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True Lies: Geballer - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder True Lies: Geballer  - Leser-Test von CONQUEROR
Die Welt ist schlecht: Bösewichte quellen aus allen dunklen Löchern und genauso viele Helden müssen sie wieder zur Strecke bringen. Diese traditionelle Einstellung liegt den meisten ‚Filmen sowie auch Computer- und Videospielen zugrunde. Das Schema ist meistens gleich: Bösewicht bedroht Welt mit 0/8/15 Atombombe/Giftgas/Superlaser etc. und guter Held (meist muskelbepackt und schwerbewaffnet) muss ihn Schnappen. Auch im zugegeben ziemlich guten Actionfilm True Lies mit Arnold Schwarzenegger lief es nicht anders und so durfte der Bösewicht am Ende ja ziemlich eindrucksvoll abtreten (Stichwort: Rakete). Zu diesem Film gibt es ein gleichnamiges Videospiel auf dem SNES. In True Lies (dem Spiel nicht dem Film) spielen sie praktisch genau die Filmhandlung nach. Sie sehen Arnie von oben und müssen sich durch Horden schwerbewaffneter Gegner ballern. Dies geht mit der Ausnutzung des hauseigenen Waffenarsenals auch recht gut von der Hand. Von der Standard-Pistole bis zur MP und Schrotflinte und auch Granaten ist so ziemlich alles vorhanden, was der Superheld von heute braucht, um seine Gegner reihenweise um die Ecke zu bringen. Doch nicht nur das: Arnie kann auch heldenhafte Sprünge nach vorne machen, sich auf dem Boden abrollen und Gegnern ausweichen, die ihm die Kugeln um die Ohren ballern. In jedem Level müssen sie bestimmte Ziele erfüllen, wie z.B. das Installieren eines Modems etc. bevor sie den Level abschließen und sich dem nächsten widmen können. Neben den Gegnern laufen in den Levels auch haufenweise Zivilisten herum, die sie tunlichst verschonen sollten, wollen sie nicht ein baldiges „Game Over“ über den Bildschirm rieseln sehen (und wer will das schon). Sollten sie angeschlagen sein oder ihre Munition zu neige gehen, liegen auch zur genüge Medi-Päckchen und Magazine herum, die sie wieder kampfbereit machen. Wie schon gesagt spielen sie die Handlung des Filmes nach, müssen also zum Beispiel gleich zu Anfang aus einem großen Herrenhaus durch den Schnee fliehen und ihren Kollegen im Auto erreichen, immer auf der Flucht vor Gegnern auf Schneemobilen, aggressiven Hubschraubern usw. Dieser schon aus dem Film bekannte Geselle (der Kollege) meldet sich auch ab und zu mit Hinweisen bzw. rügt sie, wenn sie gerade einen Zivilisten abgeknallt haben. Auch die aus dem Film bekannte Toilette besuchen sie, wo sie mit jeder Menge Gegnern abrechnen müssen. Grafik und Sound sind – SNES bedingt – völlig veraltet. Einfache 2d Landschaften wechseln sich mit pixeligen Filmbildern ab, Sprachausgabe gibt es nicht, auch die sonstige Soundkulisse ist alles andere als vielfältig. Die Zeit hat ihre Spuren eben auch hier hinterlassen. Trotzdem ist True Lies ein durchaus amüsantes Spiel, das einen schon ein paar Stündchen vor den Fernseher zu fesseln weiß. Sollten sie eine SNES-Konsole haben und das Teil billig irgendwo entdecken, können sie zugreifen – vorrausgesetzt sie mögen reine und recht stupide Action und sind gegen gelegentliche Frustanfälle resistent. Diese können sich nämlich durchaus einstellen, wenn sie wegen zu wenig Lebensenergie irgendwann nicht mehr an einem starken Gegner vorbeikommen. Dass sie nicht speichern dürfen ist dem auch nicht gerade zuträglich. Beim SNES gehörte das aber auch noch nie zum Standard, also kann man das hier wohl auch nicht zur Kritik hinzufügen.

FAZIT: empfehlenswert mit starken Einschränkungen

Negative Aspekte:
technisch total veraltet, auf dauer ziemlich stupide

Positive Aspekte:
recht unterhaltsam

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 3.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 2/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 1/10
    Atmosphäre: 7/10
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