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Tokyo Xtreme Racer: Illegale Straßenrennen - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Tokyo Xtreme Racer: Illegale Straßenrennen - Leser-Test von axelkothe
Man kennt es das Bild aus japanischen Filmen: Illegale Straßenrennen werden auf Tokyos Stadtautobahnen ausgetragen. Nur dass diesmal nicht irgendwelche Schauspieler oder Stuntmen den Nervenkitzel suchen, sondern ihr als Spieler das Lenkrad übernehmt.

Tokyo Xtreme Racer ist die erweiterte Umsetzung des Dreamcast-Racers Tokyo Highway Challenge 2.
Im Quest-Modus, dem Hauptteil des Spiels, müsst ihr euch als erstes für einen Wagen entscheiden. Viel Auswahl habt ihr dabei aber nicht: Nur 15. 000$ Startkapital stehen euch zur Verfügung. Dafür könnt ihr euch geradeeinmal eine bessere Reisschüssel leisten. Ist diese schwierige Entscheidung getroffen, könnt ihr noch die Farbe des Fahrzeugs, dessen Namen und sogar das Nummernschild euren Wünschen anpassen.

Jetzt könnt ihr euch endlich auf die Straße wagen. Die Straße ist in diesem Fall das Tokyoter Stadtautobahnnetz bei Nacht. Doch die Rennen beginnen nicht sofort, zunächst müsst ihr einen Rivalen aufspüren und dann per Lichthupe zu einem Duell herausfordern. Nun beginnt das eigentliche Rennen: Für euch und euren Kontrahenten wird jeweils ein Speed Points – Balken eingeblendet. Die Speed Points des Gegners dezimiert ihr, in dem ihr ihn an eurem Auspuff schnuppern lässt. Je größer euer Abstand, desto schneller nehmen die Speed Points des Gegners ab. Ist der Balken leer, habt ihr das Duell gewonnen und ihr erhaltet einen Batzen Geld.
Doch so einfach wie sich das jetzt anhört ist die ganze Sache aber nicht: Neben der Kurvenreichen Streckenführung macht euch auch der Zivilverkehr das Leben nicht leichter – schließlich duelliert ihr euch ja auf öffentlichen Straßen. Ein Zusammenstoß kostet euch zwar Speed und somit Zeit, hat aber sonst keine Auswirkung auf euer Fahrzeug, weder auf das Aussehen, noch auf die Fahreigenschaften.
Das in den Duellen gewonnene Geld könnt ihr für das Tuning eurer Karre ausgeben, oder gleich in einen neuen Wagen investieren. Insgesamt stehen euch über 125 Originalfahrzeuge zur Auswahl.
Damit der Straßenkampf nicht langweilig wird, spendierte Entwickler Genki jedem der über 400 Rivalen einen eigenen Charakter, Fahrstil sowie Fahrzeug. Auch könnt ihr in einem Menu Informationen zu allen Kontrahenten, die euch im Spiel begegnet sind, abrufen.

Neben dem Quest-Mode gibt es noch die Möglichkeit ein „Schnellrennen“ auszutragen: Hierbei gilt es, gegen 100 Rivalen nacheinander anzutreten, ohne dass eure Speed Points zwischen den Rennen wieder aufgestockt werden.
Bei den Zeitrennen dagegen seit ihr ohne Konkurrenz unterwegs. Hier gilt es nur, in möglichst kurzer Zeit eine Strecke zu absolvieren.
„Freie Fahrt“ ermöglicht euch, wie der Name schon sagt, eine Fahrt ohne Zielvorgaben.
Im Zweispieler-Modus tretet ihr nach den bekannten Regeln auf gesplittetem Bildschirm gegen einen Freund an. Dabei kann jeder Spieler seinen eigenen Wagen von der eigenen Memory Card laden.

Tokyo Xtreme Racer ist in grafischer Hinsicht, wie schon die Dreamcast-Version ein zweischneidiges Schwert: Einerseits zieht die Umgebung flüssig an den detaillierten Automodellen vorbei, andererseits ist bei Nacht nicht viel von dieser Umgebung zu sehen. So beschränkt sich die Grafik eigentlich nur auf Straßen und Automodelle, die dafür können mit echtem Environment Mapping aufwarten.
Vor dem Spiel bekommt man ein FMV-Intro serviert, das allerdings unverständlicherweise ruckelt (und das bei einer DVD-Konsole! ).
Die Soundkulisse des Games besteht aus gutem Motorensound sowie einem hektischen Geschrammel, das sich wohl Musik nennen soll, und den Spieler wohl nach kürzester Zeit zum Lautstärke-Regler greifen lässt.

Axels Meinung:
Irgendwie mag ich Tokyo Xtreme Racer. Schon der erste Teil auf dem Dreamcast hat mich tagelang an den Fernseher gefesselt. Was es allerdings genau ist, was an dem Titel motiviert, ist schwer zu sagen: Vielleicht ist es das etwas andere Konzept, die große Anzahl der Autos, oder einfach die Motivation, alle Rivalen besiegen zu wollen. Sieht man mal von der mangelhaften Abwechslung ab, stimmt beim Gameplay eigentlich alles: Die Steuerung der Wagen geht gut von der Hand, das Fahrgefühl überzeugt, das Tuning hat spürbare Auswirkungen auf das Fahrverhalten und auch sonst gibt es keine groben Fehler. Als negativ zu erwähnen ist vielleicht noch, dass man manchmal minutenlang fahren muss, bis man den nächsten Rivalen eingeholt hat, und ihn herausfordern kann.
Ich empfehle Tokyo Xtreme Racer allen Spielern, die auf der Suche nach einem etwas anderen Rennspiel sind.

Negative Aspekte:
Immer das gleiche

Positive Aspekte:
Anderes Spielprinzip, Motivation alle Gegner zu besiegen

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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