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IGDA: Künstliche Intelligenz soll besser werden


1 Bilder IGDA: Künstliche Intelligenz soll besser werden
Wer hat sich noch nicht über seine ungeschickten Team-Mitglieder beim Rainbow-Six Einsatz geärgert, oder einen C&C Feldzug verloren, weil seine Tiberiumsammler dumm in der Gegend rumstehen, anstatt ihre Arbeit zu machen? Bei allen Fortschritte, bietet die künstliche Intelligenz in Computer- und Videospielen auch heute noch jede Menge Gelegenheit sich zu ärgern und ratlos den Kopf zu schütteln.
Das findet inzwischen auch die amerikanische Vereinigung der Spieleentwickler IGDA (International Game Developers Association) und daran firmenübergreifend etwas ändern. Zu diesem Zweck wurde das sogenannte "Artificial Interface Standards Commitee" gegründet, das nun allgemeingültige Standards für derartige Simulationen in Spielen erarbeiten soll. Ziel sei es, die K.I. so zu optimieren, das man interessante und glaubwürdige Charaktere erhalte, die nach Möglichkeit irgendwann auch selbst lernen und sogar Emotionen zeigen sollen. Schon jetzt kann sich die gerade erst ins Leben gerufene Initiative auf breite Unterstützung aus Wissenschaft, Technik und der Spielebranche stützen, so haben sich zum Beispiel bereits die Lionhead Studios, die Ensemble Studios, aber auch Lucas Arts Entertainment zur Mitarbeit entschlossen.

HALLofGAMEs Meinung:
Ein sehr guter und lobenswerter Schritt, denn der Weg zur ultimativen künstlichen Intelligenz im Spiel ist wohl zu lang, als das ein einzelnes Unternehmen die Ergebnisse erzielen könnte, die in einer Gemeinschaftsanstrengung vielleicht wären. Hoffentlich sehen das aber auch Schwergewichte wie zum Beispiel Electronic Arts ein, denn gerade die hätten - wenn sie denn wollten - sicher einiges beizutragen.

Quelle: www.heise.de

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