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Transport Tycoon: Ein Klassiker auf der PSX - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Transport Tycoon: Ein Klassiker auf der PSX - Leser-Test von perfect007
Der Name Chris Sawyer lässt bei so manchem PC Freak das Wasser im Mund zusammen laufen, ist er doch einer der Programmiergurus, die im Alleingang zum Beispiel Rollercoster Tycoon oder halt auch eben das hier vorliegende Spiel Transport Tycoon programmiert haben. Im Jahre 1994 erschien das Spiel für den PC und war ein großer Erfolg. Dieser war auch gerechtfertigt, bot das Spiel ein absolut geniales und suchterzeugendes Gameplay und für damalige Verhältnisse auch gute Optik, so dass man sich Stunden mit dem Spiel beschäftigen konnte. Auch heute macht der PV Titel immer noch richtig Spaß und hat eine relativ große Fangemeinde. Nun im Jahre 1997, die Playstation setzt den Eroberungsfeldzug im Konsolenmarkt an, setzte man das von Cris Sawyer erfolgreich programmierte Transport Tycoon für die Playstation um. Gut, die Konsolen bietet nicht gerade eine optimale Oberfläche für eine Wirtschaftssimulation, doch mittels einer passenden Playstation Maus sollte das Problem eigentlich behoben sein, dachte man. Doch auch wenn man das Spiel für die Playstation mit einem 3D Modus erweitert hat, so kommt es bei weitem leider nicht an das PC Original heran. Doch da spielen einige Faktoren eine Rolle, die ich im Laufe des Reviews ansprechen werde.

Was ist Transport Tycoon?

In Transport Tycoon wird dem Spieler eine riesige isometrische Spielwelt offenbart, in der es zahlreiche Städte mit lauter kleinen dargestellten Häusern und Straßen, sowie einer gut ausgebauten Industrie gibt. Rohstoffquellen locken Arbeitgeber an und sorgen für die nötigen Rohmaterialen für zum Beispiel Holzbretter, Stahl oder auch Nahrung und Waren. Mittels eines großen Darlehnensbetrag wird der Spieler nun in diese Welt hinein versetzt und darf sich als Manager eines Transportunternehmens versuchen. Nachdem man den Spielmodus gestartet hat, eine recht lange Ladezeit folgend, muss man sich erst einmal ein passendes Gesicht als Manager aussuchen und kann einen Namen eingeben. Zudem kann eine Farbe für das Unternehmen gewählt werden, welche dann auch passend in den Statistiken und weiteres angezeigt wird. Verschiedene Bauten aus der eigenen Hand werden natürlich auch mit dieser Farbe dann dargestellt. Nettes Extra ist dabei der Bau des Firmensitzen, was aber keine weitere Auswirkung auf das kommende Spiel hat.

Die Hauptaufgabe des Spielers ist es, Verbindungen zwischen zum Beispiel Kohle- und Eisenbergwerke, Wäldern oder Farmen und den Fabriken wie Eisenschmiede, Ölraffinerie oder Sägewerken zu schaffen. Grundsätzlich stehen dabei vier verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Am ehesten, vor allem für längere Strecken, sind die Bahnen geeignet. Man errichtet in der Nähe der Fabrik und der rohstoffliefernden Firma jeweils einen Bahnhof und verbindet diese mit Schienen. Das Land erweist sich aber auch als recht hügelig, so dass es auch die Möglichkeit gibt, Tunnels zu legen oder aber auch Brücken über Wasser zu bauen, was natürlich ein wenig kostspieliger ist. Anschießens muss man nur noch ein Depot eröffnen, und eine Lok sowie passende Wagons kaufen. Auch hier hat man die Qual der Wahl. Es stehen unterschiedliche Loks mit verschiedenen Eigenschaften wie zum Beispiel PS-Stärke - benötigt man wenn die Strecke über Berge gebaut wurde - oder auch Lebensdauer und Höchstgeschwindigkeiten sind zu überdenkende Faktoren. Letztendlich wird auch der Preis der Fahrzeuge entscheiden, ob man sich diese leistet oder nicht. Steht der Zug im Depot bereit, kann diese auch schon losgeschickt werden. Praktischerweise sollten aber die Zielorte angegeben werden. In einem extra Menü können diese eingegeben werden, in dem man das Feld anklickt und anschließend den Bahnhof auf der Karte auswählt. Optionen wie ob man den Zug dann volladen möchte oder dieser den Bahnhof ohne Halt passieren soll, gibt es noch zusätzlich.

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