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Tomb Raider: Lara nun auch für unterwegs! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Tomb Raider: Lara nun auch für unterwegs! - Leser-Test von Cubey
Nun hat Lara Croft den Sprung vom PC über Playstation auch auf den Game Boy geschafft und ist damit erstmals für eine Nintendo "Konsole" zu haben. Damit knüpft sie an den Erfolg der Vorgänger an, wenn es sich bei ihrem Game Boy Debüt nicht um ein Spiel selben Umfangs handeln mag. In diesem Spiel kommt ihre Schönheit aber nicht wirklich zur Geltung, was aber auch nicht allzu schlimm ist, denn das Game kann auch ohne diese "Vorzüge" überzeugen.

Story
*****
Unsere hübsche Heldin macht sich natürlich nicht für jeden kleinsten Auftrag die Finger schmutzig, da bedarf es schon mehr. Diesmal geht es aber auch wieder um eine ganze Menge. Der Professor in Moskau bittet sie zu sich. Es geht um ein Artefakt, eine Art Kristallstein, in welchem ein höchst bösartiges Wesen, vermutlich ein Geist, eingesperrt sein soll. Vor langer Zeit gab es einen grausamen König der Quaxet genannt wurde. Er opferte tausende seiner unterwürfigen Untertanen in blutigen Zeremonien um seinen Gott des bösen damit zu ernähren. Seine schreckliche Herrschaft überdauerte einige Jahrzente, bis sich die hohen Priester der unterdrückten Völker zusammen taten und ihn töteten. Sie verdammten seinen Geist in einen Kristallstein, in der Hoffnung, dass er dort auf ewig gefangen bleiben würde. Dieser Stein wurde dann in einem Tempel in einen Obelisken eingeschlossen um auch ganz sicher zu gehen. Nun liegt er irgendwo tief im Amazonas. Laras Aufgabe ist es daher, diesen Stein zu holen, um zu verhindern, dass andere, die böse Absichten haben dies tun. Damit hätten sie nämlich den Geist von Quaxet befreit und unermessliche Macht, was wiederum schreckliche Folgen haben würde.

Grafik
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Gleich zu beginn wird man überrascht sein, was alles im Game Boy Color steckt. Durch einzelne Bilder, die eine Art Intro simulieren sollen, wird die Story besonders schön verdeutlicht, da diese Bilder in äußerst guter Qualität sind. Auch im eigentlichen Spiel kann die Grafik durchweg überzeugen. Die Hintergründe sind sehr detailiert und auch die Spielfiguren (welche ziemlich groß sind) können gefallen. Besonders positiv fallen einem dabei die Animationen von Lara und auch die der Gegner auf, da diese sehr flüssig sind. Zu den Gegnern zählen diesmal Fledermäuse, Schlangen, Scorpione, Skelette und verärgerte Forscher. Dabei sind alle in bester grafischer Qualität zu bestaunen.

Steuerung
*********
Die Steuerung ist leider einer der wenigen Punkte, die man ein wenig verbessern könnte. So ist es besonders in hektischen Situationen (und davon gibt es absolut viele!) ziemlich ärgerlich, wenn die Spielfigur nicht das macht was man will. Die Steuerung ist nämlich häufig etwas verzögert und langsam, so dass man deshalb nicht selten Bekanntschaft mit gefährlichen Speeren und klaffenden Abgründen macht. Man könnte die Steuerung vielleicht mit der eines älteren SNES Spieles vergleichen, aber mir fällt der Name nichtmehr ein. Ich glaube es hieß irgendwie Time Crisis oder so ähnlich. Ansonsten wäre vielleicht Pitfall ein ähnlicher Vergleich, obwohl. Auf jeden Fall ist das ganz klar der Schwachpunkt des Spiels.

Sound
******
Auch der Sound ist sehr gut gelungen. So passen die ganzen Musikstücke meist auch zum Geschehen und runden damit die Atmosphäre ab. Die einzelnen Soundeffekte sind auch in Ordnung. Langeweile kommt da nicht so schnell auf, da die Musik ziemlich abwechslungsreich ist.

Rätsel
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Die Rätsel sind selbst für "Unterdurchschnittliche" nicht sonderlich schwierig, denn außer den berühmten Schalterrätseln und einigen Mauern die es zu sprengen gilt, gibt es da nicht viel. Man muß ab und zu noch bestimmte Dinge einsammeln um weiter zu kommen, aber sonst. Das Herzstück des Spiels liegt dabei eher im Actionbereich und in den ganzen Geschicklichkeitspassagen, denn Lara kriecht, rennt, klettert, springt, und, und, und. Dabei sind die Levels aber eher ein wenig zu groß geraten. Auch der Einsatz von Waffen hat größere Bedeutung als die Lösung der kleinen Rätsel. Es ist daher eher nebensächlich.

Fazit
*****
Alles in allem ist Tomb Raider sehr gut gelungen und wohl eines der besten Spiele des Genres. Grafisch holt es alles aus dem kleinen Game Boy Color raus und kann auch sonst überzeugen. Sehr zu empfehlen.

Negative Aspekte:
Etwas lahme Steuerung

Positive Aspekte:
Super Grafik, schöner Sound

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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