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Toejam & Earl 2: Funky... Glast sie ein ! - Leser-Test von Ravenous


1 Bilder Toejam & Earl 2: Funky... Glast sie ein ! - Leser-Test von Ravenous
Toe Jam & Earl in:
Panik auf Funkotron

„Toe Jam“ und „Earl“ haben ein mächtiges Problem: Erdlinge haben den friedlichen Planeten Funkotron überfallen. Diese versetzen die „Eingeborenen“ in Schrecken und richten ein furchtbares Durcheinander an. Nun liegt es an Euch, diese Schädlinge aufzuspüren, sie zur Erde zurückzuschicken und die Dinge wieder in Ordnung zu bringen.

Soviel zur Coverbeschreibung dieses aussergewöhnlichen Titels, welcher 1993 für den guten, alten Megadrive erschien. Und da ich dieses Werk auch noch heute sehr gerne spiele, wollte ich es an dieser Stelle näher beschreiben – es ist es allemal wert; als bitte darüber hinwegsehen, daß es schon etliche Jahre auf dem Buckel hat.

Vielleicht sollte man zuerst die beiden Helden, die an der Misere schuld sind, und dies auch wieder in Ordnung bringen sollen und wollen, etwas näher beschreiben: ToeJam ist ein rotes Etwas, hat 3 Beine (mit Turnschuhen), und auf seinen Periskop - Augen sitzt eine weisse Kappe. Earl sieht etwas menschlicher aus; Turnschuhe, blaue Boxershorts, ein mächtiger Bauch, fingerlose Arme und eine coole Sonnenbrille. Klingt seltsam, ist aber höchst spassig anzusehen.

In einem witzigen und mit herrlicher Funkmusik unterlegten Intro wird die Vorgeschichte erzählt: Unsere zwei Helden haben einen verbotenen Trip zur Erde gemacht. Leider hatten sie nicht bemerkt, daß sie nach Ihrer Rückkehr zum Planeten Funkotron ein paar „Schwarzfahrer“ dabei hatten – Erdlinge. Und die nerven nun gewaltig...

In den ersten Leveln dieses fantastischen Jump & Runs wird man sachte mit der Steuerung und wichtigen Tipps vertraut gemacht. Wahlweise allein oder zu zweit (irre unterhaltsam) geht man das Abenteuer an. Werden Bäume geschüttelt, fallen aus den Kronen die unterschiedlichsten Überraschungen – positive Dinge wie Geschenke, Lebensmittel oder Markstücke wie aber auch Autoreifen, Steine oder Mülltonnen, die sich dann eher negativ auf den Gesundheitszustand der Spielcharaktere auswirken (welche dann herrlich, Sternchen sehend, herumtorkeln).

Es werden Gullideckel aufgehoben, Schwammtrampolins benutzt, die quietschbunte Umgebung nach Geheimnissen untersucht und Einwohner wie auch Freunde (abstrus – witzige Wesen mit den Namen Peabo, Sharla, Smoot, Lewanda, Bloona, Flarney, Otis, Chester & Lester oder Trixie) nach Tipps befragt. Nach und nach tauchen die ersten Gegner auf: Boogie-Männer, geisteskranke Feen, Kuh-Geister oder Enten auf fliegenden Teppichen... und die bewirft man mit Einmachgläsern, bis sie in solche eben eingeweckt sind. Klingt komisch – ist es auch.

In den weiteren Leveln weist ein roter Pfeil dann auf den Standort von den menschlichen Störenfrieden hin. Diese witzig animierten Nervlinge – ein nackter Mann in einem Karton, eine kleine Göre, die gegen das Schienbein tritt, ein Bengel mit einem Baseball, ein Bauarbeiter mit Presslufthammer oder ein Junge mit einem Blasrohr geben sich neben neben fotografierenden Touristen und einer überkanditelten Dame mit 3 neurotischen Pudeln ein illustres Stelldichein. Es gilt: Einglasen, aufsammeln, und sich ins nächste Level katapultieren zu lassen (wobei unsere Helden immer herrlich gegen die heimische Mattscheibe klatschen...).

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