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Toki: Arcade Ape On Tour - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Toki: Arcade Ape On Tour - Leser-Test von RAMS-es
Gerade in dem Augenblick, als es sich TOKI, in Japan bei den Japanern eher als JUJU bekannt, mit seiner Eva im Paradies so richtig gemütlich machen wollte, wird seine Angebetete von einem dunklen Bösewicht entführt. Außerdem wird TOKI auch noch in einen nicht weniger männlichen Affen verwandelt. Dieser gibt nun sein Bestes, sich durch mehrere Level, wie zum Beispiel urzeitliche Dschungel, Höhlenlabyrinthe und Unterwasserwelten, inklusive aggressiver Pflanzen und Tiere zu schlagen und das auch nur, um seine bessere Hälfte zu retten.

Als Affe kann TOKI beziehungsweise JUJU springen und in vier verschiedene Richtungen kleine Geschosse spucken. Ab und zu liegen einige Extras herum, die die Spucke etwas hochpowern. Dreifachspucke, dicke Spucke, alles was Lamas gerne sehen, wird geboten. Die Extras sind zwar recht häufig zu finden, aber dafür zeitlich begrenzt. Verschiedene Urvogelformationen ziehen durch den Himmel und verwandeln sich nach erfolgreichem Abschuß in nahrhaftes Obst. Aber auch auf der Erde lauern vielseitige Gefahren. Fallen, wie zum Beispiel plötzlich aus dem Boden schießende Stacheln oder bösartige Affenwidersacher, machen einem das Primatenleben ziemlich schwer. Die Obermotze am Ende jedes Level die im übrigen immer in drei Abschnitte unterteilt sind, lassen sich meist mit einer bestimmten Taktik fertigmachen. Klar lassen sich die ersten Bösewichte ziemlich leicht fertigmachen, später wird es dann ganz schön knifflig.

Damit TOKI nicht zu schwer wird, kann man im Optionsmenü neben dem Schwierigkeitsgrad auch die Anzahl der Bildschirmleben einstellen. Ansonsten ist TOKI ein Muster für ein besseres Durchschnittsspiel. Es reißt einen nicht wirklich vom Hocker und bietet keine neuen Spielideen. Aber trotzdem bietet es grundsolide Jump’n Shoot Kost. Grafisch und spielerisch nimmt TOKI in den höheren Leveln an Niveau zu. Tatsächlich wurden die Arcade-Level nochmals ordentlich fürs Mega Drive aufgeblasen. Soundtechnisch wird ganz nette Musik geboten, die aber keine Hitqualitäten besitzt, und die FX ist eigentlich nicht erwähnenswert. Problematisch ist vor allem die Kollisionsabfrage, die den Entwicklern anscheinend ein wenig zu pingelig geraten ist. Im Zwei-Spieler-Modus tritt man leider nur nacheinander an. Mir persönlich hat TOKI beziehungsweise JUJU eigentlich ganz gut gefallen, aber es ist halt wirklich kein Spiel, das man leicht in Erinnerung behält, Historiker davon einmal ausgenommen.

Hersteller: Tad Corporation / SEGA
Erscheinungsjahr: 1991
Genre: Jump'n Shoot
System: Mega Drive

Text by AJM/FTL of RAMS-es

Negative Aspekte:
Affen mog i ned.

Positive Aspekte:
Ganz kurzweilig.

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 6/10
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