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Tokyo Highway Battle: Tokyo bei Nacht - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Tokyo Highway Battle: Tokyo bei Nacht - Leser-Test von Tobsen KLees
Tokyo Highway Battle stellte damals im Jahr 1998 einen Release Titel für den Dreamcast dar. Bei uns erschien der Titel über Crave und trug den Namen Tokyo Highway Challenge. Der von Genki entwickelte Titel sollte mit atemberaubender Grafik überzeugen, mit einer großen Anzahl von Wagen und mit noch nie da gewesener Steuerung. Nun muss man sich fragen ob es den Programmieren aus Japan wirklich gelungen ist, ihre hohen Ziele zu erfüllen.

Aufbau:

Nach einem recht lauen Intro kommt man auch schon direkt ins Hauptmenu, hier stehen die verschieden Spiel- Moden zur Wahl. Leider beschränken diese sich im großen und ganzen auf drei Stück. Im Single- Player- Mode muss man die Strecken schneller zurücklegen wie der Computergegner, der einen herausgefordert hat. Die Besonderheit hieran ist, das beide einen Art Lebensbalken ,wie man sie beispielsweise von Beat' em' Ups- Games kennt, hat man eine gewisse Entfernung zum Gegner erreicht nimmt dieser Balken bei Gegner ab. Ist der Balken leer, ist der Gegner ausgeschieden und man kann sich an den nächsten machen, hat man Pech und der Gegner kann einen abhängen, muss man von vorne beginnen. Die Schwierigkeit liegt in diesem Modus auch noch daran , das sich ganz "normaler" Verkehr auf der Strecke befindet, welchem man ständig ausweichen muss, damit man ihn nicht rammt und wichtige Zeit verliert. Leider ist dies alles leichter gesagt als getan. Denn es gestaltet sich durch die nicht sehr ausgereifte Steuerung mehr als schwer ein perfekte Runde hinzulegen, ohne irgendwo anzuecken. Des Weiteren gibt es noch einen Time- Attack Modus bei dem man einfach nur versuchen muss eine neue Best- Zeit zu erfahren, entweder mit Straßenverkehr oder ohne. Als letzten Spielmodus gibt es noch den, für Racing- Games schon obligatorischen, Zweispieler- Mode. Bei diesem Mode tritt man per Splitscreen gegen einen Kumpel an und versucht ihn zu schlagen, leider alles ohne andere CPU- Wagen und auch kein Straßenverkehr. Die verfügbaren Wagen gestallten sich sehr unterschiedlich, und sehen einigen bekannten Marken wie Mercedes, BMW oder aber Toyota sehr ähnlich, nur gibt es leider kein Fahrzeug mit einer Lizenz. Ebenfalls fällt sehr negativ auf , dass es nur einen Strecke im ganzen Spiel gibt, die man aber auch Spiegelverkehrt befahren kann. Jedoch ist eine einzige Strecke sehr wenig und vor allem ist sie sehr Trist und dunkle gestallte.
Auch gibt es in dem Game leider nichts was man sich wirklich Freispielen kann, und somit sinkt die Langzeit- Motivation rapide.

Grafik:

Die Grafik des Spiel ist nicht besonders gut gelungen. Die Autos sehen zwar relativ gut aus und lassen auch einige Effekte erkennen , könne aber kaum überzeugen. Jedoch sieht die Strecken viel schlechter aus, sie ist grau in grau gehalten und weist kaum Feinheiten, außer die übertrieben Lichtkegel auf.

Gameplay:

Das Gameplay des Spiels ist sehr arcadelastig und stumpfsinnig. So fährt man aufgrund der schlechten Steuerung permanent gegen die anderen Verkehrsteilnehmer. Auch wirkt das driften mehr wie ein gleiten auf dem Wasser.

Fazit:

Das Spiel kann leider kaum überzeugen. Selbst wenn man davon absieht das es ein Dreamcast- Release Titel ist. Aufgrund der schlechten Grafik und des , im wahrsten Sinne des Wortes , "billigen" Gameplay macht das Spiel kaum Spaß und motiviert in keinster weiße. Sehr schade.

Negative Aspekte:
eine Strecke, Grafik, Gameplay

Positive Aspekte:
viele Wagen

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 3/10
    Atmosphäre: 4/10
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