Einzelspieler oder Multiplayer-Spiel. Für das Multiplayer-Spiel benötigt jeder Spieler einen Game Boy Advance inklusive dem Modul und Linkkabel. Anschliessend sucht ihr euch einen von 6 Looney Tunes Charakteren aus: Ihr habt die Wahl zwischen Sylvester, Bugs Bunny, Daffy Duck, Marc Anton, Yosemite Sam und Schweinchen Dick. Die Charaktere unterscheiden sich allerdings nur in ihrem Aussehen, ihre Fähigkeiten sind alle gleich.

Nach der Wahl des Schwierigkeitsgrades (je schwerer, um so schneller wird Tweety zu Stein) landet ihr auf dem Hauptspielfeld, einer Karte der Welt. Wie bei einem Brettspiel könnt ihr euch immer eine bestimmte Anzahl von Schritten weiterbewegen. Diese Anzahl wird nicht durch Würfeln, sondern durch das Ziehen einer Karte ermittelt. Auf der Karte gibt es drei Arten von Feldern, auf denen ihr landen könnt. Lauft ihr über ein Stadtfeld, könnt ihr diese betreten, wo ein weiteres kleines Spielfeld auf euch wartet. Bleibt ihr dagegen auf einen roten Feld stehen, startet eines der zahlreichen Minispiele, wie wir sie aus Mario Party und Konsorten kennen. Auf weißen Feldern passiert dagegen gar nichts.

In den Minispielen geht es darum, gegen die anderen drei Mitspieler (Computer oder Mensch) anzutreten um Charakterpunkte zu erhalten. Dazu müsst ihr über Schildkröten zum anderen Ufer hüpfen, Wasserraketen über eine bestimmte Höhe schießen, oder nach einem Schatz auf dem Meeresgrund tauchen. Der Gewinner bekommt 20 Punkte die anderen je nach Platzierung weniger. Die Punktzahl des Spielers, der das Spiel ausgelöst hat, wird verdoppelt.

Diese Punkte kann man dann in den Städten in Shops gegen Extras eintauschen. Da gibt es Extras, die den Gegner einmal aussetzen lassen, oder Extras, die es euch erlauben viel weiter zu laufen oder Flugtickets mit denen ihr ganz schnell auf die andere Seite der Weltkarte jetten könnt. Ausser den Shops gibt's in den Städten noch einen Flughafen, Mülleimer (hier könnt ihr unerwünschte Extras loswerden) und, ganz wichtig, die Edelsteine, deren Kraft ihr einsammeln müsst.
Extras gibt es aber nicht nur in Shops: Habt ihr Glück, und zieht eine sieben oder ein As, wird euch durch aufdecken einer weiteren Karte ein Extra geschenkt! Schlecht sind dagegen die Joker: Hier erscheint der tasmanische Teufel, und ihr müsst eine Runde aussetzen, oder ihr landet ganz wo anders auf dem Spielfeld.
Auch einige Felder haben es in sich – Auf der Welt verteilte Zuffallsereignisse können euch das Leben schwer machen. So verliert ihr dann schone einmal ein Extra, oder ihr rutscht auf einer Bananenschale aus und müsst eine Runde aussetzen.

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