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Tony Hawk's Pro Skater 2: Let´s skate! - Leser-Test von I-AM


1 Bilder Tony Hawk's Pro Skater 2: Let´s skate! - Leser-Test von I-AM
Tony Hawk's Pro Skater ist mit Abstand die beste Funsportspieleserie auf Computer und Konsole, die es im Moment gibt. Der zweite Teil von PC und Konsole wurde nun auch für den GBA Umgesetzt. Allerdings nicht komplett, sondern ein klein wenig abgespeckt.
Man kann in die Rolle von dreizehn Profifahrern schlüpfen,die ihr ganzes Repartour an Sprüngen, Grinds und sonstigen coolen Stunts beherrschen. Jeder Skater hat sogar seine eigenen Specialstunts, die natürlich extraviele Punkte geben. Doch es geht nicht nur um Punkte: Am Anfang jedes Levels erhält man eine Liste mit zehn Aufgaben. Diese schafft man natürlich nicht mit einem Male, sondern muss diese Arena dann öfters Spielen. Für jeden erfüllten Auftrag gibt es dann Geld, so ist die Motivation relativ gross alle Arenen komplett durchzuspielen. In jeder Arena gibt es auch eine bestimmte Anzahl an Gaps. Ein Gap ist zum Beispiel ein Grind auf einer Stange und dann ein Sprung auf eine weitere Stange, oder einfach nur ein Sprung von einer Rampe zur anderen. Wenn man dann mal genug Geld hat, kann man seinen Fahrer upgraden, ihm ein neues Board kaufen, oder ihm neue Specialstunts beibringen. Diese sind jedoch zu teuer für den Anfang. Beim Upgraden werden zum Beispiel Werte wie Balance oder Geschwindigkeit erhöht. Wenn man ein neues Board kauft, hat man, zusätzlich zum neuen Motiv, noch eine bessere Geschwindigkeit.
Die Grafik ist isometrisch und nicht dreidimensional. Trotzdem passt sie sehr gut und man verwechselt kaum hoch mit tief, da die Arenen exzellent gestaltet wurden. Die Fahrer bestehen allerdings aus Polygonen und sind sehr schön animiert. Es tut einem fast schon leid, wenn einer auf die Schnauzte fliegt. Schade ist, das es ein paar weniger Gebiete gibt als bei den grossen Brüdern auf Konsole und PC. Es hat den Hangar, die Schule, den Wettbewerb bei Marseille, die Lagerhalle, New York City und die Skatestreet, auch ein Wettbewerb. Plus noch eine geheime Arena. Alle Gebiete wurden detailliert gezeichnet und sind ein bisschen kleiner geworden. Die Grafik ist trotzdem ein wahrer Hochgenuss.
Die Bedienung ist sehr gut und alle Tasten werden gebraucht. Mit B wird gesprungen, mit A gegrindet, mit R Flips (das ist, wenn sich das Board unter den Füssen dreht) und mit L Grabs gemacht (wenn man das Board in der Luft festhält).
Der Sound ist allerbeste Sahne. Die Geräusche sind sehr wirklichkeitsnah und die rockige Musik passt optimal zu diesem Skaterspiel.
Hat man einmal angefangen zu grinden, hört man so schnell nicht wieder auf. Besonders die Missionziele sind sehr gut ausgefallen: Mal fünf Fässer umfahren, dann wieder mal 150000 Punkte machen, einen guten Platz im Wettbewerb belegen usw. Man kann auch einfach nur im Skate-for-Fun Modus seine Stunts und Tricks üben, ohne ständig das Zweiminutenlimit im Nacken zu haben. Cool sind auch die Cheats, die man freischalten kann: Mondphysik, bunte Farben und unsichtbar sein sind nur einige der lustigen Mogeleien. Für Anfänger gibt es auch einen Kid-Modus, der das Spielen leichter macht. Natürlich hat es auch eine Highscore und eine Gapliste mit den Gaps, die man schon entdeckt hat.
Für Fans der Serie, die diesen Teil noch nicht haben, können ihn sich bedenken los zulegen. Für alle, die Trendsportarten hassen ist dies der Beste Anfang.

Negative Aspekte:
Weniger Gebiete als auf Konsole und PC

Positive Aspekte:
Macht irre viel Spass

Infos zur Spielzeit:
I-AM hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    I-AM
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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