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Turok 2: Seeds of Evil - Turok is back! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Turok 2: Seeds of Evil - Turok is back! - Leser-Test von Cubey
Ich weiß noch wie man Turok 2 mit riesen Spannung erwartet hat. Ich hab mir extra ein sauteures Heft mit einem Video gekauft, nur weil davon 2 Minuten über Turok 2 berichtet wurde. Vorallem grafisch hat es immer einen guten Eindruck gemacht. Als es dann aber in den Läden stand war der Zauber ein wenig verflogen und die Freude getrübt, da es immernoch hier und da die störenden Nebelschwaden aus dem ersten Teil gab. Natürlich nicht mehr so extrem häufig, denn in dieser Hinsicht war der erste Teil ja geradezu grauenvoll, aber immer wieder mußte man sich auch damit im zweiten Teil den Spaß ein wenig nehmen lassen. Es hieß jedoch, dass dieser nur verwendet würde um eine bessere Atmosphäre zu schaffen, aber wer soll das denn bitte glauben? Von "besser" kann da jawohl kaum die Rede sein. Ähnlich wie bei Silent Hill. Aber auch wenn ich dadurch etwas enttäuscht war, so war ich mit dem Spiel insgesamt sehr zufrieden.

Story
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Die Story ist für Leute, die Turok absolut nicht kennen, ein wenig verwirrend, aber man kann sie dennoch verständlich erklären. Also:
Am Ende des ersten Teils, besiegt Turok den Champaigner und wirft das Cronocepter in einen Vulkan, wodurch es logicherweise zerstört wird. Das war aber der größte Fehler, den Turok nur machen konnte, denn dadurch ist der mächtige Primagen erwacht. Er ist jedoch noch in der Unterwelt gefangen und kann erst zum Vorschein treten, wenn er (bzw. seine Truppen) die heiligen Energietotems zerstört hat. Genau dies gilt es zu verhindern und so muß man in jedem Level die feindlichen Truppen daran hindern dieses zu zerstören. Insgesamt gibt es fünf dieser Totems. Natürlich gibt es aber auch noch andere "Nebenaufgaben" wie z.B. 3 dämonische Schwestern zu töten, die jedoch nur aus einem Oberkörper bestehen und durch die Gegend fliegen und euch Feuerbälle entgegen schleudern oder Kinder retten oder Zombies killen usw. Für Abwechslung ist also gesorgt.

Grafik
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Die Grafik ist wirklich sehr gut gelungen. Besondes schön sind hierbei die Waffen, Characktere und Gegner, denn diese sind an Detailreichtum kaum zu überbieten. Dagegen wirken die Effeckte wie z.B. Explosionen oder die Flamme des Flammernwerfers eher mittelmäßig, wobei es hier auch sehr gelungene gibt, z.B. dass die Raketen einen kleinen Schweif hinter sich lassen, wenn sie durch die Lüfte gleiten, oder Explosionen die kleine Teilchen durch die Gegend wirbeln. Störend ist aber auf jeden Fall der immer mal wieder auftretende Nebel. Es ist auch ein wenig dumm, dass die Welten sooo groß sind, denn ein paar mehr und dafür kürzere Levels wären meiner Meinung nach um einiges sinnvoller gewesen.

Sound
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Der Sound ist ebenfalls sehr gut gelungen. So erlebt man das ganze Geschehen noch viel intensiver, denn wenn völlig unerwartet ein Karren vor einem explodiert oder Fässer oder sonstiges, und das auch noch durch einen wummenden Bass begleitet wird, kann man schon das ein oder andere Mal ein wenig zusammenzucken. Auch die Geräusche der Waffen und Gegner sind gut umgesetzt worden. Da es zu der Zeit noch eher selten war, dass ein N64 Spiel deutsche Sprachausgabe geboten hat, war dies bei Turok 2 eine absolute Sensation. So werden die ganzen Missionsziele und Vorstellungen der Levels von Adon (hilft Turok mit Hinweisen) auf Deutsch erklärt.

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