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Turok: Dinosaur Hunter - Dinosaurier im Visier - Leser-Test von pineline


1 Bilder Turok: Dinosaur Hunter - Dinosaurier im Visier - Leser-Test von pineline
Dieses Actionspiel, welches ganz am Anfang der Nintendo64-Zeit erschien, läutete eine völlig neue Ära der Videospielgeschichte ein. Um gleich zu Beginn zu zeigen, was die Konsole so drauf hat, wurde hier eine neue Dimension besonders im Hinblick auf die Grafik und Hintergrundmusik geschaffen. Auch wenn man heute darüber lächeln kann, damals war "Turok" zumindest in spieltechnischer Hinsicht eine kleine Sensation. Als mein Bruder sich damals wenige Tage nach dem Erscheinen auf dem deutschen Markt diese Konsole zulegte, blieb mir anfangs fast gar nichts anderes übrig, als von diesem Shooterspiel Kenntnis zu nehmen. Was ich dann aber sah, interessierte mich überraschenderweise doch irgendwie und machte mich neugierig. Bezahlt hat er damals 99 DM, glaube ich jedenfalls, heute bekommt Ihr es natürlich für einen Bruchteil des damaligen Preises, mehr als 10 Euro werdet Ihr ganz bestimmt nicht mehr ausgeben müssen, solltet Ihr dieses Spiel auf den Euch sicher bekannten Internetseiten entdecken können. Was die Qualität dieses sicherlich interessanten Spiels angeht, so müssen trotz der anfänglichen Euphorie auch ein paar Abstriche gemacht werden. Meine Meinung über dieses im Jahr 1996 erschienene und mittlerweile berühmte N64-Game erfahrt Ihr jetzt.

Mit vollem Namen heißt dieses Actionspiel bzw. Ego-Shooter "Turok Dinosaur Hunter" und gehört somit zu einem Genre, mit dem ich üblicherweise eigentlich nicht so viel anfangen kann. Wie man am Titel unschwer erkennen kann, steht die Dinosaurierjagd im Mittelpunkt. Der Oberfiesling Campaigner möchte die ultimative Herrschaft unter Zuhilfenahme einer für lange Zeit verschollenen Waffe erlangen, er hat es sogar geschafft das ursprünglich sehr friedliche Land zu terrorisieren, und zwar ist es ihm leider Gottes gelungen, außerirdische Droiden und biomechanische Saurier zu erschaffen. Diese verursachen ein absolutes Chaos, der Untergang der menschlichen Bevölkerung droht. Dem stellt sich der Held dieses Abenteuers mutig entgegen und Ihr kämpft fortan als Ein-Mann-Team gegen jene bösartigen Kreaturen. Insgesamt acht verschiedene Level erwarten Euch und Ihr könnt es mir ruhig glauben, jeder einzelne Spiellevel ist riesengroß. Eigentlich zu groß, doch dazu später mehr. Im Grunde seid Ihr primär auf der Suche nach Einzelteilen der Superwaffe Chronoscepter, denn nur mit dieser habt Ihr am Ende eine realistische Chance gegen den bösen Herrscher Campaigner. In den Leveln macht Ihr Euch aber nicht nur auf die Suche nach den wertvollen Waffenteilen, sondern sammelt auch wichtige Schlüssel ein, durch die Ihr erst Zutritt zu weiteren Welten an bestimmten Steinportalen erlangen könnt.

Was mir am Anfang das Leben enorm schwer machte, war die ungewohnte Steuerung, an die seltsame Tastenbelegung auf dem Joypad musste ich mich erst einmal gewöhnen, was auch länger als mir eigentlich lieb war gedauert hat. Mit den kleinen gelben Tasten wandert Ihr nämlich durch die urzeitlich wirkenden Landschaften und nicht etwa mit dem Analogstick. Diesen benutzt Ihr vielmehr dazu, um Turoks Blickwinkel zu verändern und um Feinde genauer ins Visier nehmen zu können. Eine mehr als nur kurze Eingewöhnungsphase war bei mir jedenfalls da nötig, aber ich habe mich schließlich tapfer durchgebissen. In den sehr weiten Ebenen innerhalb der einzelnen Level haltet Ihr Ausschau nach Leitern, die Euch den Aufstieg zu einer höheren Ebene ermöglichen. Diese Sucherei war ein zweiter Punkt, der mich doch ab und zu sehr nervte, denn oft war ich mehrere Minuten unterwegs, bis mir dann irgendwo in einem entlegenen Winkel das jeweils entscheidende Detail auffiel. Das war manchmal wirklich blöd, sehr blöd sogar. Um Abgründe zu überwinden, drückt Ihr die R-Taste und mit der Z-Taste schießt Ihr, was das Zeug hält. Das Steuerkreuz hat nur die Aufgabe, dass Ihr zwischen Gehen und Laufen wählen könnt, mehr nicht. Wie gesagt, ich halte die Steuerung für leicht verunglückt und habe eigentlich nie verstanden, wieso diese so umständlich angelegt wurde.

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