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Transworld Surf im Gamezone-Test


1 Bilder Transworld Surf im Gamezone-Test

"Transworld Surf" lädt uns ein Seite an Seite mit den besten Surfern der Welt um den Sieg zu kämpfen. Wie bei Sportspielen dieser Art gewohnt, gibt es verschiedene Austragungsorte die erst Stück für Stück durch entsprechende Leistung freigeschaltet werden wollen. So wie wir es z.B. aus "Tony Hawk" und dessen Areas kennen, besitzt jeder Strand gewisse Aufgaben die vom Spieler erfüllt werden wollen. Hat er dies geschafft, bekommt man Zugang zum nächsten Level. Dabei kann man aus dem reichhaltigen Repertoire der Tricks so richtig aus dem Vollen schöpfen, die von den verschiedenen Grabs, Kick Flips, Heelflip über den Boardslide oder Crooked-Floater bis hin zu den Kombos reichen. Dabei fällt positiv auf, dass die ersten grundlegenden Moves recht leicht zu lernen sind, die schwierigeren allerdings schon einiges an Übung verlangen. Zusätzlich besitzt jeder Surfer zwei Spezialtricks die nur er vollführen kann. Um das Gameplay nicht ins Stocken geraten zu lassen, indem man halbe Ewigkeiten zu der gewünschten Welle paddelt, halten sich ständig eine Reihe sogenannter Reef-Girls auf dem Wasser auf, die einen auf Wunsch direkt zur Welle bringen. Eine sehr gute Idee, die man nicht nur im Karrieremode zu schätzen lernt sondern auch im Freeplay für Kurzweil sorgt. Neben diesen beiden Spielarten existiert noch die Einzelsession, welche dazu dient unsere Leistungen auf bereits freigeschalteten Areas zu verbessern sowie den Multiplayer-Mode, der so ausgereift ist, dass er seinen Namen auch wirklich verdient. Bis zu vier Spieler können so per Multitap gleichzeitig dem nassen Sport frönen. Das "Freie Surfen" gestaltet sich dabei wie das Einzelspielergame, beim "Wettbewerb" geht es um die höchste Punktzahl und beim "König der Wellen" zählen nur die Punkte bis zum ersten Sturz. Am lustigsten fanden wir allerdings die "Hai-Attacke", bei der jeder Spielr versuchen muss möglichst NICHT der Hai zu sein. Wer zu Beginn die wenigsten Punkte erzielt wird zum Hai und hat die Aufgabe einen Surfer zu beissen, woraufhin dieser zum Hai wird. Wer am Ende der Runde die wenigste Zeit lang Hai war hat gewonnen.

Die Grafik weiß zu gefallen, besonders die Mechanik der Wellen und dazugehörig die der Spieler ist gut gelungen und versteht es Spaß zu vermitteln. Sicherlich stellt sie nicht das maximal Mögliche dar, trotzdem dürfte sie sich einen Spitzenplatz unter den Surfgames verdient haben. Die Surfer selber hätten zwar einige Polygone mehr vertragen, dem Gameplay tut das aber keinen Abbruch. Leider kommt die Kamerafahrt auf unseren Sportler zu mitunter etwas ins Stocken, das hätte nicht sein müssen.

Die Soundkulisse gibt sich ebenfalls recht ausgeglichen und glänzt besonders durch ihre große Auswahl an Hintergrundtiteln, die von "The Plug Uglis" über "The Line" bis hin zu "Hopelifter" und "No Motiv" über 20 Stücke bereithält. Doch auch die Geräusche, allen voran das Rauschen und Grollen der Wellen, sind sehr gut umgesetzt worden. So vermeint man tatsächlich zu hören wie sich die Welle schließt, während man immer schneller versucht den Wassermassen zu entkommen. Wird man von diesen überrollt gibt es ebenfalls ein herrliches Unterwasserblubbern.

Die Steuerung kommt einen zwar bei den ersten Versuchen noch ziemlich entgegen, allerdings verlangen die schwierigeren Tricks schon einiges an Übung und sind nicht einfach so zu schaffen. Fast könnte man kritisieren, dass dies nur wegen der etwas ungewöhnlichen Belegung des Pads so ist, und nicht weil die Tricks selbst so schwierig wären. Mit etwas Übung allerdings hat man dies schnell im Griff.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Transworld Surf" ist sicher nicht das bestmögliche Surfgame, genauso sicher aber ist es das zur Zeit beste Surfgame auf der PS2. Der Schwierigkeitsgrad steigt angenehm steil an, fast etwas zu steil, denn manche Prüfung erscheint einem schon etwas unfair, wenn man nach einem Sturz komplett von Vorne beginnen muss. Dafür wird man mit einer Wellenmechanik belohnt wie sie besser kaum mehr zu machen ist und bekommt einen Soundtrack geliefert der alleine schon eine CD wert wäre. Somit sollte dieser Titel nicht nur die eingefleischten Sportspieler begeistern, sondern auch solche, die genug haben von den ewigen Betonareas der unzähligen Skater-Klone.
Transworld Surf (PS2)
  • Singleplayer
  • 7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
Forderndes Gameplay
lustige Multiplayer-Modes
Die schwierigeren Moves sind wirklich schwierig
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