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Turok Evolution: I am Turok - Leser-Test von rico


1 Bilder Turok Evolution: I am Turok - Leser-Test von rico
I am Turok. Das klang schon lange nicht mehr in meinem Ohr. Ganz sicher kann ich mich als großer Fan der Serie bezeichnen, denn ich habe auch bereits die Höhen und Tiefen der anderen Teile miterlebt. War es dichter Nebel, oder ein stupides Gameplay, restlos überzeugen konnten die älteren Teil nie, doch aufgrund der tollen und - mit Urwald und Dinos - auch nicht alltäglicher Atmosphäre, konnten die Vorgänger begeistern.
Daher war ich super überrascht und erfreut, dass ich dieses Spiel schon am 31. 08. und nicht erst wie geplant am 05. 08. in die Finger bekam. Zugegebenermaßen bin ich dann mit diesem Glücksgefühl und riesigen Erwartungen nach Hause gespurtet. Vorab war ja schon viel über dieses Spiel zu lesen. Interviews mit den Entwicklern gaben Aufschluss über die innovativen Neuerungen und den eigenen Anspruch und mir wurde von mal zu mal klar: Das muss ein Hit werden!

Gameplay

Bewaffnet mit einem Tomahawk + Pfeil und Bogen begibt man sich in den Kampf gegen Urzeitungeheuer und so manche Mutationen. Im Laufe des Spiels kommen dann natürlich eine Vielzahl weiterer Waffen hinzu, vom Tec-Bow mit Explosionspfeilen bis zum Plasmagewehr ist hier alles dabei, was das Herz begehrt. Kleine Aufgaben vor jeder Mission werden zwar gestellt, doch die wirkliche Mission heißt überleben. Sind die Levels zu Beginn noch recht übersichtlich und schnell gemeistert, werden diese nach und nach immer anspruchsvoller und durch die Speichermöglichkeit - lediglich nach absolviertem Level - auch manchmal frustrierend. Da schlägt man sich 30 Minuten durch den Urwald, bekämpft allerlei Ungeziefer und dann fällt man - eine Sekunde unkonzentriert - so eine blöde Schlucht hinunter. Aber so ist das nun mal und man muss gestehen, es ist gar nicht mal so schlimm, denn es gibt auf dem Weg immer wieder etwas neues zu entdecken und seine Vorgehensweise zu perfektionieren hat auch was. Zu den üblich Ego-Missionen gesellen sich ab und an noch Flugeinlagen auf dem Rücken eines Flugsauriers, wobei es dann meistens zu waghalsigen Flugmanövern oder Luftschlachten kommt.
Die angekündigten Neuerungen, wie das Fällen von Bäumen, um die Gegner zu töten, oder die sich bewegenden Büsche, wenn man sie berührt, sind meiner Meinung nach gute Ideen, aber auch nicht mehr, doch dazu ausführlicher im Fazit.


Grafik

Eine Vielzahl von Designern und Grafikern haben mehrere Jahre jeden Tag damit verbracht, die Welt von Turok zum Leben zu erwecken. Wirklich? Na dann sind sie gefeuert - zumindest wenn ich ihr Chef wäre. Es ist nicht alles schlecht, nein, manche Sachen, einige Ungeheuer oder andere Gegner sehen sogar sehr gut aus, doch was ist mit den Sträuchern, dem Wasser, den Wiesen...? Die sind ja total lächerlich. Ehrlich gesagt habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht eine noch nicht fertige Betaversion gekauft habe, bei der noch so mancher Filter fehlt. Das Wasser sieht aus wie vor 3 Jahren, die Texturen sind matt und lieblos und wenn man so durch das Gestrüb läuft, befindet man sich in einem dichten Pixelwald. Das kann man erst glauben, wenn man es gesehen hat! Da möchte man einfach nur schreien: Macht den Filter an.
Im Großen und Ganzen stimmt jedoch die Atmosphäre schon einigermaßen.


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