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Turok 2: Seeds of Evil - Nicht mein Fall - Leser-Test von fabomat


1 Bilder Turok 2: Seeds of Evil - Nicht mein Fall - Leser-Test von fabomat
Turok 2

Die Turok Reihe ist einer DER Klassiker für das N64. Der zweite Teil wurde von einem Großteil der Presse hoch gelobt, aber es gibt auch kritischere Stimmen. Bitteschön:

Der „Primagen“ ist erwacht! Durch ein dummes Missgeschick von Turok, der nach Besiegen des „Campaigners“ aus dem ersten Teil das gefährliche „Chronocepter“ durch den Wurf des selbigen in einen Vulkan zerstörte, ist der unglaublich gefährliche Primagen wieder erwacht und will nun mit Hilfe seiner Diener die Energietotems, die ihn noch in seinem Gefängnis in der Unterwelt halten, zerstören, damit er endlich die Weltherrschaft an sich reißen kann. Also muss Turok alias Joshua Fireseed nun alle Totems verteidigen und die Welt retten.
Gegen die etlichen Gegner, die das verhindern wollen, kann sich der neue Turok mit allerhand Waffen zur Wehr setzen. Anfangs begnügt er sich noch mit Pfeil, Bogen und Pistole, später tun richtige Wummen, wie Schrotflinte mit Explosivmuni oder Dreifachraketenwerfer durchaus Not, denn die fiesen, ziemlich intelligent agierenden Gegner werden auch immer widerstandsfähiger.
An der Steuerung wurde nicht großartig verändert. Soll heißen: Die C-Tasten lenken Turok; mit dem Analogstick schaust du dich um; jumpen tut man wo mit R; a gedrückt zeigt die einfachen, b gedrückt die schweren Waffen an und mit dem Stick wählt man dann aus. Wie bei fast jedem Spiel feuerst du mit Z. Es gibt noch einige Abänderung, wenn man z.B. schwimmt, aber die lernt man instinktiv, wenn man die Standartsteuerung verinnerlicht hat.
Die Grafik ist genauso wie der Sound und die Mucke einfach genial! Grobe Kritik ist hier nicht nur unangebracht, sondern total verrückt. Effekte bei der Waffenbenutzung sind atemberaubend: Mitreißende Geräusche, blendende Explosionen; was will man mehr? Die Animationen der Gegnerbewegungen sind ebenso klasse wie die Sprachausgabe.
Im Mehrspielermodus kann man entweder Jeder gegen Jeden, Frag Tag oder Team Gegner spielen. Aber meiner Meinung nach ist der Multiplayermode nur Alibi. Das ist aber gar nicht mal so ein großer Kritikpunkt, weil es für Partys sowieso bessere Egoshooter aus dem Hause Rare gibt und sich Iguana diesen Teil ja im ½-Nachfolger ja um so ausführlicher vorgenommen hat.
Meine beiden größten Kritikpunkte kommen jetzt:
Wie wir alle wissen, gibt es in Deutschland ja die BpjS (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften - so heißt sie doch, oder?). Und damit Turok nicht indiziert wird, hat man nicht nur jegliche menschliche Gegner aus dem Spiel entfernt, sondern sich auch noch so zensiert, dass das Blut der gegnerischen Biester nicht mehr rot, sondern blau. Ich will mich nicht in diese Zensierungsgeschichte einmischen, aber ich finde, dass Iguana das mit dem Blut so schwach gemacht hat! Ich meine, ich kam mir ziemlich dumm vor, als ich das erste mal einen Gegner anschoss und da so furchtbar billig aussehendes blaues Zeug wegspritzte. Ich bestehe ja nicht auf Splatter, aber das kann auch irgendwie beeindruckender aussehen.
Der zweite, für mich noch viel wichtigere, Kritikpunkt ist Geschmackssache. Ich persönlich bin der Meinung, dass dermaßen große Levels sich für einen Shooter einfach nicht gehören und man nach jedem Level mit neuer Energie und voller Munition weiterspielen können sollte. Ich finde das ganze, so wie es bei Turok ist, geht irgendwie so gegen die Egoshooter-Natur.

Fazit: Da meine beiden größten Kritikpunkte schon fast nur Geschmacksache sind, wäre es unlogisch von mir, Turok als schwaches Spiel abzustempeln, aber mir gefallen der 007 Shooter und PD von Rare irgendwie weit besser. Sorry Acclaim... J

Negative Aspekte:
Riesige Levels sind absolut nicht mein Ding

Positive Aspekte:
Atemberaubende Grafik

Infos zur Spielzeit:
fabomat hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    fabomat
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 4/10
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