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Turok Evolution im Gamezone-Test


1 Bilder Turok Evolution im Gamezone-Test

Einmal Turok, zum hier spielen oder mitnehmen?

Es ist das Jahr 1886. In Texas stehen die letzten Indianer der übermächtigen amerikanischen Armee gegenüber. Angeführt von ihrem Häuptling Tal'Set ziehen sie in die letzte Schlacht, als sich ein Dimensionsspalt auftut. Er fällt hinab und findet sich im verlorenen Land wieder, weit vor unserer Zeit und jeder Zivilisation. Doch er ist nicht der Einzige der in den Spalt gezogen wurde, auch sein Widersacher Bruckner wurde in die Vergangenheit gesaugt und ist dort bereits aktiv. Versucht er doch sich die Ureinwohner untertan zu machen und was ihm nicht gehorcht wird getötet. So bleibt Tal'Set nichts anderes übrig als gegen ihn und seine Schergen anzutreten.

Damit Acclaim auch alle Systeme abdeckt, hat man passend zum Start des neuesten Turok Abenteuers auf den Next-Gen Konsolen auch einen 2D-Vertreter für den Gameboy Advance herausgebracht. Da Turok Evolution auf dem GBA völlig anders aussieht, spielt es sich natürlich auch anders und aus dem klassischen Egoshooter ist ein Jump'n'Run geworden. Aber Turok währe nicht Turok, wenn er nicht einen Haufen Kanonen mitbringen würde um den zwei- bis vierbeinigen Gegnern kräftig einzuheizen. Acht dicke Waffen stehen zur Auswahl und reichen vom simplen Tomahawk bis hin zur Strahlenkanone.

Die Level sind alle recht schön gestaltet, Grafik und Sound passen sehr gut zur Turok-Thematik. Es gibt auch zwischendurch als Abwechslung ein paar Level die an das gute alte "Cabal" erinnern, in denen wir unseren Helden von Hinten sehen und die Gegner mit dem Fadenkreuz ins Visier nehmen. Somit kommt kaum Langeweile auf, und man freut sich auf jeden neuen Level.

Das größte Problem des Spiels ist der Schwierigkeitsgrad: Das Spiel ist sogar manchmal nicht nur schwer, sondern einfach nur unfair wenn ein Gegner mehr oder weniger direkt unter oder hinter uns auftaucht und wir keine Möglichkeit mehr haben uns zur Wehr zu setzen. Da ist man schnell genötigt aus Frust den Power-Schalter zu benutzen. Da noch nicht mal eine Batterie im Modul schlummert, können wir uns nach jedem Level ein Passwort notieren, was auch nicht gerade komfortabel ist.

  • - GreenAcid"-"
  • Mit so einer Speicherfunktion und den sehr unfairen Gegnern hat sich das Spiel ganz schön ins eigene Fleisch geschnitten. Ein Jump´n´Shoot im Stil von "Contra" fehlte eigentlich noch auf dem GBA, diese Lücke hätte Turok Evolution gehören können, wenn nicht die oben angesprochenen Mängel vorhanden wären. Das Spiel bleibt so nur noch den ganz großen Turokfans zu empfehlen, wer schnell gefrustet wird sollte einen großen Bogen um das Modul machen.
Turok Evolution (GBA)
  • Singleplayer
  • 6,9 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
schöne Grafik und Animationen
viele Waffen
sehr schwer
unfair respawnende Gegner
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