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Top Gear GT Championship: Tourenwagenmeisterschaft - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Top Gear GT Championship: Tourenwagenmeisterschaft - Leser-Test von axelkothe
Top Gear GT Championship war einer der Launchtitel für den Game Boy Advance in Europa. Ob es ein übereilter Schnellschuss ist, der bis zum Launch des Gerätes fertig werden musste, oder ob es sich um ein ausgereiftes Spiel handelt, könnt ihr in diesem Test lesen.

Nach dem flotten Intro könnt ihr euch zwischen einen Quick Race, der Meisterschaft oder einem Besuch der Optionen entscheiden.
Das Herzstück des Spiels ist natürlich die Meisterschaft. Hier gilt es nach einer Saison an der Spitze der Tabelle zu stehen. Dazu müsst ihr 6 Rennen auf 6 verschiedenen japanischen Rennpisten absolvieren. Nachdem ihr euren Namen eingegeben habt, dürft ihr eines der Originalen Fahrzeuge der Tourenwagenmeisterschaft auswählen. Die Wagen unterscheiden sich dabei etwas in Gewicht und Leistung, was sich leicht auf die Fahreigenschaften auswirkt. Ist die Wahl getroffen, beginnt das erste Rennwochenende. Ein Zufallsgenerator bestimmt, ob ihr bei Regen oder Sonnenschein auf die Strecke geschickt werdet.
Bevor ihr euch in das Rennen stürzt, könnt ihr erst noch einige Runden auf dem Kurs drehen, um ihn besser kennen zu lernen. Anschließend folgt die Qualifikation, in der eine Runde absolvieren müsst. Wollt ihr keine Qualifikationsrunde fahren, startet ihr automatisch von der letzten Position, dem 6. Platz. Seid ihr mit dem Handling eures Fahrzeugs nicht zufrieden, geht ihr in die Werkstatt, und schraubt noch ein wenig an den Einstellungen herum. So könnt ihr die Karra perfekt an den jeweiligen Kurs anpassen.
Im Rennen müsst ihr euch schließlich gegen 6 Computerfahrer behaupten. Jeder dieser Computerfahrer hat dabei seinen eigenen Wagen sowie einen eigenen Fahrstil. Zum Glück fahren die Computergesteuerten Fahrzeuge auch nicht wie auf Schienen durch die Kurse, sondern machen auch mal einen Fehler und landen neben der Strecke. Zusammenstösse mit anderen Fahrzeugen bremst den das hintere Auto ab, das vordere bekommt eine Schubs nach vorne. Ein Schadensmodell gibt es aber nicht. Ist die Zielflagge überquert wird abgerechnet: Für den ersten Platz gibt's 20 Punkte, für den 2. 15, der 3. bekommt 12, der 4. 6 der 5. 3 und der letzte bekommt noch einen Trostpunkt.
In den darauf folgenden Rennen wird dem Sieger ein Zusatzgewicht aufgebrummt, welches sich vor Allem bei der Beschleunigung eures Wagens bemerkbar macht.

Hat man eine Saison erfolgreich beendet, darf man sich in der nächsten an einem höheren Schwierigkeitsgrad versuchen. Neben den Autos, die nun mit mehr Leistung daherkommen, verbessern sich auch die Computergegner: Sie fahren agressiver und schneller. Auch lassen sich die Autos nun nicht mehr so locker durch die Kurse steuern. War in der ersten Saison ein Abbremsen der Rennmaschinen nur vor Haarnadelkurven nötig, muss in der vierten Saison auch schon bei leichten Kurven teilweise vom Gas gegangen werden, insbesondere bei Regentagen.
Nach der vierten Saison ist das Spiel geschafft, und der Abspann flimmert über den kleinen Bildschirm.
Will man nicht gleich eine ganze Meisterschaft absolvieren, wählt man im Hauptmenü den Punkt Quick Race. Neben einem einzelnen Rennen auf einer Strecke freier Wahl, kann hier auch ein Rennen gegen bis zu vier Freunde ausgetragen werden. Dazu benötigt aber jeder Spieler ein eigenes Modul. Als drittes steht euch hier noch ein Streckeneditor zur Auswahl, der sich sehr einfach bedienen lässt. In der Vogelperspektive baut ihr eine Strecke zusammen, die ihr auch gleich testen könnt. Gefällt euch das Ergebnis, legt ihr sie in einem der zwei Speicherplätze ab.

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